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Eurovision Song Contest 2027: Überraschender Austragungsort ausgewählt

von Glenn Riedmeier in News national
(13.08.2026, 15.37 Uhr)
ESC 2027 steigt in Touristen-Hochburg Burgas an der Schwarzmeerküste
Gewann den ESC 2026 für Bulgarien: Dara mit "Bangaranga"
EBU
Eurovision Song Contest 2027: Überraschender Austragungsort ausgewählt/EBU

Das Finale des diesjährigen  Eurovision Song Contest gewann Bulgarien - zum ersten Mal überhaupt. Sängerin Dara setzte sich am 16. Mai mit ihrem Dance-Titel "Bangaranga" durch und gewann durchaus überraschend den Musikwettbewerb. Damit stand fest: Bulgarien wird den ESC im kommenden Jahr ausrichten. Noch offen war bislang allerdings, in welcher Stadt das Spektakel stattfinden wird. Die meisten tippten auf Sofia, die Hauptstadt Bulgariens. Doch letztendlich kam es anders: Der Sender BNT entschied sich für Burgas, ein beliebtes Ferienziel an der Schwarzmeerküste.

Die Wahl ist durchaus nachvollziehbar, wenn man weiß, dass in jener Stadt vor drei Jahren die Arena Burgas eröffnet wurde, eine große Sport- und Show-Location. Bis zu 15.000 Besucher feiern regelmäßig auf Konzerten in der Burgas Arena. Darüber hinaus ist die Arena die Heimat des örtlichen Basketball-Clubs BC Chernomorets. Genau dort wird vom 10. bis 15. Mai 2027 der 71. Eurovision Song Contest stattfinden. Darauf haben sich der Veranstalter, die Europäische Rundfunkunion (EBU) und das Bulgarische Nationalfernsehen BNT geeinigt. In dem traditionsreichen Urlaubsort soll auch ein "Eurovision Village" entstehen, ergänzt durch ein umfangreiches Rahmenprogramm.

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Die EBU begründet die Wahl so: Burgas wurde letztendlich aufgrund seines überzeugenden Gesamtpakets ausgewählt, das die für den Eurovision Song Contest erforderlichen Voraussetzungen hinsichtlich Veranstaltungsort und technischem Potenzial mit Unterkunftskapazitäten, Verkehrsanbindung und internationaler Vernetzung, einem starken Engagement der Gemeinde und einer klaren Vision für die Umwandlung der gesamten Stadt in einen Teil des Eurovision-Erlebnisses vereint.

Bulgariens viertgrößte Stadt sei bekannt für ihre Strände, Parks, ihr pulsierendes Kulturleben und ihre lebhaften Sommerveranstaltungen. Somit könnten ESC-Fans im kommenden Jahr die Gelegenheit nutzen, ihren Besuch bei der Musikshow mit einem Strandtag zu verbinden oder auch in die nahegelegene historische Altstadt von Nessebar gehen.

Neben Burgas und Sofia haben sich auch die Städte Warna und Plowdiw als Austragungsorte beworben. Daraufhin prüfte eine internationale Arbeitsgruppe, bestehend aus Vertretern des Senders BNT und der EBU sowie internationalen Experten, die Orte auf ihre Tauglichkeit für den ESC. Warna und Plowdiw schieden bald aus, sodass es sich schlussendlich zwischen Sofia und Burgas entschied. Sofia, Plowdiw und Warna sollen sich dennoch ebenfalls am ESC-Rahmenprogramm beteiligen und Vorfreude auf den Musikwettbewerb verbreiten.



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