Im Alter von 82 Jahren verläßt Graf Leo Tolstoi 1910 Gut, Kinder, und vor allem seine Ehefrau Sophia. 48 Jahre einer sehr guten und sehr schlechten Ehe liegen zwischen ihnen. Mit Tolstois überstürzter Abreise, die einer Flucht gleicht, wollte der Autor von "Anna Karenina" und "Kreuzersonate" Wort und Denken in die Tat umsetzen: Verzicht auf weltliche Ehre und Ruhm, Verhöhnung von Macht, Staat und Kirche. Doch die Rebellion des alten Mannes führt ihn nur bis Astapowo. Dort legt man den Todkranken ins Bett des Stationsvorstehers. Tolstoi weigert sich, seine Frau zu sehen, die wenige Meter entfernt in einem Salonwagen wartet. Die Kirche unternimmt einen letzten Versuch, den Heroen Rußlands mit Gott zu versöhnen. Doch Tolstoi stirbt nach Tolstoi-Art: In einer grandiosen Szene, die an "Krieg und Frieden" erinnert.
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