Log-In für "Meine Wunschliste"

Passwort vergessen

  • Bitte trage Deine E-Mail-Adresse ein, damit wir Dir ein neues Passwort zuschicken können:
  • Log-In | Neu registrieren

Registrierung zur E-Mail-Benachrichtigung

  • Anmeldung zur kostenlosen TV-Termin-Benachrichtigung für

  • E-Mail-Adresse
  • sobald ein neuer Termin feststeht (ca. 3-6 Wochen vorher)
  • einen Tag vor der Ausstrahlung
  • täglich im "TV-Planer" für alle ausgewählten Serien und Filme
  • wöchentlich im Newsletter mit allen Serienstarts der Woche (Änderung/Löschung ist jederzeit unter www.wunschliste.de/login möglich)
  • Ich willige ein, dass ich kostenlos per E-Mail informiert werde. Diese Benachrichtigungen (z.B. TV-Sendetermine, Streaming-Tipps und Medien-Neuerscheinungen) können jederzeit geändert und deaktiviert werden. Mit der Speicherung meiner personenbezogenen Daten bin ich einverstanden. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nicht. Ich kann die Einwilligung jederzeit per E-Mail an kontakt@imfernsehen.de oder per Brief an die imfernsehen GmbH & Co. KG, Aachener Straße 364-370, 50933 Köln widerrufen. Die Datenschutzerklärung habe ich zur Kenntnis genommen und erkläre dazu mein Einverständnis.
  • Für eine vollständige und rechtzeitige Benachrichtigung übernehmen wir keine Garantie.
  • Fragen & Antworten

"Lindenstraße" wird eingestellt!

16.11.2018, 12.09 Uhr - Glenn Riedmeier/TV Wunschliste in National
ARD-Serie endet nach fast 35 Jahren
Die "Lindenstraße" verabschiedet sich
Bild: ARD/Screenshot
"Lindenstraße" wird eingestellt!/Bild: ARD/Screenshot

Schock für alle Fans der "Lindenstraße": Die ARD hat beschlossen, die langjährige Serie nach fast 35 Jahren einzustellen. Die Fernsehprogrammkonferenz der ARD hat sich mehrheitlich gegen eine Verlängerung des Produktionsvertrages mit der Geißendörfer Film- und Fernsehproduktion ausgesprochen. Als Grund für die Entscheidung nennt Programmdirektor Volker Herres das gesunkene Zuschauerinteresse und Sparzwänge, die nicht mit den Produktionskosten der Serie vereinbar seien. Die letzte Folge der Serie wird im März 2020 im Ersten ausgestrahlt - so lange läuft der aktuelle Vertrag noch.

"Diese Entscheidung hat sich die Fernsehprogrammkonferenz der ARD nicht leicht gemacht. Denn die 'Lindenstraße' ist eine Ikone im deutschen Fernsehen, die uns seit Jahrzehnten begleitet. Sie ist Spiegelbild der Geschichte und Entwicklung unserer Republik. Sie hat Akzente gesetzt, die prägend bleiben werden - ein Verdienst engagierter, leidenschaftlicher Macher", so Volker Herres, Programmdirektor Erstes Deutsches Fernsehen. "Doch wir müssen nüchtern und mit Bedauern feststellen: Das Zuschauerinteresse und unsere unvermeidbaren Sparzwänge sind nicht vereinbar mit den Produktionskosten für eine solch hochwertige Serie. Hans W. Geißendörfer hat als Vater der 'Lindenstraße' Fernsehgeschichte geschrieben. Ihm und seiner Nachfolgerin Hana Geißendörfer sowie allen Mitwirkenden gelten unser Respekt und unser Dank. Und noch ist ja nicht Schluss: Wir versprechen allen Zuschauern und treuen Fans bis 2020 noch viele interessante Folgen und ein fulminantes Finale."

WDR-Fernsehdirektor Jörg Schönenborn ergänzt: "Mein besonderer Dank gilt dem Erfinder der Serie, Hans W. Geißendörfer, seiner Nachfolgerin Hana Geißendörfer, dem Ensemble und dem ganzen Team - und nicht zuletzt dem Publikum, das der 'Lindenstraße' seit mehr als 30 Jahren die Treue hält. So sehr der Abschied auch schmerzt, können doch alle Beteiligten sehr stolz sein, denn sie haben mit der 'Lindenstraße' geschafft, was keiner anderen deutschen Serie gelungen ist: über Generationen hinweg mitten aus dem Alltag der Menschen heraus große gesellschaftliche und politische Themen abzubilden. Wir sind der Gemeinschaft der ARD dankbar, dass sie die 'Lindenstraße' über Jahrzehnte mitgetragen hat und bedauern, dass sie keine Möglichkeit mehr sieht, die Serie fortzuführen. Gleichzeitig verstehen wir, dass sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der ARD geändert haben und Produktionen neu bewertet werden müssen."

Die erste Folge der "Lindenstraße" wurde am 8. Dezember 1985 ausgestrahlt. Seitdem bildete sie Schicksale und Geschichten des gesellschaftlichen Lebens in Deutschland ab. Stets spiegelte die Serie auf fiktionale Weise mit ihrer Figurenkonstellation realitätsnah die Vielfalt des gesellschaftlichen Lebens und deren Entwicklung wider. Immer wieder gab es auch provokante Geschichten, die Diskussionen angeregt haben, wie zuletzt auch die Flüchtlingsproblematik. Außerdem gab es diverse Experimente, wie etwa eine Folge mit Zuschauerabstimmung oder eine live ausgestrahlte Folge. Erst im Mai verabschiedete sich Urgestein Joachim Luger mit einer besonderen Folge nach 33 Jahren aus der Serie, begleitet vom WDR Funkhausorchester (TV Wunschliste berichtete).

Die Quoten der Serie sanken jedoch kontinuierlich. So wurden in diesem Jahr nur noch ein durchschnittlicher Gesamtmarktanteil von 8,9 Prozent erzielt. Etwas mehr als zwei Millionen Zuschauer waren wöchentlich dabei. Rund eine halbe Million waren im Alter der jungen Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen. Die gesunkene Bedeutung der "Lindenstraße" für die ARD wurde bereits deutlich, als immer öfter mal Folgen zu ONE abgeschoben wurden - zudem wurden 2017 und 2018 "Sommerpausen" eingelegt.

