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Einst erfolgreiche Dramedy endet nach 98 Folgen
Simon Böer kam als neuer Hauptdarsteller zu "Der Lehrer"
TVNOW / Frank Dicks
Aus für "Der Lehrer": RTL stellt Serie nach missglückter Neubesetzung ein/TVNOW / Frank Dicks

Schocknachricht für Fans von  "Der Lehrer": RTL hat beschlossen, die Serie mit sofortiger Wirkung einzustellen. Dies teilte RTL-Fictionchef Hauke Bartel gegenüber DWDL mit. Nachdem der ursprüngliche Hauptdarsteller Hendrik Duryn ausgestiegen ist, gelang es seinem Nachfolger Simon Böer nicht, die Serie weiterhin erfolgreich zu halten - teilweise stürzte die Reichweite auf unter 1,3 Millionen Zuschauer und der Zielgruppen-Marktanteil betrug im Schnitt nur noch elf Prozent, während im Vorjahr noch 15,5 Prozent erreicht worden waren. Somit wurde aus dem am 8. April ausgestrahlten Finale der neunten Staffel das endgültige Serienfinale.

Ab der vierten Folge der neunten Staffel übernahm Simon Böer die Hauptrolle des neuen Lehrers David Ritter und trat in die großen Fußstapfen von Hendrik Duryn alias Stefan Vollmer. Doch seit dem Wechsel sanken die Quoten kontinuierlich - nach nur insgesamt zehn Episoden mit Böer hat RTL nun entschieden, dass eine weitere Fortsetzung nicht sinnvoll erscheint. Somit endet die Dramedy nach insgesamt 98 Folgen in neun Staffeln, die zwischen 2009 und 2020 produziert wurden.

Gegenüber DWDL sagt RTL-Fictionchef Hauke Bartel, dass es mehrere Gründe gegeben habe. Augenscheinlich hat es sicher nicht geholfen, dass der Alltag Schule, den die Serie seit Staffel eins erzählt, im realen Leben als Referenz schon seit einem Jahr nicht mehr so wirklich stattfindet. Die entscheidenden Gründe für die stark gesunkenen Quoten dürften jedoch zweifelsohne die Abgänge der Hauptdarsteller sein: Nachdem Jessica Ginkel bereits während der siebten Staffel ausstieg und die Liebesgeschichte zwischen ihrer Figur Karin Noske und Stefan Vollmer ein jähes Ende fand, stieg zu Beginn der neunten Staffel schließlich auch Hendrik Duryn aus.

Trotz der tollen Zusammenarbeit mit Simon Böer und der Sony müssen wir mit Blick auf die Zahlen leider sagen, dass das Publikum den neuen Weg, den wir mit dem Format eingeschlagen haben, nicht in dem Maß mitgegangen ist, wie wir es gehofft haben, räumt Bartel ein. Nach acht erfolgreichen Staffeln sei es im Seriengeschäft die kniffligste Aufgabe, die Haupt- und Titelrolle neu zu besetzen. Man habe zwar die neue Hauptfigur konzeptionell gezielt anders angelegt, aber das Erzählprinzip relativ unangetastet gelassen. Im Nachhinein würde ich sagen, dass wir gemeinsam mit der Sony vielleicht noch radikaler hätten denken müssen, überlegt Bartel. An Simon Böer, der sich dieser großen Aufgabe gestellt hat, lag es in meinen Augen jedenfalls nicht. Er hat einen tollen Job gemacht und hatte zudem auch tolle Zustimmungswerte in der Medienforschung. Das Publikum mochte die neue Figur, was die Lücke der über Jahre hinweg liebgewonnenen Figur aber nicht komplett schließen konnte.

Wie RTL die nun offene Lücke durch das Ende von "Der Lehrer" schließen möchte, ist noch offen. Weiterhin wolle man "Serien mit Haltung" zeigen und auch eine neue Serie im Schulumfeld sei generell vorstellbar. Die Schule ist eine Welt, in der man wichtige Themen der Gesellschaft erzählen kann. Die Sony wird bei den Überlegungen sicher ein wichtiger Partner sein.


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Leserkommentare

  • User 423316 schrieb am 22.04.2021, 01.19 Uhr:
    Wirklich schade. Ich mochte die Serie immer, und die Neubesetzung mit Simon Böer fand ich nicht schlecht.
    Die perfekte Besetzung wäre allerdings Elyas M'Barek gewesen, keine Ahnung warum man das nicht gemacht hat.
    Da wären die Quoten sogar nach oben geschnellt!
  • User 1589055 schrieb am 18.04.2021, 15.23 Uhr:
    EIN GANZ GROßES SCHADE
    Bleiben nur noch DVD Abende
    Der Lehrer und Ghostwhisperer im Wechsel
    TV hat im großen und ganzen sehr nachgelassen
  • Missoula schrieb am 16.04.2021, 19.36 Uhr:
    Glückwunsch! Ich bin froh über diese Nachricht, denn spätestens seit dem Einstieg von Simon Böer sind die Storys dermaßen an den Haaren herbei gezogen. Die Schauspielkunst der Darsteller hat damit nichts zu tun.
    Wenn ich mir anschauen muss, dass ein suizidaler Schüler einfach mal so eben professionelle psychologische Hilfe bekommt oder eine Fahrschülerin mittleren Alters ihren Führerschein, während sie eine Verfolgungsjagd in ihrer Prüfung hinlegt, fällt mir nichts mehr dazu ein. Die Schreiberlinge gehörten eigentlich für solch einen Unfug bestraft.
  • AxM schrieb via tvforen.de am 15.04.2021, 10.05 Uhr:
    Ich weiß nicht, ob das nur mir so ging, aber ich fand schon bei der letzten Staffel mit Vollmer/Duryn, dass die Qualität der Stories/Drehbücher doch ziemlich nachgelassen hatte. Hab mich schon gefragt, ob Duryn evtl. deswegen ausgestiegen ist.
    In der finalen Staffel fand ich die Geschichten teilweise wieder besser, dafür war aber ohne den Vollmer der große Sympathieträger nicht mehr dabei.
    Bin also nicht besonders traurig über das Ende ...
  • MarkoP schrieb am 15.04.2021, 08.18 Uhr:
    Also der Abgang von Vollmer hat einen Sargnagel gesetzt. Da konnte Simon Baer eigentlich nur scheitern, denn die Fußstapfen waren wirklich sehr groß - wenn auch Hendrik Duryn in der letzten Staffel schon nicht mehr das war, war er zu Beginn war. Der Weggang der Jessica Ginkel aka Karin Noske war aber letztendlich der Beginn des Untergangs.

