Es gibt nur wenige Dokumentarfilmer, deren Blick so diskret ist, so respektvoll: Frederick Wiseman gilt in den USA als einer der wichtigsten seiner Zukunft. Seit 30 Jahren dreht er, und seine Protagonisten agieren so natürlich, als wäre das Ganze Fiktion. [Hier] wird der 1997 entstandene Film über das Elend in einem Chicagoer Vorort gezeigt: blutjunge Mütter, Drogenprobleme, Alkohol, Arbeitslosigkeit, Leute, die aus dem Elend heraus wollen. Wiseman will die Wirklichkeit so einfangen, wie er sie erlebt, ohne vorherige Recherchen. Und er nimmt sich das Recht, auf Formatlängen zu pfeifen: Nach dem Schnitt ist jede seiner Arbeiten so lang, wie sie sein muss, um dem Thema gerecht zu werden - [hier] mehr als drei kurze Stunden.
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