Abstimmung: Lindenstraße wird eingestellt

Im März 2020 wird die letzte Folge der "Lindenstraße" ausgestrahlt. Die Serie endet somit nach fast 35 Jahren. Was haltet ihr von der Entscheidung?
(Diese Abstimmung wurde bereits beendet.)
  • 1.Sehr schade, ich werde die Serie vermissen (52.53%)
  • 2.Ich habe die Serie nie gesehen (27.19%)
  • 3.Richtige Entscheidung, das wurde auch Zeit (20.28%)


Beitrag melden

  •  

Leserkommentare

  • Sommerkind schrieb am 08.12.2018, 21.38 Uhr:
    SommerkindIch verstehe nicht, warum sich hier so viele über die Einstellung wundern. Bin zwar selbst Fan der Serie, aber ich fühle mehr Erleichterung über diese Entscheidung. Mal ehrlich, seit der Umstellung auf HD-Produktion hat sich die Qualität der Serie ausnahmslos verschlechtert. Sie hat viele ihrer unverwechselbaren Eigenschaften zugunsten einer Mainstream-Ausrichtung aufgegeben, und wird auf diesem Terrain von den Soaps der privaten Sender, die darin mehr Erfahrung haben und dazu regelmäßiger laufen, um Längen geschlagen. Die Serie ist mittlerweile wirklich entbehrlich, seit den ständigen Ausfällen, wegen Weihnachten, Jahreswechsel etc. - die früher Anlässe für ganz besondere Folgen der Serie waren - fehlt vor allem die Kontinuität in der Handlung, was die "Lindenstraße" früher auch ausgezeichnet hat. 


    Ich hatte lange die Hoffnung, die Serie würde sich wieder davon erholen, schließlich gab es - zumindest meiner Meinung nach - bereits zur Jahrtausendwende eine Schwächephase, an deren Ende sich die "Lindenstraße" aber wieder neu profilieren und trotzdem die Authentizität der früheren Folgen bewahren konnte. Aber ich befürchte, nachdem Herr Geißendörfer wohl immer mehr an seine Tochter abgibt und dieser die Produktion überlässt, verliert die Serie immer mehr von ihrer eigenen Handschrift. Spätestens als der Serie, die ohnehin nur einmal pro Woche läuft, im vergangenen Jahr zum ersten Mal eine "Sommerpause" verordnet wurde, wird das ganze ursprüngliche Konzept ad absurdum geführt und man konnte erkennen, welchen Stellenwert die Serie überhaupt noch bei der ARD hat. 


    Die alten Folgen, etwa bis 2012 zu sehen, ist wunderbar, danach ging es steil abwärts und mir als jemandem, der mit der Serie groß geworden ist, tat das beim Zusehen besonders weh. Jetzt wird die Lindenstraße von ihrem Schicksal erlöst, nachdem sich das Zuschauerinteresse bezeichnenderweise und nachvollziehbar parallel zur Substanz der Serie im freien Fall befinden. Und das wurde auch Zeit. 
  • Paula Tracy schrieb via tvforen.de am 01.12.2018, 18.46 Uhr:
    Paula TracyOhne es genau zu wissen, glaube ich das schon, dass die Autoren Rücksicht auf Fans nehmen, die "genervt" sind von einem neuen Darsteller.

    Wo sie es beispielhaft und durchaus positiv aber durchgezogen haben, ohne Rücksicht darauf zu nehmen, war bei der Figur des Orkan. Ich weiß noch, dass ich den überhaupt nicht mochte und gar nicht dagegen gehabt hätte, wenn sie den wieder abgezogen hätten, aber nein, der Junge hatte einen Zwei-Jahres-Vertrag und spielte die auch durch. Und am Ende war ich sogar ein wenig traurig, dass er weg war :-) So kanns gehen.

    Die Stadlers hatten leider eine sehr unglaubwürdige Geschichte, allein die Story um Maria und Ernesto war absolut hanebüchen. Obwohl ich Ernesto durchaus mochte, der war mir von allen Ärzten noch am sympathischsten.

    Auch die Josi-Geschichte war doof - die Heirat mit Alex war schon total unglaubwürdig, und dann der Salat-Tod. Das hätte man anders lösen können.

    Annas Mitinsassin Steffi war auch so ein Fall. Die war meiner Meinung nach auch für länger geplant, aber sie kam so gar nicht an. Okay, die Geschichte mit den Pralinen, die sie in Annas Küche machte, war idiotisch. Aber ansonsten hätte man mit dieser Figur einiges erzählen können.

    Anstatt mal eine glaubwürdige Geschichte zu erzählen, müssen alle Männer hinter Jack her sein, und bis heute habe ich nicht verstanden, wieso Klaus Neyla geheiratet hat. Die war doch verheiratet. Ist diese Ehe überhaupt gültig? Wahrscheinlich wird das in meine Schublade der ewigen Lindenstraßen-Rätsel gesteckt.
  • U56 schrieb via tvforen.de am 01.12.2018, 18.44 Uhr:
    U56Thinkerbelle schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Adi ist nach Griechenland oder Italien gegengen um
    > Flüchtlingen zu helfen. Als er Jamals Eltern
    > abholte hat ihm das so gut gefallen, dass er
    > weiter machen wollte.

    Der Grund für den Ausstieg aus der Serie war etwas weit hergeholt und damit für mich nicht sehr plausibel. Da hätte man auch einen näherliegenden Grund finden können.
  • U56 schrieb via tvforen.de am 01.12.2018, 18.36 Uhr:
    U56Bruddelig? Da musste ich erst mal in einem Online-Wörterbuch nachschlagen. Das ist südbadisch für "schlecht gelaunt".
  • Thinkerbelle schrieb via tvforen.de am 01.12.2018, 13.55 Uhr:
    Thinkerbellebenzit schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Die Stadlers waren auch bei mir ein
    > zweischneidiges Schwert.
    >
    > Anfangs fand ich die einfach nur schlimm. So
    > konservativ, und die Wohnung war einfach wie aus
    > den 70ern/80ern. Jimmi war ätzend als Person,
    > Maria zunächst auch. Aber als die beiden sich
    > trennten, und dann getrennte wege gingen waren die
    > OK für mich. Die Töchter waren bei mir ähnlich
    > zunächst mochte ich die nicht, später waren sie
    > ok. Und das Josi dann irgendwann starb fand ich
    > richtig schade. Adi fand ich anfangs auch etwas
    > merkwürdig, aber an ihn habe ich mich am
    > schnellsten gewöhnt. Ernestro fand ich auch ganz
    > ätzend, mochte allein schon den Schauspieler
    > nicht. Adi wohnt ja offiziell immernoch in der
    > Lindenstraße, nur er taucht einfach nie mehr in
    > den Szenen auf, und ist mittlerweile auch
    > offiziell unter den aussteigern .

