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Mehrere Ausgaben über Folgen des Klimawandels angekündigt
ARD
ARD zieht nach: "Wissen vor acht" legt Schwerpunkt auf Klimaschutz und Nachhaltigkeit/ARD

Die Projektgruppe KLIMA° vor acht forderte vor einiger Zeit die ARD auf, ein Format zur regelmäßigen Klimaberichterstattung ins Programm zu nehmen. Nachdem sich die ARD zögerlich verhielt, wurde vor drei Wochen eine Zusammenarbeit von RTL mit der Initiative angekündigt (TV Wunschliste berichtete). Jetzt zieht die ARD nach und reagiert offenbar auf diese Entwicklung mit einer eigenen Schwerpunktsetzung innerhalb der "Wissen vor acht"-Formate.

So werden ab Ende Juni sowohl  "Wissen vor acht - Natur" als auch  "Wissen vor acht - Zukunft" immer montags und dienstags um 19.45 Uhr den Fokus auf die Themen Klimawandel und Nachhaltigkeit legen. Jene Episoden werden sich unter anderem mit der Frage beschäftigen, wie deutlich die Folgen des Klimawandels schon in der eigenen Umgebung wahrnehmbar sind und in welchem Maße Geo-Engineering die globale Erwärmung abbremsen kann. Anlässlich des Earth Day werden schon am 22. April alle drei Kurzformate - "Wissen vor acht",  "Wetter vor acht" und  "Börse vor acht" - die Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit aufgreifen.

Eine neue Staffel "Wissen vor acht - Natur" entsteht aktuell mit fachlicher Beratung von führenden Wissenschaftlern. Die zehn Folgen beschäftigen sich unter anderem mit den Themen Zoonosen, weshalb Umweltschutz die beste Pandemie-Prävention ist, warum E10-Kraftstoff weniger umweltfreundlich ist als oft behauptet und was Forscher bei der Mosaic-Forschungsmission über die dramatischen Folgen des Klimawandels herausgefunden haben.

Eingebunden in die Entwicklung der neuen Folgen sind Professor Dr. Anna-Katharina Hornidge, Direktorin des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik und Co-Vorsitzende des Sustainable Development Solutions Network Deutschland, sowie Prof. Ralf Seppelt, Leiter des Departments für Landschaftsökologie am Helmholtz Zentrum für Umweltforschung, die zusammen mit weiteren Fachwissenschaftlern, die im Weltklimarat (IPCC) und Weltbiodiversitätsrat (IPBES) aktiv sind, den WDR beraten.

Frank Beckmann, Koordinator ARD-Vorabendprogramm: Bei den wichtigen Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz setzen wir auf hervorragenden Journalismus und die Expertise der Wissenschaft. Wir freuen uns daher über die Zusammenarbeit und wollen diesen Weg auch im Vorabend des Ersten fortsetzen. Wir wollen damit die Bedeutung dieser Themen unterstreichen.

Prof. Dr. Anna-Katharina Hornidge: Die Covid-19 Pandemie macht deutlich, wie essenziell es ist, dass wir dem menschlichen Eingriff in die Natur, Artensterben und Klimawandel in den kommenden Jahren vehement entgegentreten. Wir müssen unser Konsumverhalten verändern und unsere Sozial- und Wirtschaftssysteme CO2-neutral umgestalten. Dafür brauchen wir alle Mitglieder unserer Gesellschaft an Bord. Insofern freue ich mich ganz besonders über die Entscheidung, 'Wissen vor acht - Natur' auf Themen eines nachhaltigen Lebensstils auszurichten.


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Leserkommentare

  • GerneGucker schrieb via tvforen.de am 24.04.2021, 15.27 Uhr:
    Ich hielt ja meinerseits das RTL-Projekt für einen Aprilscherz, begrüße aber diese Art und Weise, das Bewußtsein zu stärken für die noch immer viel zu langsame ökologische Umsteuerung, die in diesem Tempo womöglich nicht ausreichen wird, den Menschen von der Eliminierung seiner eigenen Lebensgrundlage abzuhalten.
    Man muß sich einmal klar machen, wo der globale Energiebedarf vor 20 Jahren stand, wo vor 50 Jahren und welches die Größen sind, an denen der gesteigerte Bedarf liegt. Es könnte noch immer sehr viel Energieaufwand eingespart werden, indem man zum Beispiel Verbrauchszyklen von Waren nicht immer kürzer, sondern wieder länger gestaltet. Dann könnte man viel schneller den Punkt erreichen, an dem man die übrige Kohle im Boden beläßt, weil man sie einfach nicht mehr braucht.