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Vaters Garten - Die Liebe meiner Eltern
CH, 2010
6 Fans- Wertung0 25814noch keine Wertungeigene: -
Filminfos
«Um Himmels Willen - das sind Fragen!», erschrickt die Mutter, als der Sohn das Gespräch mit seinen Eltern sucht. Er möchte einen Film über sie machen. Jahrzehntelang ist man sich aus dem Weg gegangen. Den Anstoss zur Wiederannäherung gab eine zufällige Begegnung des Filmemachers mit einem Fremden: seinem inzwischen über 80 Jahre alten Vater. Je öfter er daraufhin seine Eltern wieder sah, umso mehr rührten ihn ihr hohes Alter und ihr langsames Verschwinden aus diesem Leben und aus einer Welt, die längst nicht mehr die ihre ist.
Peter Liechti bezeichnet seinen Film als den «Versuch einer persönlichen Geschichtsrevision». Während eines ganzen Jahres haben Gespräche stattgefunden und die Kamera hat Protokoll geführt. Liechti fühlte sich stets als Fremdling in seiner Familie; im Film geht er dieser Fremdheit mit schonungslos direkten Fragen auf den Grund. Die Eltern lassen sich, einträchtig auf dem Sofa sitzend, darauf ein. Doch je länger die Gespräche dauern, umso deutlicher wird, dass Vater Max und Mutter Hedy - seit 62 Jahren miteinander verheiratet - zwei grundverschiedene Charaktere sind. Beide tragen Träume und Sehnsüchte in sich, die wohl auch deshalb unerfüllt geblieben sind, weil sie so weit auseinanderklaffen.
Um der Gespaltenheit seiner eigenen Position Ausdruck zu verleihen, inszeniert der Filmemacher, der ja auch Beteiligter ist, einen Teil der Interviews und intime Familienszenen als Puppentheater, in dem auch die «Geister der Vergangenheit» ihren Auftritt haben. Behutsam erzählt er auf diese Weise nicht nur seine Geschichte, die «Geschichte vom verlorenen Sohn», sondern vor allem auch die «Geschichte von verlorenen Eltern», der Generation der heute über 80-Jährigen. Sie verweigert sich dem Computer, sie will nicht ins Netz und sie denkt nicht «global», sondern dezidiert konservativ. Sie beklagt den allgemeinen Verlust an Identität und Freiheit, das Verschwinden von Respekt und moralischen Werten. Und wird bald selbst verschwunden sein.
Der Film von Peter Liechti ist das Protokoll einer späten Wiederbegegnung mit seinen Eltern - und der Versuch einer persönlichen Geschichtsrevision. Wenige Tage vor seinem Tod im April 2014 wurde Peter Liechti für «Vaters Garten» mit dem Schweizer Filmpreis ausgezeichnet.
Peter Liechti bezeichnet seinen Film als den «Versuch einer persönlichen Geschichtsrevision». Während eines ganzen Jahres haben Gespräche stattgefunden und die Kamera hat Protokoll geführt. Liechti fühlte sich stets als Fremdling in seiner Familie; im Film geht er dieser Fremdheit mit schonungslos direkten Fragen auf den Grund. Die Eltern lassen sich, einträchtig auf dem Sofa sitzend, darauf ein. Doch je länger die Gespräche dauern, umso deutlicher wird, dass Vater Max und Mutter Hedy - seit 62 Jahren miteinander verheiratet - zwei grundverschiedene Charaktere sind. Beide tragen Träume und Sehnsüchte in sich, die wohl auch deshalb unerfüllt geblieben sind, weil sie so weit auseinanderklaffen.
Um der Gespaltenheit seiner eigenen Position Ausdruck zu verleihen, inszeniert der Filmemacher, der ja auch Beteiligter ist, einen Teil der Interviews und intime Familienszenen als Puppentheater, in dem auch die «Geister der Vergangenheit» ihren Auftritt haben. Behutsam erzählt er auf diese Weise nicht nur seine Geschichte, die «Geschichte vom verlorenen Sohn», sondern vor allem auch die «Geschichte von verlorenen Eltern», der Generation der heute über 80-Jährigen. Sie verweigert sich dem Computer, sie will nicht ins Netz und sie denkt nicht «global», sondern dezidiert konservativ. Sie beklagt den allgemeinen Verlust an Identität und Freiheit, das Verschwinden von Respekt und moralischen Werten. Und wird bald selbst verschwunden sein.
Der Film von Peter Liechti ist das Protokoll einer späten Wiederbegegnung mit seinen Eltern - und der Versuch einer persönlichen Geschichtsrevision. Wenige Tage vor seinem Tod im April 2014 wurde Peter Liechti für «Vaters Garten» mit dem Schweizer Filmpreis ausgezeichnet.
(SRF)
Ausstrahlung anlässlich des Schweizer Filmpreises 2015. Peter Liechti hat 2014 mit Vaters Garten den Schweizer Filmpreis für den besten Dokumentarfilm gewonnen.
(SRF)
Daten
Länge: ca. 95 min.
| Deutscher Kinostart | Do, 21.11.2013 |
| Deutsche TV-Premiere | So, 12.04.2015 (3sat) |
| Originalsprache: | Deutsch |
Kostenlose Start- und Streambenachrichtigung:
Cast & Crew
- Regie: Peter Liechti
- Drehbuch: Peter Liechti
- Produktion: Peter Liechti
- Kamera: Peter Liechti, Peter Guyer
- Schnitt: Tania Stöcklin
im Fernsehen
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