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John Cleese ("Monty Python") als überreizter Hotelmanager
"Fawlty Towers"
Bild: BBC
"Fawlty Towers": ARD-alpha wiederholt britische Kult-Comedyserie/Bild: BBC

Obwohl es insgesamt nur zwölf Folgen gibt, zählt "Fawlty Towers" zu den wichtigsten und beliebtesten Serien in der Geschichte britischer Sitcoms. Nach mehrjähriger Bildschirmabstinenz bringt sie der Spartenkanal ARD-alpha nun wieder zurück ins deutsche Fernsehen. Ab dem 16. April soll die komplette Serie im englischen Originalton wiederholt werden. Gezeigt wird sie samstags um 11.30 Uhr - zwischen den zwei Englischkursen "Englisch für Anfänger" und "Fast Track English" - sowie sonntags um 22.00 Uhr.

Nach dem Ende von "Monty Python's Flying Circus" tobte sich Starkomiker John Cleese zwischen 1975 und 1979 als Autor und Hauptdarsteller von "Fawlty Towers" aus. Die Serie schrieb er gemeinsam mit seiner damaligen Ehefrau Connie Booth. In der Rolle des cholerischen Hotelbesitzers Basil Fawlty gab er sich stets Mühe, sowohl Personal als auch Gäste möglichst gleich schlecht zu behandeln.

Das Leben des gestressten, überreizten, arroganten und sadistischen Hotelmanagers wird regelmäßig durch Wirtschaftskontrolleure, Erpressungsversuche, tote Gäste und seine ständig nörgelnde Ehefrau Sibyl (Prunella Scales) gestört. Ihr Schrei "Basil!" treibt ihn regelmäßig auf die Palme, ebenso wie das klagende "Que?" des spanischen Kellners Manuel (Andrew Sachs). Das Zimmermädchen Polly (Connie Booth) dagegen ist charmant, ruhig und kompetent - also eigentlich völlig fehl am Platz. Inszeniert wurden die Folgen von John Howard Davies und Bob Spiers.

In der ersten Folge "A Touch of Class" hadern Basil Fawlty und seine Frau mit dem fehlenden Prestigepotenzial ihrer Hotelgäste. Die Rettung naht in Gestalt von Lord Melbury. Doch das Chaos lässt nicht lange auf sich warten ... Die wahrscheinlich bekannteste Episode ist "The Germans", in der auf satirische Weise die Tendenz vieler Briten thematisiert wird, Deutschland fast ausschließlich mit dem Nationalsozialismus und den Zweiten Weltkrieg zu assoziieren. "Don't mention the war!" ist dank dieser Folge in Großbritannien zu einem geflügelten Wort geworden.

Zwei Mal, 1975 und 1979, erhielt die Serie den BAFTA Award als beste Comedyserie. Die deutsche Erstausstrahlung übernahm zwischen Februar und Juni 1978 das WDF (Westdeutsche Fernsehen) im englischen Original mit deutschen Untertiteln. In den Folgejahren wurde sie mehrfach im ARD-Regionalprogramm wiederholt. DDR1 zeigte 1987 erstmals eine auf Deutsch synchronisierte Version, 1990 folgte RTL und 1996 dann Sat.1. Für jeden Sender wurde eine neue Synchronfassung angefertigt und auch die Episodentitel unterscheiden sich.

In den USA wurde die Serie zwei Mal erfolglos adaptiert: 1983 als "Amandas stilles Haus" und 1989 als "The Nutt House". Beide Varianten kamen jedoch so schlecht an, dass sie vorzeitig abgesetzt wurden und einige Episoden bis heute nicht ausgestrahlt wurden. 2001 produzierte RTL den Pilotfilm zu einer potentiellen deutschen Adaption namens "Zum letzten Kliff". Jochen Busse und Claudia Rieschel spielten die Hauptrollen und hatten ein Hotel auf Sylt. Zur Realisierung der Serie kam es allerdings nicht mehr.


