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Mein Herbst '89

D, 2014

  • 2 Fans jüngerälter
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Filminfos

Deutsche Erstausstrahlung: 09.11.2014 (MDR)
25 Jahre ist es her, dass die Menschen auf die Straßen gingen, demonstrierten, Reformen forderten, Veränderungen wollten. Und dann passierte es, am 9. November 1989 öffneten sich die deutsch-deutschen Grenzen. Prominente Zeitzeugen aus Sport, Fernsehen, Schauspiel und Politik erinnern sich an jenen Herbst 1989, an die Tage und Wochen vor dem 9. November. Eduard Geyer, Stefanie Hertel, Eberhard Hertel, Dirk Zöllner, Ursula Karusseit, Veronika Fischer, Manon Straché, Wolfgang Schaller, Bernd-Lutz Lange und sein Sohn Sascha, Wolfgang Stumph, Matthias Platzeck, Joey Kelly.
Jeder von ihnen erlebt diesen Herbst aus einer anderen Perspektive. Wolfgang Stumph, frisch operiert, probt für die abendlichen Auftritte in der Herkuleskeule und parallel in der Dresdener Oper für die Aufzeichnung der Fernsehunterhaltungssendung Showkolade: "Ich war voller Ängstlichkeit, wie werden wir das alles verkraften? Mit welcher Blindheit rennen wir in Dinge rein? Was werden wir neues entdecken? Wie werden wir das meistern, wie werden wir bei uns bleiben?" Wenige Kilometer entfernt steht Eduard Geyer vor den wichtigsten Spielen seiner bisherigen Trainerlaufbahn, den Qualifikationsspielen zur Fußball-WM 1990 in Italien: "Wir haben uns keine Gedanken gemacht, von den Spielern immer alles ferngehalten. Die Spieler sollten sich wirklich auf den Fußball konzentrieren." Zur gleichen Zeit fährt Joey Kelly mit der ganzen Familien im Bus zum ersten Mal in die DDR, es ist ihre erste Tournee. Über den Check-Point Charlie reist die Kelly Family ein: Fünf Tage sind sie in Ost-Berlin, anschließend touren sie durch die Provinz. "Diese Zeit, diese Geschichte zu erleben. Keiner hat zwei Wochen vor dem Mauerfall überhaupt gedacht, dass diese Mauer zwei Wochen später nicht mehr stehen würde.
Wir sind also keine drei Wochen vor dem Mauerfall über die Grenze gefahren. Und drei Wochen später hat man im Fernsehen gesehen, wie die Menschen hier auf der Mauer getanzt und die Mauer auseinander geklopft haben. Ich krieg heute noch Gänsehaut, wenn ich diese Bilder sehe." Seit 1986 pendelt Ursula Karusseit zwischen Ost und West, zwischen zwei Welten, wie sie es nennt. Sie spielt am Kölner Schauspielhaus und tritt als Mutter Courage auf. Eine Rolle, die ihr in Ost-Berlin verwehrt geblieben war, und die sie in Köln nun spielen darf. Ursula Karusseit fühlt sich wohl am Rhein, doch dauerhaft hierbleiben, kommt für sie nicht in Frage: "So schön fand ich Westdeutschland dann auch nicht.
Was hatten sie mir denn zu bieten? Außer Prunk! Wie wir es damals nannten." 25 Jahre ist eine lange Zeit, doch diese Zeit war eine besondere. Bei allen Zeitzeugen ist sie sehr präsent, sprudeln die Erinnerungen, werden die Tage aus dem Herbst '89 wieder spürbar. Mai 2014, es ist kühl, regnerisch. Wir stehen mit Manon Straché noch einmal in der Thomaskirche. Sie ist ab dem 9. Oktober bei jeder großen Montagsdemonstration in Leipzig dabei.
Bevor sie sich den Tausenden von Leipzigern auf ihrem Marsch durch die Innenstadt anschließt, geht sie jedes Mal in die Thomaskirche. Gemeinsam mit ihr laufen wir den Weg erneut ab, stehen vor der Runden Ecke, der Leipziger Bezirksverwaltung für Staatssicherheit. Auf dem Augustus-Platz, damals Karl-Marx-Platz, einer weiteren Station auf den Leipziger Montagsdemonstrationen treffen wir Bernd-Lutz und Sascha Lange. Auch am 9. Oktober trafen sich Vater und Sohn hier. "Mein Herbst '89" ist eine Reise an die Orte von damals.
Auch wenn es manche Orte heute nicht mehr gibt. Der Palast der Republik ist zurzeit eine Riesenbaustelle, das Kulturhaus Peter Edel geschlossen und im Dornröschenschlaf, das Schauspielhaus Köln komplett entkernt, ein Baugerippe. Die Zeitzeugen stehen stellvertretend für viele DDR-Bürger, die ähnliches erlebt haben. Sie erzählen von wichtigen Ereignissen, wie den Demonstrationen in Leipzig, Berlin, Potsdam oder Plauen. Sie erinnern an die vielen Veranstaltungen, Dialoge, Konzerte, Gebete und Gottesdienste. Neben den Erlebnissen der Zeitzeugen wird kalenderblattartig in die Fernseh-, Foto- und Zeitungsarchive geschaut.
Eine wichtige Rolle spielt das Wetter, denn jener Herbst war einer der wärmsten. "Mein Herbst '89" ist mal heiter, mal ernst, mal still, malt zotig, mal politisch. Er ist persönlich, launisch unterhaltsam. So wie das Leben - damals und heute.
(mdr)

im Fernsehen

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