"Ich gebe nie auf", sagt Judit Andrade, "niemals". Seit vielen Jahren pflegt sie zuhause in ihrem Wohnzimmer ihren schwerkranken Mann Manuel. Er leidet an ALS, einer Nervenkrankheit, für die es keine Heilung gibt und die zum Tode führt. Niemals würde Judit ihren Mann in ein Pflegeheim geben. Das hat sie ihm versprochen, als die Krankheit ausbrach. Inzwischen kann Manuel sich überhaupt nicht mehr bewegen, wird künstlich beatmet und ernährt: Eine Intensivstation im Wohnzimmer. Auch Roswitha Haug-Henseler pflegt ihren Mann Kurt zuhause - seit jener Nacht, als er leblos neben ihr im Bett lag und vom Notarzt wiederbelebt wurde. Weil sein Gehirn durch den Sauerstoffmangel Schaden genommen hat, ist er ganz auf die Hilfe seiner Frau angewiesen. Sie hat dafür ihren Beruf als Heilpraktikerin aufgegeben. Keine Minute kann sie ihn allein lassen. Fast zwei Millionen Menschen in Deutschland pflegen ihre Angehörigen zuhause. Allein, mit viel Liebe und oft bis zur Erschöpfung. Welche Schwierigkeiten, welche Hoffnungen, welche Enttäuschungen erleben sie bei der Pflege ihrer Partnerinnen und Partner?...
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Ich kann das alles so gut nachvollziehen...Man kann nicht beschreiben, wie herausfordernd diese Aufgabe ist. Ich pflege seit Kurzem auch meinen Mann und ich habe höchsten Respekt vor den zwei Millionen Angehörigen, die dasselbe tun! Ich habe zum Thema Pflege einen interessanten Artikel gelesen: https://www.sanitaets-online.de/ratgeber/pflegeratgeber/pflegegrad Das hat mir nochmal alle aktuellen, wichtigen Punkte übersichtlich erklärt, vielleicht hilft das jemand anderem auch noch :) Ich wünsche allen anderen 2 Millionen weiterhin viel Kraft!