Der Rohstoffhandel hat in den letzten zehn Jahren ein spektakuläres Wachstum erlebt. Große Teile des Welthandels laufen über Firmen, die ihren Sitz in der Schweiz haben. Doch regelmäßig werden diese Firmen mit Umweltproblemen in den Herkunftsländern oder mit Korruptionsskandalen konfrontiert. Der Film zeigt, wie sich Nichtregierungsorganisationen für eine Verbesserung der Transparenz und einer Haftung der Rohstoffgiganten einsetzen. Der Regisseur Daniel Schweizer widmet sich einem Thema, das der Schweiz einen neuen Skandal bescheren könnte: den Praktiken der Rohstoffhändler. Ein großer Teil dieses weltweiten Handels wird von in Zug oder Genf ansässigen Unternehmen gesteuert. 20 bis 30 Prozent der weltweit gehandelten Rohstoffe wechseln durch Schweizer Unternehmen den Besitzer. Doch der Rohstoffhandel, der in den letzten zehn Jahren ein spektakuläres Wachstum erlebt hat, bleibt weitgehend unreguliert und von der Öffentlichkeit verborgen. Nichtregierungsorganisationen werfen den Firmen immer wieder vor, intransparent zu arbeiten, wenig Steuern zu zahlen und in den Abbauländern geltende Umweltvorschriften zu missachten. Rund um den Globus enthüllt die Dokumentation "Trading Paradise" die Kehrseite des Rohstoffhandels und eröffnet eine Debatte über die ethische Verantwortung der Unternehmen vor dem Hintergrund des globalisierten Neoliberalismus.
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