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Julia Jentsch und Kostja Ullmann in erster Film-Eigenproduktion des Streamingdienstes
"Das weiße Schweigen: Clara Horn (Julia Jentsch) und Rico Weber (Kostja Ullmann)
TVNOW/Stephanie Kulbach
"Das weiße Schweigen": TVNOW-Film inspiriert von Fall des "Todespflegers" Niels Högel/TVNOW/Stephanie Kulbach

Zahlreiche eigenproduzierte Serien hat TVNOW bereits im Angebot. In den Spielfilmbereich hat sich der Streamingdienst der Mediengruppe RTL noch nicht vorgewagt - bis jetzt. Denn nun informiert TVNOW über den Drehschluss zu  "Das weiße Schweigen". Hierbei handelt es sich um eine Verfilmung, die von den wahren Ereignissen rund um den sogenannten "Todespfleger" Niels Högel inspiriert ist.

Schauspielerin Julia Jentsch verkörpert die Krankenpflegerin Clara Horn, die nach mehrjähriger Kinderpause in den Job zurückkehrt und den deutlich härter gewordenen Klinikalltag zu spüren bekommt. Druck, Stress und Anspannung sind an der Tagesordnung. Bald wird ihr allerdings klar, dass etwas nicht stimmt, denn es gibt auffällig viele Todesfälle auf ihrer Station. Dies kann kein Zufall sein und offenbar ist einer ihrer Kollegen, Rico Weber (Kostja Ullmann), für die Todesfälle verantwortlich. Es beginnt ein regelrechter Höllenritt für Clara, bei dem sie nicht nur ihre eigenen Zweifel, sondern auch massiven Widerstand im Kollegium überwinden muss.

Hintergrund des Films ist der wahre Fall des Krankenpflegers Niels Högel, der zwischen 1999 und 2005 in verschiedenen Kliniken Deutschlands zahlreiche Morde beging. Der Fall gilt als eine der größten Mordserien der bundesdeutschen Kriminalgeschichte. Högel spritzte Patienten ohne ärztliche Anordnung ein Mittel, das lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen sowie einen Blutdruckabfall auslöste - um sie anschließend reanimieren zu können. Högel suchte mit diesen Taten den Nervenkitzel und die Anerkennung seiner Kollegen. Er nahm in Kauf, dass Patienten sein perfides Spiel nicht überleben. Für 100 Morde wurde Högel angeklagt, in 85 Fällen verurteilt. Ermittelt wurde in weitaus mehr Fällen, doch nicht in allen Verdachtsfällen konnte die Todesursache zweifelsfrei nachgewiesen werden. Auch im Nachhinein zeigte Högel keine Reue für seine Taten.

"Das weiße Schweigen" erzählt inspiriert von diesen Geschehnissen eine fiktive Geschichte, die grundlegende Fragen aufwerfen soll: Wie können solche Taten so lange unentdeckt bleiben? Wie kann sich ein Kreis des Schweigens bilden? Und wie würde man selbst reagieren, wenn man einen geringen Verdacht hätte? Im Mittelpunkt der Handlung stehen vor allem die Opfer und Angehörigen, Ärzte und Pfleger sowie das System des deutschen Klinikalltags.

Die Nordfilm GmbH dreht "Das weiße Schweigen" in Berlin. Produzentin des Films ist Kerstin Ramcke, Producerin ist Nadine Lewerenz. Esther Gronenborn, die das Drehbuch zusammen mit Sönke Lars Neuwöhner verfasste, fungiert gleichzeitig auch als Regisseurin. Veröffentlicht werden soll der Film im zweiten Halbjahr 2021 bei TVNOW. Eine lineare Ausstrahlung bei RTL ist ebenfalls geplant.


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