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Heinz Hoenig nach "The Masked Singer": "Ich bin 'ne alte Bühnensau!"

von Glenn Riedmeier in News national
(12.07.2019, 11.08 Uhr)
Kakadu-Sänger und Rateteam-Mitglied Ruth Moschner im Interview
Heinz Hoenig als Kakadu
Bild: ProSieben/Willi Weber
Heinz Hoenig nach "The Masked Singer": "Ich bin 'ne alte Bühnensau!"/Bild: ProSieben/Willi Weber

ProSieben darf sich weiterhin über Top-Quoten für seine neue Musik-Rateshow "The Masked Singer" freuen. Gestern Abend wurde die 3-Millionen-Marke geknackt (TV Wunschliste berichtete) - und eine weitere Maske wurde abgenommen: Nach Lucy Diakovska und Susan Sideropoulos enthüllte der Kakadu seine Identität: Es handelte sich um Schauspieler Heinz Hoenig! Im Anschluss an die Livesendung stand Hoenig den versammelten Pressevertretern Rede und Antwort. Auch TV Wunschliste war wieder vor Ort.

"Ich hatte Zeit und ich spiele gerne", antwortet Heinz Hoenig auf die Frage, weshalb er bei "The Masked Singer" mitgewirkt hat. "Ich spiele gerne mit anderen, diesmal war es ein bisschen was anderes und das Andere hat mich interessiert." Die Umstände und das strikte Geheimhalten waren für ihn allerdings nicht leicht. "Man wird einfach ganz alleine weggepackt. Das war ganz streng. Ich hatte nur zwei Zimmer innerhalb von drei, vier Tagen - das Hotelzimmer und das Zimmer hier. Da muss man sich selbst schon mal ganz respektvoll sagen: Junge, bleib ruhig, bleib in deiner Mitte. Man muss sich zwischendurch ablenken, mit Büroarbeit zum Beispiel - sonst wird man verrückt."

Heinz Hoenig findet lobende Worte für seine Mitstreiter: "Bisher ist noch keiner hinter der Bühne ausgeflippt oder hat hingeworfen. Im Gegenteil: Es herrscht Ruhe und Konzentration. Jeder will die Show." Auch für ihn selbst war es eine tolle Erfahrung: "Ich hatte meine Familie im Herzen dabei, die hat mich gut unterstützt und das ganze Drumherum war ein gutes Gefühl, das man wieder mal haben kann. Das passiert nicht alle Tage, aber jetzt habe ich es passieren lassen und das ist gut."

Heinz Hoenig wird demaskiert ProSieben/Willi Weber

Auf die Frage, wie schwer er sich mit dem ungewöhnlichen Format getan hat, antwortet der Schauspieler: "Ich rede sehr ungern von 'schwer'. Man muss es wollen - und wenn man es will, ist es nicht schwer. Es kommt darauf an, dass du die Sache studierst und die Pieces aufnimmst, die dir fehlen, um dir das Gefühl zu geben, das du brauchst. Das hat sehr viel mit Schauspiel zu tun - nicht nur mit Text aufsagen. Man muss die Sachen woanders hernehmen, aber das bin ich gewöhnt." Und wie hat er sich auf die Rolle des Kakadu vorbereitet?: "Da guckt man sich einmal nen Kakadu an - und dann weiß man, wie der sich bewegt. (lacht) Mir sind diese eckigen Kopfbewegungen und die allgemein rhythmischen Bewegungen aufgefallen. Darauf habe ich mich dann festgelegt. Ich bewege mich sehr gerne und ich tanze sehr gerne. Das tolle Kostüm hilft dabei natürlich sehr viel. Ich bin sehr zufrieden mit mir, ich habe es echt gepackt (lacht)!"

Allzu traurig, dass er in den kommenden Wochen nicht mehr in der Show dabei ist, ist Hoenig nicht. "Die Freude, wieder nach Hause zu kommen, überwiegt. Das Spiel ist jetzt zwar zu Ende, aber es wird nie richtig zu Ende sein. Ich bin 'ne alte Bühnensau und werde immer wieder da sein. Ich werde die Sendung natürlich weiterverfolgen und bin gespannt, wer sich hinter den Masken versteckt." Wer seine Mitstreiter sein könnten, ist für ihn genauso ein Geheimnis wie für die Zuschauer. "Ich wusste nur, Heinz Hoenig ist dabei - das hat gereicht."

Ruth Moschner auf Spurensuche ProSieben/Willi Weber

Eine, die den richtigen Riecher hatte, war Ruth Moschner. Das Rateteam-Mitglied tippte auf den Schauspieler. "Entscheidend war für mich, als Elton in der letzten Show sagte, er klingt wie Heinz Hoenig. Dann wurde mir sofort das im Indizienfilm gezeigte Pferd klar. Heinz Hoenig war nämlich in meiner letzten 'Riverboat'-Sendung und hat 'War Horse' vorgestellt. Diesmal gab es den Hinweis 'Grips' - und ich wusste, dass er im Berliner Grips-Theater war." Moschner fand seine Leistung bei "The Masked Singer" überragend: "Heinz Hoenig ist so ein geiler Schauspieler und hat als Kakadu so emotional gesungen! Da war so eine Empathie, aber auch eine Wut drin. Da wusste ich: Das kann nur Heinz Hoenig sein."

Allgemein sei es für sie allerdings nicht leicht, ein gutes Gespür zu haben. "Man ist immer hin- und hergerissen und manchmal verliebt man sich in einen Verdacht - so wie ich mit Stefanie Hertel als Panther. Ich fände die Idee so geil, dass der Volksmusikstar in dem rattenscharfen, halbdurchsichtigen Panther-Kostüm ist. Das würde ich total abfeiern - aber man ist teilweise auch sehr blind, wenn man zu verliebt in seine Idee ist."

Auch außerhalb der Sendung tauscht sich Moschner mit den anderen Rateteam-Mitgliedern Collien Ulmen-Fernandes und Max Giesinger aus: "Wir versuchen uns zurückzuhalten, weil wir in der Sendung gemeinsam diskutieren wollen. Aber ich habe sofort für uns eine WhatsApp-Gruppe eingerichtet, weil das einfach sein musste. Da geht es dann aber vorzugsweise um Max' Brusthaar oder darum, was wir anziehen möchten."

TV Wunschliste wollte wissen, inwiefern die jeweiligen Fragen an die kostümierten Kandidaten spontan sind, die anschließend mit entfremdeter Stimme beantwortet werden. "Die Fragen sind vorbereitet, weil natürlich die Stimmen vorwärts und rückwärts verfremdet sind. Dadurch, dass die Kandidaten sehr nervös sind, wissen sie die Fragen schon vorher und können dementsprechend kryptische Antworten geben. Es muss einfach alles top secret sein!", erläutert Ruth Moschner offen und ehrlich.

Das prominente Rateteam ist hin und weg ProSieben/Willi Weber

Noch sieben maskierte Sänger sind nun im Rennen, die in den kommenden drei Wochen nach und nach demaskiert werden - immer donnerstags um 20.15 Uhr auf ProSieben.


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Leserkommentare

  • Fienchen schrieb via tvforen.de am 13.07.2019, 20.13 Uhr:
    FienchenIch habe diese Woche das erste Mal geguckt und finde es total klasse.
    Hätte ich nicht erwartet.