    Adi ist nach Griechenland oder Italien gegengen um Flüchtlingen zu helfen. Als er Jamals Eltern abholte hat ihm das so gut gefallen, dass er weiter machen wollte.

    Ich fand es gut, dass mit den Stadlers endlich mal wieder eine "heile Familie" da war, die nicht geschieden war, kein Patchwork, sondern Vater, Mutter, 2 Kinder und Opa. Leider fielen die auch auseinander. Ich mochte die Mutter. Die jüngere Tochter fand ich altklug bis zur Arroganz. Den Vater etwas bruddelig. Aber niemand war jetzt so nervig, dass ich sie unbedingt wieder los haben wollte.

    Bei jüngeren Schauspielern war, soweit ich das mitbekommen habe - das Problem, dass sie nicht auf eine Rolle festgelegt werden wollten, und dann nur kurze Verträge hatten und danach wieder verschwanden. Das hat der Serie glaube ich auch nicht gut getan. Die konnten sich nie so etablieren.
  • U56 schrieb via tvforen.de am 01.12.2018, 12.37 Uhr:
    U56Zoppo_Trump schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Apropos Josi: Die starb doch an Erregern, die im
    > ungewaschenen Salat aus dem "Akropolis" waren,
    > oder? Hatte das eigentlich strafrechtliche Folgen?

    Als Josi starb, war ich gerade aus der Serie ausgestiegen. Aus beruflichen Gründen hatte ich nicht mehr so viel Zeit fürs Fernsehen. Jetzt bin ich schon gespannt darauf, diese Folgen demnächst bei One zu sehen.
  • benzit schrieb via tvforen.de am 01.12.2018, 11.25 Uhr:
    benzitVielleicht sollten alle misslungenen gebackenen Weihnachtsplätzchen an den WDR geschickt werden. Quasi als Lauter Schwarzer Raben!! *lach*
  • Zoppo_Trump schrieb via tvforen.de am 01.12.2018, 11.02 Uhr:
    Zoppo_TrumpApropos Josi: Die starb doch an Erregern, die im ungewaschenen Salat aus dem "Akropolis" waren, oder? Hatte das eigentlich strafrechtliche Folgen?
  • benzit schrieb via tvforen.de am 01.12.2018, 10.42 Uhr:
    benzitDie Stadlers waren auch bei mir ein zweischneidiges Schwert.

    Anfangs fand ich die einfach nur schlimm. So konservativ, und die Wohnung war einfach wie aus den 70ern/80ern. Jimmi war ätzend als Person, Maria zunächst auch. Aber als die beiden sich trennten, und dann getrennte wege gingen waren die OK für mich. Die Töchter waren bei mir ähnlich zunächst mochte ich die nicht, später waren sie ok. Und das Josi dann irgendwann starb fand ich richtig schade. Adi fand ich anfangs auch etwas merkwürdig, aber an ihn habe ich mich am schnellsten gewöhnt. Ernestro fand ich auch ganz ätzend, mochte allein schon den Schauspieler nicht. Adi wohnt ja offiziell immernoch in der Lindenstraße, nur er taucht einfach nie mehr in den Szenen auf, und ist mittlerweile auch offiziell unter den aussteigern .
  • Spoonman schrieb via tvforen.de am 30.11.2018, 16.07 Uhr:
    SpoonmanU56 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Paula Tracy schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Stadlers sprachen bayerisch - die mussten
    > weg.
    >
    > Mich hat das auch gestört. Aber nur weil ich sie
    > oft nicht verstanden habe. Wenn eine Serie in
    > München spielt, sollte es normal sein, dass da
    > auch gelegentlich bayerisch gesprochen wird. Die
    > besonders unverständlichen Passagen hätte man ja
    > auch untertiteln können.
    >
    > In diesem Zusammenhang fand ich es unpassend, dass
    > die Töchter hochdeutsch gesprochen haben. Dass
    > der Dialekt von Generation zu Generation von der
    > Hochsprache verdrängt wird, ist ja bekannt. Aber
    > kann das innerhalb einer Familie so drastisch
    > passieren?

    Letzteres fand ich auch unglaubwürdig - aber die Darstellerinnen der Töchter hat man halt in NRW rekrutiert - wie schon in den 80ern bei Benny und Klausi Beimer. Aber bei den Beimers konnte man es immerhin dadurch erklären, dass Hansemann und Helga aus dem Ruhrgebiet nach München gezogen waren.

    Komisch war auch der aufgesetzte Dialekt bei Jimi Stadler. Der Darsteller Christian Rudolf stammt aus Brandenburg und lebt seit fast 30 Jahren in Hamburg. Da hätten sich die Produzenten wahrscheinlich von Anfang an denken können, dass der keine Lust haben würde, die Rolle ewig lange zu spielen.
  • U56 schrieb via tvforen.de am 30.11.2018, 15.39 Uhr:
    U56Paula Tracy schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Die Stadlers sprachen bayerisch - die mussten weg.

    Mich hat das auch gestört. Aber nur weil ich sie oft nicht verstanden habe. Wenn eine Serie in München spielt, sollte es normal sein, dass da auch gelegentlich bayerisch gesprochen wird. Die besonders unverständlichen Passagen hätte man ja auch untertiteln können.

