Lola und Bilidikid zeigt das Leben der schwulen Brüder Murat und Lola in Berlin. Dabei erzählt der Film die fiktive Geschichte einer doppelten Migration: nach Berlin und aus der familiären Homophobie in die Gemeinschaft der Drag Queens, die in den 1990er Jahren im Umfeld des SO36 in Berlin-Kreuzberg, der Veranstaltungsreihe „Gayhane“ und kleineren Berliner Undergroundclubs berühmt wurde. Murat ist 17 Jahre alter, sanftmütiger und trauriger Junge, der der Welt verheimlicht, dass er schwul ist. Er steht der Autorität seines Bruders Osman gegenüber, der ihn mit Gewalt „zum Mann machen“ will, indem er ihn zu einem Besuch bei einer Sexworkerin zwingt. Murat flieht und bei seinen heimlichen nächtlichen Streifzügen durch nächtliche Parks und die schummrige Subkultur Berlins trifft er auf Lola, seinen älteren Bruder, der von Osman aus der Familie vertrieben wurde. Lola hat in der queren Subkultur Fuß gefasst und tritt mit einigem Erfolg in Travestieshows auf. Für Murat entwickelt sich die eigene Familiengeschichte neu. Auch Lola muss sich in ihrer queeren Familie mit ihrem Liebhaber Bili auseinandersetzen. Bili träumt von bürgerlicher Normalität, obwohl er sich als Macho fühlt und sein Spitzname auf den Westernhelden Billy the Kid verweist.
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