Harun Farockis Film, eine Geschichte des Ziegelsteins und des Bauens, spiegelt in seinen Bildern ganze Kulturen. Hinter den Herstellungsprozessen in traditionellen Gesellschaften wie Afrika, in frühindustriellen wie Indien und in hochindustriellen wie Europa und Japan werden unterschiedlichste ökologische und ökonomische Bedingungen und Zustände sichtbar. Harun Farocki entlarvt in seinen Arbeiten mit den Mitteln des "Direct Cinema" und des Essayfilms immer wieder die Zusammenhänge zwischen Technik, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. 1944 im sudetendeutschen Neutitschein, dem heutigen Nový Jicín, geboren, studierte er an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin und war in den 1970er und 1980er Jahren Redakteur und Autor der Zeitschrift "Filmkritik". Früh setzte er sich damit auseinander, wie Bilder unsere Erfahrungen bestimmen, wie sie gelesen, verstanden und manipulierend eingesetzt werden.
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