"Manga", zu Deutsch etwa "zwangloses, ungezügeltes Bild", heißen die japanischen Comics, in Abgrenzung zu den "Manhwas" aus Südkorea und den "Manhuas" aus China. Seit knapp 50 Jahren werden in Asien jährlich mehr als eine Milliarde Exemplare verkauft - an Alt und Jung, unabhängig von der sozialen Schicht. Was die Europäer nicht wissen: Die Themenauswahl ist ebenso breit wie die Leserschaft: Geschäftsleute lesen Börsenmangas, Hausfrauen Koch-Mangas und neugierige oder romantische Leser bevorzugen Mangas über Sex oder Liebe. Die ersten Mangas entstanden im zwölften Jahrhundert in einem abgelegenen Kloster der kaiserlichen Provinz Kyoto. Seitdem hat diese Kunstgattung verschiedene Strömungen und Tendenzen hervorgebracht. Zu den beliebtesten Zeichnungen zählen die Werke des Arztes Osamu Tezuka, der nach dem Zweiten Weltkrieg mit seinem berühmten "Astroboy" als Wegbereiter des modernen Mangas gilt. Von den Europäern lange Zeit wegen ihrer blutrünstigen, oft simplen Handlungen verachtet, gilt die Manga-Kultur jetzt auch im Westen als ernst zu nehmendes Genre. "MangaMania" begleitet die beiden Künstler Park Chul-ho und Park Hong-jin bei der Entstehung eines koreanischen Manhwas. Filmschauspieler, Kampfszenen, reale Treffen mit Angehörigen eines koreanischen Jopok-Syndikats, Blicke in menschliche Abgründe, Trickanimationen und Comicentwürfe - wie die beiden Manga-Künstler bewegt sich auch diese Einführung in die Welt der asiatischen Comics zwischen Realität und Fiktion.
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