Vier Infanteriesoldaten durchleben den 1. Weltkrieg von der euphorischen Zeit des Kriegsbeginns bis zur zermürbenden und aussichtslosen Endphase der grausamen Grabenkämpfe. Der frühe Tonfilm ist ein schonungslos realistisches Dokument des Antimilitarismus und wurde daher schon im April 1933 verboten. 3sat zeigt Georg Wilhelm Pabsts Werk aus dem Jahr 1930 in der restaurierten Fassung. Vier Soldaten verbringen ein paar freie Tage der Erholung hinter der Front. Sie scheinen schon alle Illusionen und jegliche Kriegsbegeisterung verloren zu haben. Zurück im Kampfgeschehen erleben die Vier wieder den Schrecken und die Entbehrungen des Kriegsalltags. Karl erhält schließlich Heimaturlaub, doch zu Hause erlebt er nur den Hunger der Zurückgebliebenen und seine untreue Ehefrau. Während seiner Abwesenheit findet der Student, der gerade zum ersten Mal die Liebe entdeckt hatte, den Tod. Karl kehrt gerade rechtzeitig zu einer Großoffensive der Franzosen zurück, die über die deutschen Linien hinwegfegt und bei der er und der Bayer schwer verwundet werden. Der Leutnant verfällt mitten im Gefecht dem Wahnsinn und wird mit den anderen beiden in ein Feldlazarett eingeliefert. Dort stirbt Karl mit den Worten: "Alle sind wir schuld!" Regisseur Georg Wilhelm Pabst hat 1930 das Wort "Ende" in der Schlusssequenz seines Spielfilms "Westfront 1918" mit einem Fragezeichen versehen. Pabst protokolliert darin den Alltag von vier deutschen Infanteristen im Stellungskrieg an der französischen Front.
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