    In diesem Zusammenhang fand ich es unpassend, dass die Töchter hochdeutsch gesprochen haben. Dass der Dialekt von Generation zu Generation von der Hochsprache verdrängt wird, ist ja bekannt. Aber kann das innerhalb einer Familie so drastisch passieren?
  • Spoonman schrieb via tvforen.de am 30.11.2018, 15.31 Uhr:
    SpoonmanPaula Tracy schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Genau, sie hatten es nie leicht. Und deshalb ist
    > die Lindenstraße jetzt auch tot. Neue Bewohner
    > wurden von den Zuschauern konsequent abgelehnt,
    > bis sie rausgeschrieben wurden. Selbst ein
    > Darstellerwechsel (wie bei Sandra) wurde nicht
    > akzeptiert, obwohl die zweite Darstellerin
    > wesentlich besser war. Also musste sie weg. Die
    > Stadlers sprachen bayerisch - die mussten weg.
    > Erstaunlich, dass Sunny noch da ist und Neyla und
    > Jamal, obwohl da massiv Stimmung gemacht wird.
    >
    > Es hätte längst ein Generationswechsel
    > stattfinden müssen. Dafür muss man die alten ja
    > nicht sterben lassen. Aber man kann nun mal nicht
    > immer das gleiche von immer den gleichen Leuten
    > erzählen. Das ist langweilig.
    >
    > Ich mag auch die alten Charaktere. Gerade als
    > Anker sind die für die alten Fans auch
    > unentbehrlich. Aber hätte man rechtzeitig neue
    > Nachbarn und neue Freunde reingeschrieben und es
    > bei "neuen, nervigen Charakteren" einfach mal
    > durchgezogen, ohne die nach drei Monaten Meckerei
    > der Zuschauer wieder rauszuschreiben, gäbe es
    > jetzt wesentlich mehr Stoff für spannende
    > Geschichten. Wenn es spannend ist oder zumindest
    > interessant, laufen die Zuschauer nicht weg.

    Du setzt voraus, dass die Autoren Rücksicht auf die Stimmung in irgendwelchen Fanforen nehmen. Ich kann mir das irgendwie nicht vorstellen, denn die Hardcore-Fans machen ja nur einen kleinen Teil des Publikums aus - auch wenn der prozentuale Anteil im Laufe der Jahre gestiegen ist, weil die Gesamt-Zuschauerzahl stark gesunken ist.

    Es wäre aber tatsächlich mal interessant zu erfahren, warum die Stadlers innerhalb kurzer Zeit alle rausgeschrieben wurden. Ich fand die Familienkonstellation zwar total überzeichnet (Der Alt-68er Adi als erkennbarer Gegenentwurf zu Else Kling im ständigen Kampf mit seinem oberspießigen Sohn), aber es war immerhin der letzte Versuch, noch mal eine neue Familie im Zentrum der Serie zu installieren.

    Wollten die Darsteller alle aussteigen? Wussten die Autoren mit den Figuren nichts mehr anzufangen? Oder hat man tatsächlich auf Publikumsproteste reagiert?

    Nach den Stadlers ist das Niveau der Serie jedenfalls stark gesunken. Es wurde nur noch hektisch experimentiert, modernisiert und jedem Trend, jedem aktuellen Thema hinterhergelaufen. Die gesellschaftlichen Themen, die früher eingermaßen glaubhaft in die Handlung integriert wurden, wurden immer mehr zum Selbstzweck.

    Übrigens wundert es mich, dass es nach der Entscheidung über die Einstellung der Serie diverse Artikel gab, in denen die Lindenstraße als wichtig und ersetzlich beschworen wurde. Ich weiß nicht, ob die Autoren dieser Artikel vorher auch schon mal so positiv über die Serie geschrieben haben, denn außerhalb der Fangemeinde wurde sie ja (auch in der seriösen Presse) eigentlich eher belächelt oder totgeschwiegen.
  • Paula Tracy schrieb via tvforen.de am 30.11.2018, 14.41 Uhr:
    Paula TracyGenau, sie hatten es nie leicht. Und deshalb ist die Lindenstraße jetzt auch tot. Neue Bewohner wurden von den Zuschauern konsequent abgelehnt, bis sie rausgeschrieben wurden. Selbst ein Darstellerwechsel (wie bei Sandra) wurde nicht akzeptiert, obwohl die zweite Darstellerin wesentlich besser war. Also musste sie weg. Die Stadlers sprachen bayerisch - die mussten weg. Erstaunlich, dass Sunny noch da ist und Neyla und Jamal, obwohl da massiv Stimmung gemacht wird.

    Es hätte längst ein Generationswechsel stattfinden müssen. Dafür muss man die alten ja nicht sterben lassen. Aber man kann nun mal nicht immer das gleiche von immer den gleichen Leuten erzählen. Das ist langweilig.

    Ich mag auch die alten Charaktere. Gerade als Anker sind die für die alten Fans auch unentbehrlich. Aber hätte man rechtzeitig neue Nachbarn und neue Freunde reingeschrieben und es bei "neuen, nervigen Charakteren" einfach mal durchgezogen, ohne die nach drei Monaten Meckerei der Zuschauer wieder rauszuschreiben, gäbe es jetzt wesentlich mehr Stoff für spannende Geschichten. Wenn es spannend ist oder zumindest interessant, laufen die Zuschauer nicht weg.
  • nicki 75 schrieb via tvforen.de am 30.11.2018, 09.29 Uhr:
    nicki 75Und gerade das finde ich an der Lindenstrasse so toll.
    Man kennt die Leute und muss sich nicht immer auf was Neues einlassen.
    Die Schauspieler,die neu in die Serie kamen,hatten es nie leicht.
  • Argus schrieb via tvforen.de am 30.11.2018, 08.52 Uhr:
    ArgusU56 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Thinkerbelle schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Aber gerade das gefällt mir an der
    > Lindenstraße
    > > - die Kontinuität. Dass man mit den Figuren
    > > wächst und älter wird. Die sind wie Familie
    > oder
    > > der Freundeskreis - die tauscht man auch nicht
    > > jedes Jahr aus.
    > > Und es gab auch immer genug Schauspieler, die
    > von
    > > sich aus nicht lange dabei bleiben wollten, um
    > > nicht auf die Rolle festgelegt zu werden.
    >
    > Deshalb sollten wir den Schauspielern dankbar
    > sein, die so viele Jahre schon dabei sind,
    > besonders denen, die schon als Kinder mitgewirkt
    > haben. Sie haben schließlich hauptsächlich zum
    > Erfolg der Serie beigetragen.

    Ich würde eher sagen, dass sie mit ihrer jahrzehntelangen Präsenz zum Wachkoma der Serie beigetragen haben. Nicht dass die Schauspielleistungen schlecht wären. Aber man kennt die Charaktere in- und auswendig. Eine Seifenoper lebt doch davon, dass Figuren von ihrer dunklen Vergangenheit wegrennen und dann von ihr eingeholt werden (uneheliches Kind, Ex-Mann, irgendeine kriminelle Vergangenheit etc.). Wie soll so etwas bei Lisa, Jack und all den anderen Dauerbewohnern möglich sein.