    Aber, und das ist ein relativ großes Aber,
    es liegt nicht nur an den Darstellerwechseln. Die Zusammenlegung der Schulen, die zwei Direktoren, der Wegfall des Schulalltags etc. haben genauso zum Ende beigetragen wie die Darstellerwechsel.
    Man hat krampfhaft versucht "Schülerprobleme" zu finden und dabei die realen Probleme auf dem Schulhof ziemlich vergessen.
  • chrisquito schrieb via tvforen.de am 14.04.2021, 22.53 Uhr:
    Ja, das war ja auch bewusst so angelegt, dass der Neue jetzt nicht so ein Kumpeltyp und Schülerversteher ist wie der Vollmer. Und man sollte ja auch Schauspieler nicht so sehr mit ihren Rollen identifizieren, wie du das machst. ;-)


    Trotzdem finde ich es schade, das war eine der wenigen Serien, die ich überhaupt noch schaue, und eine der ganz wenigen Nicht-Krimi-Serien, die ich schaue.
  • Ralfi schrieb via tvforen.de am 14.04.2021, 22.19 Uhr:
    Kein Wunder, Simon Böer hat als extremes A*chl*ch in der Serie "Professor T." sich m.E. auch alle Sympathien verscherzt.

    Hendrik Duryn war ohnehin viel sympathischer.
  • Hauptkommissar schrieb am 14.04.2021, 21.46 Uhr:
    Eigentlich ist es einfach ne Schande der Fans!!!

    Simon Böer ist ein sehr guter Schauspieler welcher Hendrik Duryn ins nichts aber auch rein gar nichts nachsteht!! Schade dabei hatte die Serie grade den Frischen Wind bekommen den sie wirklich brauchte. Schade Schade Schade!!!
  • chrisquito schrieb via tvforen.de am 14.04.2021, 19.59 Uhr:
    Damit war ja zu rechnen. Wobei man sich an den Ritter langsam gewöhnt hatte.
  • Katrin E.g schrieb am 14.04.2021, 19.29 Uhr:
    Hab ich vorher schon gesagt, das wird nichts.
  • Katrin E.g schrieb am 14.04.2021, 19.28 Uhr:
    Die laufen inzwischen mehr bei Sat.1
  • Omalley schrieb am 14.04.2021, 19.25 Uhr:
    Ich war ein Fan der Figuren Karin Noske und Stefan Vollmer. Die 8. Staffel habe ich schon nicht mehr gesehen. Für mich war die Serie nicht mehr sehenswert genug. Das geht mir oft so, wenn Darsteller aus Serien ausscheiden. Wenn es dann auch noch mehrere sind, wie hier nach Staffel 8, dann zerbricht der Kern einer Serie selbst dann, wenn die Geschchten weiterhin interesant sind.
    Dass ein Privatsender eine Serie beendet, wenn statt durchschnittlich 2,3 Mio nur noch 1,3 Mio Zuschauer einschalten, ist nachvollziehbar. Schließlich hängen die Einnahmen direkt von der Zuschauerreichweite im Allgemeinen und der Quote in der werberelevanten Zielgruppe (14-49 Jahre) im Besonderen ab.


    Übrigens:

    Die werberelevante Zielgruppe ist eine reine Konvention für die Abrechung von Werbegeldern. Es gibt keine wissenschaftlichen Erkenntnisse, die dazu geführt hätten.Die stärkste Kaufkraft liegt zum Beispiel eher bei den 30- bis 65-Jährigen.
    Allerdings nimmt die Beeinflussbarkeit von Käufern durch Werbung mit dem Alter ab. Menschen in höherem Alter wechseln ihre Produkte eher selten. Das macht die Werbung weniger wirksam. Andererseits gibt es eine Vielzahl von Produkten, die überhaupt erst von älteren Menschen nachgefragt werden. Unterm Strich müssten sich werbefinanzierte Sender also nach der Kaufkraft der Menschen richten und Werbung für unterschiedliche Produkte in Sendungen für unterschiedliche Altersgruppen unterbringen.
  • serieone schrieb am 14.04.2021, 17.50 Uhr:
    Die Lücke wird bestimmt durch eine weitere Trash-Show geschlossen.
  • DerLanghaarige schrieb am 14.04.2021, 17.38 Uhr:
    "Augenscheinlich hat es sicher nicht geholfen, dass der Alltag Schule, den die Serie seit Staffel eins erzählt, im realen Leben als Referenz schon seit einem Jahr nicht mehr so wirklich stattfindet."

    Ich habe gelacht.

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