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"Generation Helikopter-Eltern?": Neue ZDFneo-Sozialdoku mit Collien Ulmen-Fernandes

von Glenn Riedmeier in News national
(17.10.2019, 14.18 Uhr)
Wann wird aus Fürsorge Überwachung?
Collien Ulmen-Fernandes besucht mit Grundschülern einen Kletterwald
Bild: ZDF/Kai Schulz Fotodesign
"Generation Helikopter-Eltern?": Neue ZDFneo-Sozialdoku mit Collien Ulmen-Fernandes/Bild: ZDF/Kai Schulz Fotodesign

Im vergangenen Jahr hat sich Collien Ulmen-Fernandes intensiv mit dem Thema Rollenklischees und Gender-Marketing auseinandergesetzt. Für ein neues TV-Projekt ist die Moderatorin erneut journalistisch tätig geworden und beleuchtet die "Generation Helikopter-Eltern?". Die zweiteilige Dokumentation ist am 5. Dezember im Doppelpack ab 20.15 Uhr auf ZDFneo zu sehen. Am gleichen Tag wird die 2x45-minütige Produktion schon ab 10 Uhr in der ZDFmediathek bereitstehen.

Das Phänomen ist allgegenwärtig: Während die Eltern früherer Generationen ihren Kinder Freiräume gaben, um ihre eigenen Erfahrungen - positiv wie negativ - zu machen, ist heute ein Trend zur Überfürsorge erkennbar. Eltern, die wie ein Hubschrauber ständig über ihre Sprösslinge kreisen, sie direkt vor die Schule fahren, sie in den Klassenraum begleiten und anschließend mit dem Eltern-Taxi wieder abholen, sind keine Seltenheit. Aus Behütung wird Überwachung.

Collien Ulmen-Fernandes erforscht, wie sich der Blick auf Kinder und der Umgang mit ihnen in den letzten Jahren verändert hat. Als Mutter einer Tochter möchte die Schauspielerin und Moderatorin herausfinden, wie selbstständig Kinder heute sein sollen und wieviel Schutz sie wirklich brauchen. Wann werden Eltern zu Helikopter-Eltern? Und nehmen sie ihren Kindern dadurch die Chance, sich eigenverantwortlich zu entwickeln?

Wie bereits in ihrer letztjährigen Doku "No More Boys and Girls" (die eine Woche zuvor am 28. November noch einmal um 20.15 Uhr wiederholt wird) führt Ulmen-Fernandes spielerische Aktionen und wissenschaftliche Experimente durch, um herauszufinden, wie Kinder und Eltern aufeinander reagieren. Ziel ist es, innerhalb der Lebens- und Lernwelt von Kindergarten- und Grundschulkindern zu zeigen, in welchen Phasen die Selbstständigkeit zunimmt, und wo Eltern gefordert sind, Zurückhaltung zu üben. Zudem wird vor Augen geführt, welchen Ablösungsprozess Eltern durchmachen müssen. Denn mal fällt es ihnen leichter, mal schwerer, ihren Kindern Raum zu geben, eigene Entscheidungen zu treffen und sich zu eigenständigen Persönlichkeiten zu entwickeln.

Im ersten Teil geht es unter anderem um die Tatsache, dass viele Eltern ihre Kinder punktgenau bis zum Schultor fahren. Sie betrachten den Schulweg als Bedrohung - bringen jedoch beim Parken nicht selten andere Kinder in Gefahr. Stimmen die Unfallzahlen und Unfallursachen mit den elterlichen Sorgen überein? Im zweiten Teil werden "Überwachunsprodukte" wie Babyphone und Tracking-App unter die Lupe genommen. Was ist wirklich sinnvoll und ab wann werden Kinder dadurch in ihrer Entwicklung beinträchtigt? In einer "Ratgeberbude" werden die Rollen getauscht: Kinder werden zu Experten und beraten Eltern in Erziehungsfragen.

Hinter dem Social-Factual-Format steht die Fabiola GmbH, vertreten durch Oliver Fuchs, im Auftrag von ZDFneo. Gedreht wurde in Köln und Umgebung.


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Leserkommentare

  • Snake Plissken schrieb via tvforen.de am 19.10.2019, 00.35 Uhr:
    Snake PlisskenAlso, Red Cloud, mein Kompliment.
    Du lässt absolut kein Klischee aus!

    Uniformen und mit dem Lineal auf die Pfoten, das bringts, da wird den Blagen wieder Benimm eingebläut.

    Aaalter.....

    Snake
  • Red Cloud schrieb via tvforen.de am 18.10.2019, 12.25 Uhr:
    Red CloudWas die Überversorgung der Eltern gegenüber ihren Sproesslingen angeht, spielen die sozialen Schichten sicherlich eine grosse Rolle. Gut betuchte Eltern fahren ihre Kleinen z. B. mit dem SUV direkt vor das Schulgelände. Es kommt dabei nicht selten zu riskanten Rangiermanoevern. Seltener sieht man dagegen kleinere PKWs mit Muetter weniger. Muetter aus Hartz IV Familien kommen morgens weniger in die Gaenge und schicken die Kleinen schon oefters alleine zur Schule, entweder zu Fluss oder mit dem Rad. Nicht selten ohne Fruehstueck. Mit leerem Magen lässt es sich bekanntlich schlechter lernen. Es fehlt dann die Konzentration und die Lust. Da sind die Kinder gut berichtet Eltern dann wieder eindeutig im Vorteil und bringen bessere Noten nach Hause.
    Fazit: Soziale Unterschiede gab es schon immer, und das wird sich auch inZukunft nicht aendern. Dafür musste eine komplett neue Schulreform eingeführt werden. Mit Schuluniformen und neuen Bildung am erhoben und strengeren Lehrern wie früher. Ich bekam von meinem Lehrer schon mal mit dem Lineal eins auf die Finger oder er kniff mich Daumen und Zeigefinger unter mein Kinn. Wir Schüßler hatten noch Respekt vor unseren Lehrern. Das ist heute in den Schulen alles den Bach herunter gegangen.