    Im Übrigen könnte ich mir nicht vorstellen, noch den gleichen Freundeskreis zu haben wie als junger Erwachsener. Man wird doch älter und entwickelt neue Interessen. Und man wohnt vor allem nicht 40 Jahre lang in der gleichen Mietwohnung.
  • klas schrieb via tvforen.de am 30.11.2018, 05.21 Uhr:
    klas...es wäre interessant einmal zu wissen welche Rundfunkanstalten denn nun wirklich für die NICHT Verlängerung waren???

    mfG
    klas
  • U56 schrieb via tvforen.de am 29.11.2018, 16.13 Uhr:
    U56Thinkerbelle schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Aber gerade das gefällt mir an der Lindenstraße
    > - die Kontinuität. Dass man mit den Figuren
    > wächst und älter wird. Die sind wie Familie oder
    > der Freundeskreis - die tauscht man auch nicht
    > jedes Jahr aus.
    > Und es gab auch immer genug Schauspieler, die von
    > sich aus nicht lange dabei bleiben wollten, um
    > nicht auf die Rolle festgelegt zu werden.

    Deshalb sollten wir den Schauspielern dankbar sein, die so viele Jahre schon dabei sind, besonders denen, die schon als Kinder mitgewirkt haben. Sie haben schließlich hauptsächlich zum Erfolg der Serie beigetragen.
  • U56 schrieb via tvforen.de am 29.11.2018, 15.59 Uhr:
    U56Spoonman schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Dass ein anderer
    > Sender oder Streamingdienst die Kulissen extra
    > nachbauen würde, halte ich als Laie für
    > unrealistisch, weil es sehr teuer wäre - und dass
    > die Serie dann noch mal über 30 Jahre laufen
    > würde, glaubt wohl niemand. Man müsste sich also
    > irgendwie mit dem WDR über eine Vermietung des
    > Geländes einigen. Vielleicht wäre der WDR auch
    > gar nicht mal böse drum, wenn er nicht sofort
    > alles abreißen muss, sondern noch ein bisschen
    > Geld damit verdienen kann.

    Die Lindenstraße nimmt ja nur einen kleinen Teil des WDR-Geländes ein. Dann kommt noch das Gebäude dazu, in dem die meisten Innenaufnahmen gedreht werden. Die beiden Orte müssten vom übrigen Gelände abgeteilt werden, wenn die Serie außerhalb des WDR weiterhin produziert würde. Ich denke nicht, dass das ein großes Problem wäre.
  • Thinkerbelle schrieb via tvforen.de am 29.11.2018, 14.39 Uhr:
    ThinkerbelleUnd in die Tagesthemen und in die heute Show (in letzterem aber nur als Randnotiz).
  • hakko schrieb via tvforen.de am 29.11.2018, 00.09 Uhr:
    hakkoDie Nachricht über das Serien-AUS hat es sogar in die 20 Uhr Tagesschau ("Heilige Kuh") geschafft. Hier ist der Beweis:

  • Thinkerbelle schrieb via tvforen.de am 28.11.2018, 21.19 Uhr:
    ThinkerbelleArgus schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Es braucht daneben nicht noch
    > zwei, drei weitere Dutzend Figuren, die
    > jahrzehntelang in der Serie bleiben.

    Aber gerade das gefällt mir an der Lindenstraße - die Kontinuität. Dass man mit den Figuren wächst und älter wird. Die sind wie Familie oder der Freundeskreis - die tauscht man auch nicht jedes Jahr aus.
    Und es gab auch immer genug Schauspieler, die von sich aus nicht lange dabei bleiben wollten, um nicht auf die Rolle festgelegt zu werden.
  • Argus schrieb via tvforen.de am 28.11.2018, 16.37 Uhr:
    Arguskleinbibo schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Argus schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > schauen, die alle ebenfalls mehr als 30 Jahre
    > alt
    > > sind, aber viel besser gealtert sind als die
    > > Lindenstrasse.
    >
    > Ich kann mir den Unterschied nicht so wirklich
    > vorstellen: was ist denn da konkret anders?

    Immer pünktlich zu den Feiertagen (meist Ostern, Halloween/Allerheilligen, Weihnachten/Neujahr) wird ein Hauptdarsteller mit viel Dramatik aus der Serie geschrieben. Im wahrsten Sinne des Wortes eine Blutauffrischung. Wenn Kenneth Barlow seit 1960 Teil der Coronation Street ist - und in dieser Zeit immer vom gleichen Schauspieler gespielt wurde - reicht das, um nostalgische Gefühle zu wecken. Es braucht daneben nicht noch zwei, drei weitere Dutzend Figuren, die jahrzehntelang in der Serie bleiben.
  • benzit schrieb via tvforen.de am 28.11.2018, 16.19 Uhr:
    benzitAch, was in der letzten Folge stürzt das Haus Nummer 3 ein, und alle Lindensträßler ziehen dann in die Kanstanienstr. in ein Haus, und somit kann eine Umbennennung stattfinden, sodaß dann ein anderer Sender das übernehmen könnte. *grins*
  • Spoonman schrieb via tvforen.de am 28.11.2018, 14.32 Uhr:
    Spoonmankleinbibo schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Eigentlich hätte Joachim Lugner doch gar nicht
    > aussteigen brauchen, wenn die Sendung sowieso zu
    > Ende geht. Da scheint wohl tatsächlich keiner den
    > Untergang geahnt zu haben.

    Es wäre tatsächlich interessant zu erfahren, wie Joachim Luger jetzt über seine Entscheidung denkt. Die letzte Folge mit ihm lief Anfang September, der Ausstieg wurde Anfang Mai bekanntgegeben, aber die Entscheidung fiel wahrscheinlich deutlich früher - man musste den Serientod ja in die Drehbücher einarbeiten.

    > Wäre es denn denkbar,
    > dass die Serie von einem anderen Sender
    > übernommen würde, oder bleiben die Rechte beim
    > WDR, so dass das ähnlich wie bei Wetten dass …
    > ? gar nicht gehen würde? Sicher die Kulissen
    > müsste dann natürlich jemand neu nachbauen, in
    > Bocklemünd wird man wohl kaum drehen dürfen. Und
    > werden die Kulissen dann alle vernichtet?

