98 Kilometer lang ist die Landzunge, die im Norden Sandkrug und im Süden Cranz miteinander verbindet: die Kurische Nehrung. Sie trennt Ostsee und Haff und ist oft nur ein paar hundert Meter breit. Unter ihren Sanddünen liegen Dörfer begraben, die Geschichte ist über baltische Völker und sarmatische Ufer hinweggegangen. Das Leben der Menschen war nie leicht. Bis zum Ersten Weltkrieg war die Kurische Nehrung deutsch, heute gehört sie zu Litauen und Russland. Mit Kameramann Thomas Plenert hat der Dokumentarfilm-Regisseur Volker Koepp diesen geografischen und sozialen Zwischenraum im heutigen Litauen erkundet, den die UNESCO ins Weltkulturerbe aufgenommen hat. Der Film zeigt eine Landschaft und ihre Bewohner: Orte beiderseits der Grenze, zwischen den Dünen. Nidden, das litauische Nidda und Rossitten, russisch: Rybatschi. Wolken treiben über die Dünen hinaus aufs Meer. Ihre Schatten wandern über den Sand. Der Wind faucht ins Mikrophon. Die Menschen suchen nach ihrem kleinen Glück.
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