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Leserkommentare

  • dermichel schrieb via tvforen.de am 14.03.2016, 19.14 Uhr:
    dermichelSpoonman schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ja, sorry, das ist mir erst hinterher klar
    > geworden ;)


    Ist doch kein Problem.
  • Spoonman schrieb via tvforen.de am 14.03.2016, 15.27 Uhr:
    SpoonmanJa, sorry, das ist mir erst hinterher klar geworden ;)
  • dermichel schrieb via tvforen.de am 13.03.2016, 18.53 Uhr:
    dermichelSteht so ja auch in den News. Meine Frage bezog sich aber auf den Beitrag von Pilch bezüglich der DVDs.
  • bugmenot_is_back schrieb am 13.03.2016, 15.46 Uhr:
    bugmenot_is_backToll, daß die ARD damit mal wieder die DVB-T-Zuschauer (jedenfalls Berlin-Brandenburg) ausschließt. Die dürfen sich mit Nonnen und Rosen rumpesten bzw. die Serie irgendwie aus dem Netz saugen.
  • Spoonman schrieb via tvforen.de am 13.03.2016, 02.26 Uhr:
    Spoonmandermichel schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Mit welcher Synchro?

    ARDalpha wird die Serie in der Originalfassung ohne Untertitel zeigen - genauso läuft derzeit auch "Yes, Prime Minister".
  • Pilch schrieb via tvforen.de am 12.03.2016, 23.29 Uhr:
    Pilchdermichel schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Mit welcher Synchro?

    Keine Ahnung, habe selber die englischen DVDs gekauft, da damals noch nicht absehbar war, daß die Serie überhaupt in einer deutschen VÖ erscheinen würde.
    Wenn ich mir jedoch die Rezensionen auf amazon so ansehe, scheint die Synchro eine der schlechten zu sein (gab es überhaupt eine gute?), zusätzlich bietet die dt. DVD Ausgabe keine Untertitel, so daß man nicht im Original mit Untertiteln schauen kann. Und: der ganze Inhalt von 3 DVDs in der UK-Version wurde in der dt. Version auf 2 DVDs gepresst! Interessanterweise bietet die UK-DVD sogar deutsche Untertitel an.
  • dermichel schrieb via tvforen.de am 12.03.2016, 20.38 Uhr:
    dermichelMit welcher Synchro?

    Wäre schön, wenn sich mal ein Label erbarmen würde und eine Box mit allen drei Synchronfassungen veröffentlichen würde.
  • Pilch schrieb via tvforen.de am 12.03.2016, 20.34 Uhr:
    PilchThinkerbelle schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Super! Ich had die Serie zwar noch auf VHS aber
    > weiß nicht wie gut die Cassetten die Jahre
    > überstanden haben (und habe in nächster Zeit
    > auch nicht die Zeit das zu überprüfen).

    Es gibt die Serie aber auch schon lange als DVD zu kaufen. Inkl. Bonusmaterial.
  • Thinkerbelle schrieb via tvforen.de am 12.03.2016, 19.28 Uhr:
    ThinkerbelleSuper! Ich had die Serie zwar noch auf VHS aber weiß nicht wie gut die Cassetten die Jahre überstanden haben (und habe in nächster Zeit auch nicht die Zeit das zu überprüfen).

    wunschliste.de schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Die
    > wahrscheinlich bekannteste Episode ist "The
    > Germans", in der auf satirische Weise die Tendenz
    > vieler Briten thematisiert wird, Deutschland fast
    > ausschließlich mit dem Nationalsozialismus und
    > den Zweiten Weltkrieg zu assoziieren.

    Das war zumindest als ich in England gelebt habe (1992-1996) noch absolut der Fall. Inzwischen hat das aber glaube ich nachgelassen. Auch im Vereinigten Königreich stirbt die Kriegsgeneration so langsam aus.