    Geißendörfer hat in einem Interview gesagt, dass er gerne weitermachen würde - mit wem auch immer. Deshalb vermute ich, dass die Rechte am Serienkonzept bei ihm liegen. Dass ein anderer Sender oder Streamingdienst die Kulissen extra nachbauen würde, halte ich als Laie für unrealistisch, weil es sehr teuer wäre - und dass die Serie dann noch mal über 30 Jahre laufen würde, glaubt wohl niemand. Man müsste sich also irgendwie mit dem WDR über eine Vermietung des Geländes einigen. Vielleicht wäre der WDR auch gar nicht mal böse drum, wenn er nicht sofort alles abreißen muss, sondern noch ein bisschen Geld damit verdienen kann. Andererseits wäre es auch seltsam, wenn eine ehemalige ARD-Marke wie die Lindenstraße plötzlich bei Netflix oder Amazon läuft...
  • kleinbibo schrieb via tvforen.de am 28.11.2018, 13.00 Uhr:
    kleinbiboArgus schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > schauen, die alle ebenfalls mehr als 30 Jahre alt
    > sind, aber viel besser gealtert sind als die
    > Lindenstrasse.

    Ich kann mir den Unterschied nicht so wirklich vorstellen: was ist denn da konkret anders?
  • kleinbibo schrieb via tvforen.de am 28.11.2018, 12.59 Uhr:
    kleinbiboSpoonman schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Oh, das ist aber schon seeehr lange her :) Ich
    > glaube, der BMW wurde 1986 gekauft, nachdem Mutter
    > und Vater Beimer ihren alten Wagen auf der Fahrt
    > in einen kurzfristig anberaumten Skiurlaub
    > geschrottet hatten. Der neue Gebrauchte wurde
    > ihnen dann von Onkel Franz vermittelt, der aber zu
    > der Zeit noch nicht leibhaftig in der Serie
    > auftauchte.

    Ach, den BMW hat man gebraucht gekauft. Ich hatte mich damals nämlich gefragt, ob das Einkommen als Sozialarbeiter (so was in der Art war Vater Beimer doch?) ausreichen würde, um ihn neu zu kaufen. Der Listenpreis lag ja schon deutlich über 25t DM und wohnen in München war doch auch seinerzeit schon nicht billig. Das Autos praktisch keine Rolle spielen, ist ja komisch. Damit hätte man doch die ein oder andere Folge füllen können, die Fußbroichs haben es doch vorgemacht.
    Ja, Akropolis hieß das Restaurant, dann würde ich also tatsächlich etwas wieder erkennen, wenn ich eine aktuelle Ausgabe schauen würde. Vielleicht sollte ich es demnächst einmal tun.

    Eigentlich hätte Joachim Lugner doch gar nicht aussteigen brauchen, wenn die Sendung sowieso zu Ende geht. Da scheint wohl tatsächlich keiner den Untergang geahnt zu haben. Wäre es denn denkbar, dass die Serie von einem anderen Sender übernommen würde, oder bleiben die Rechte beim WDR, so dass das ähnlich wie bei Wetten dass … ? gar nicht gehen würde? Sicher die Kulissen müsste dann natürlich jemand neu nachbauen, in Bocklemünd wird man wohl kaum drehen dürfen. Und werden die Kulissen dann alle vernichtet? Da fällt mir gerade auf, ich war noch nie zur Besichtigung in Böckemünd, so dass ich mir gar nicht vorstellen kann, wieviel Platz von dem Gelände die Lindenstraße beansprucht.
  • User 1410946 schrieb am 24.11.2018, 12.11 Uhr:
    User 1410946Ich finde das ausserordentlich schade! Vielleicht könnte man, mit vielen ähnlichen Kommentaren, die ARD umstimmen! Die Serie ist doch einfach Kult!!
    Also: An alle: MITMACHEN!! Brigitte aus der Schweiz
  • Argus schrieb via tvforen.de am 22.11.2018, 16.58 Uhr:
    Argussteve2 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich stelle mir die Frage ob es wirklich an der
    > Einschaltquote liegt.
    > In anderen Laendern ( Oesterreich, Luxemburg oder
    > die Schweiz) wo man deutsch spricht und versteht,
    > wird die Serie auch sehr gern gesehn.

    Im Schweizer Fernsehen wurde die Serie 2003 abgesetzt. Wir können hier am TV englische und australische Soaps wie Coronation Street, Eastenders, Neighbours/Nachbarn und Home and Away schauen, die alle ebenfalls mehr als 30 Jahre alt sind, aber viel besser gealtert sind als die Lindenstrasse.
  • VT 5081 schrieb via tvforen.de am 22.11.2018, 14.31 Uhr:
    VT 5081steve2 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > In anderen Laendern ( Oesterreich, Luxemburg oder
    > die Schweiz) wo man deutsch spricht und versteht,
    > wird die Serie auch sehr gern gesehn.

    Das hat den ORF vor ~ 20 Jahren aber auch nicht dran gehindert, von einer weiteren Ausstrahlung seinerseits abzusehen. :-)
  • steve2 schrieb via tvforen.de am 22.11.2018, 12.33 Uhr:
    steve2Ich stelle mir die Frage ob es wirklich an der Einschaltquote liegt.
    In anderen Laendern ( Oesterreich, Luxemburg oder die Schweiz) wo man deutsch spricht und versteht, wird die Serie auch sehr gern gesehn.

    Und was man ja in den Sommerpausen der LISTRA vorgesetzt bekam haben wir ja gesehen.

    Nur Wiederholungen von alten Filmen, und ich denke dass wird dann fuer den Rest des Jahres
    auch nicht viel aendern.

    Im ZDF dasselbe samstags 19h25 Bergretter Wiederholungen den ganzen Herbst bis Dezember.
    Dafuer hat man damals die Serie Herzensbrecher geopfert.

    ES LEBE DIE LINDENSTRASSE
    Mir fehlen alle Worte,
    gruss
  • Spoonman schrieb via tvforen.de am 22.11.2018, 01.14 Uhr:
    SpoonmanU56 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Das Thema "Autos der Hauptdarsteller" ist in der
    > "Lindenstraße" aber auch sehr stiefmütterlich
    > behandelt worden, wie ich finde.

    Das stimmt. Man wollte die Autos wohl nicht großartig thematisieren, weil die Figuren sowieso selten in ihren Fahrzeugen gezeigt wurden - schon gar nicht außerhalb der Straße.

    Eine Ausnahme war der alte braun-weiße VW-Bus von Hajo Scholz (mit dem Schriftzug "Reifen-Röhrich" o.ä.), den er für Observationszwecke und zeitweise auch als Schlafstatt genutzt hat. Später hatte Hajo einen grünen Opel Astra Caravan, der eine größere Rolle spielte, als Hajo mit Berta nach Leipzig fuhr, wo es zwischen den beiden zum großen Krach kam.

    Und dann war da noch der Hanomag-LKW von Olli Klatt, der ihm als Wohnmobil diente.
  • U56 schrieb via tvforen.de am 21.11.2018, 22.50 Uhr:
    U56kleinbibo schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich erinnere
    > mich auch an kaum mehr, als an einen roten BMW
    > 320i mit vier Türen, den die Beimers fuhren.

    Ich habe mir selten gemerkt, wer welches Auto fuhr.

    Das Thema "Autos der Hauptdarsteller" ist in der "Lindenstraße" aber auch sehr stiefmütterlich behandelt worden, wie ich finde. Die Garagen hinter dem Haus wurden seltsamerweise meistens verschlossen gezeigt. Wenn ausnahmsweise eine Garage offen war, hat nie ein Auto darin gestanden. Ich kann mich auch nicht daran erinnern, dass jemals ein Auto in eine Garage gefahren ist oder aus einer Garage gekommen ist.
  • Spoonman schrieb via tvforen.de am 21.11.2018, 14.19 Uhr:
    Spoonmankleinbibo schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich erinnere mich auch an kaum mehr, als an einen roten BMW
    > 320i mit vier Türen, den die Beimers fuhren.

    Oh, das ist aber schon seeehr lange her :) Ich glaube, der BMW wurde 1986 gekauft, nachdem Mutter und Vater Beimer ihren alten Wagen auf der Fahrt in einen kurzfristig anberaumten Skiurlaub geschrottet hatten. Der neue Gebrauchte wurde ihnen dann von Onkel Franz vermittelt, der aber zu der Zeit noch nicht leibhaftig in der Serie auftauchte.

    > Das heißt, hatte Mutter Beimer überhaupt einen Führerschein?

    Ja, sie fuhr später z.B. einen alten Fiat Panda, den Ex-Hansemann ihr nach der Trennung besorgt hat.

    > Und es gab ein Griechisches Restaurant.

    Das "Akropolis" gibt es immer noch. Hermes Hodolides (Vasily) ist einer von 7 oder 8 Darstellern, die noch aus dem ersten Produktionsjahr übrig sind.
  • kleinbibo schrieb via tvforen.de am 21.11.2018, 13.45 Uhr:
    kleinbiboHuch, ich dachte erst, jemand hat einen Thread zum 1. April wieder ausgegraben. Aber im WDR-Videotext ist ebenfalls von einem Ende der Lindenstraße die Rede und wenn ich es nicht geträumt habe, stand gestern auf der Titelseite der Bild-Zeitung auch so etwas.

    Also ich habe damit nichts zu tun, ich habe nur ganz am Anfang mal hineingesehen, so dass ich weder den gigantischen Erfolg, noch den Zuschauerrückgang verursacht habe. Ich erinnere mich auch an kaum mehr, als an einen roten BMW 320i mit vier Türen, den die Beimers fuhren. Das heißt, hatte Mutter Beimer überhaupt einen Führerschein? Und es gab ein Griechisches Restaurant. Als das Vorbild Coronation Street damals genannt wurde, habe ich gedacht: 30 Jahre, puh ist das eine lange Zeit. Aber damals war vor 30 Jahren ja noch in Schwarzweiß und in Großbritannien noch im 405 Zeilen-Format, heute ist es in Farbe … .
  • Rme schrieb am 21.11.2018, 07.43 Uhr:
    RmeIst doch auch kein Wunder, wenn die Serie ständig wegen politischer Sachen ausfällt, irgendwelcher Berichterstattungen oder 'verschoben' wird, sei's von der Uhrzeit her, oder gleich von ARD zu ONE. Unregelmäßigkeiten tun keiner Serie gut. Ich bezweifle, dass viele alte Menschen 'mal schnell' im Internet die verpasste Folge nach schauen können. Schade. Aber wenn Ihr meint, liebe ARD, dann macht mal. Einen Gefallen werdet Ihr Euch damit nicht tun. Schon komisch, dass sich dafür keine Geldgeber finden...
  • Toscana schrieb am 20.11.2018, 12.57 Uhr:
    ToscanaWieso maßen Sie sich an, über eine Serie zu urteilen, die Sie nach eigener Aussage nie gesehen haben?
  • Toscana schrieb am 20.11.2018, 12.48 Uhr:
    ToscanaMit großer Bestürzung habe ich erfahren, dass die Lindenstraße im März 2020 abgesetzt werden soll, von der ich ein Fan der ersten Stunde bin und von der ich im Lauf der vielen Jahre nur zwei Folgen verpasst habe (als wir anno 1986 im Urlaub waren, hatten wir noch keinen Videorecorder; und Internet und Mediathek gab es auch noch nicht).

    Dieser Schritt wird mit Sparmaßnahmen und rückläufigen Zuschauerzahlen begründet.

    Was die Sparmaßnahmen betrifft, da würden mir etliche andere Sendungen einfallen, die man wegsparen könnte (z.B. ein paar dieser einfallslosen, langweiligen Donnerstagskrimis, das Wort zum Sonntag, etc.) aber doch nicht eine beliebte Serie.

    Und was die Zuschauerzahlen betrifft, da bin ich skeptisch, ob die Quoten wirklich den Tatsachen entsprechen.
    Soweit ich weiß, werden die ermittelt, indem man das Fernsehverhalten von ein paar hundert "repräsentativ ausgewählten" Zuschauern (oder mögen es tausend sein) erfasst und diese Zahlen auf die Gesamtbevölkerung hochrechnet.

    Nun interessiert sich aber doch nicht jeder mit denselben Merkmalen (beispielsweise "weiblich, zwischen 50 und 70, Hausfrau" oder "männlich, zwischen 30 und 50, Angestellter") automatisch für dieselben Sendungen.

    Meine Mutter zum Beispiel zählt zwar zu den "Senioren", die ja angeblich so gern Volksmusiksendungen sehen, aber sie hasst Volksmusik.

    Und genausowenig kann man doch von dem Fernsehverhalten anderer, willkürlich in Gruppen unterteilter Zuschauer auf alle schließen.

    Und dann spart man gerade die Lindenstraße weg, die alles andere ist als eine gewöhnliche Soap, sondern im Gegenteil schon immer aktuelle gesellschaftspolitische Themen aufgegriffen hat und damit ein Spiegel der deutschen Gesellschaft ist.

    Und was die rückläufigen Zuschauerzahlen betrifft und dass man es nicht geschafft hat, jüngere Zuschauer für die Lindenstraße zu gewinnen:

    Das ist ja wohl ein allgemeines Problem der Öffentlich-Rechtlichen. Wie ich bei meiner Tochter beobachte, schauen junge Leute heutzutage halt hauptsächlich Shows wie DSDS, das Supertalent, GNTM, The Voice, etc. oder americanische Serien, und das oft auch noch am PC und nicht am Fernsehgerät.

    Überhaupt dürfte es schwierig sein, neue Zuschauer für eine fortlaufende Serie zu gewinnen, bei der man kaum mitkommt, wenn man die jeweilige Vorgeschichte der Figuren nicht kennt. Aber deswegen die ganze Serie einstellen, die ja doch einige Millionen treuer Fans hat?

    Und mit der Lindenstraße spart man wirklich an der falschen Stelle. Auch der "Tatort" wird doch nur noch von älteren Leuten geschaut (und oft nicht mal von denen, weil er ihnen inzwischen zu langweilig geworden ist) und diese Donnerstagskrimis sind an Langeweile kaum zu überbieten.
    Warum werden nicht die eingestellt, sondern eine "Ikone des deutschen Fernsehens" mit der sich die ARD bislang geschmückt hat?

    Angeblich hat die Lindenstraße nur noch 2 Millionen Zuschauer, was, wie ich finde, gar nicht mal so schlecht ist für eine wöchentliche Serie, die dermaßen stiefmütterlich behandelt wird, dass viele interessante Charaktere ausscheiden (Hajo, Erich, Hansemann, die Beimer-Kinder, etc.) und sie jetzt plötzlich ein ums andere Mal wegen Wahlberichterstattung, Feiertag oder der neu eingeführten sechswöchigen "Sommerpause" ausfällt.

    Und ich würde ja lachen, wenn Sie jetzt 5 Millionen Proteste bekommen, obwohl die Serie angeblich nur noch 2 Millionen Zuschauer hat.

    Jedenfalls möchte ich die Verantwortlichen, auch im Namen vieler anderer Lindenstraßenfans aus meinem Verwandten- und Bekanntenkreis, die sich nicht die Mühe machen wollen, schriftlich zu protestieren, herzlich bitten, die Lindenstraße am Leben zu lassen.

    Oder, wie es schon früher einmal ein Fan formuliert hat:

    "Wir wollen auch noch Klausis Enkel sehen."
  • Don (1977) schrieb via tvforen.de am 19.11.2018, 23.31 Uhr:
    Don (1977)Und gleich danach wacht Mutter Beimer in ihrem Schlafzimmer auf, hört was und schaut nach, wer sich da eigentlich gerade duscht.
    Hansemann dreht sich um und sagt: "Guten Morgen."


    Red Cloud schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich habe eine Idee für die letzte Folge.
    > Fast alle Hauptdarsteller sitzen im Akropolis.
    > Mutter Beimer feiert da ihren Geburtstag zusammen
    > mit Klausi, Enkeltochter Leah, Gaby, Andy, Dr.
    > Dressler, Gung, Tanja, Karsten,
    > Alex, Iris, Lisa, Murat, Iffi, Momo, und noch ein
    > paar andere, Vasily natürlich auch.
    > Plötzlich kommt Olaf Kling rein, mit einem
    > Sturmgewehr und läuft Amok.
    > Er erschiesst alle Anwesenden und richtet ein
    > Massaker an.
    > Cliffhänger: die Kamera zeigt noch einmal alle
    > Hauptdarsteller wie sie in ihrem Blut liegen.
    > Ich glaube, damals beim Denver Clan war es auch so
    > ähnlich.
  • U56 schrieb via tvforen.de am 19.11.2018, 19.12 Uhr:
    U56Red Cloud schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich habe eine Idee für die letzte Folge.
    > Fast alle Hauptdarsteller sitzen im Akropolis.
    > Mutter Beimer feiert da ihren Geburtstag . . .

    Das könnte passen! Helga Beimer wird am 24. März 2020 80! Ein würdiger Anlass, die Serie zu beenden!
  • Slymer schrieb via tvforen.de am 19.11.2018, 19.03 Uhr:
    Slymerchrisquito schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > 4077hawkeye schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > Für die
    > > jüngeren Darsteller wird es wohl nicht so
    > leicht
    > > andere Rollen zu ergattern.
    >
    > Allerdings, da haben ja doch eher wenige eine
    > richtige Karriere starten können, Til Schweiger
    > natürlich, auch die Marion Nr. 3 (?), aber bei
    > den anderen doch eher wenige Rollen

    Zumindest was Fernsehen angeht. Ich denke viele gehen ans Theater. Die meisten haben ja eine "echte" Schauspielausbildung. Und dann ist das der meist logische Weg.
    Und da hört man ja nun kaum was wenn man nicht großartig recherchiert.

    Aber ist die Frage was man jetzt als erfolgreich ansieht. Nur TV - Präsenz oder auch diesen Weg am Theater.

    Bis dahin sagt der Slymer
  • Spoonman schrieb via tvforen.de am 19.11.2018, 18.52 Uhr:
    SpoonmanRed Cloud schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich habe eine Idee für die letzte Folge.
    > Fast alle Hauptdarsteller sitzen im Akropolis.
    > Mutter Beimer feiert da ihren Geburtstag zusammen
    > mit Klausi, Enkeltochter Leah, Gaby, Andy, Dr.
    > Dressler, Gung, Tanja, Karsten,
    > Alex, Iris, Lisa, Murat, Iffi, Momo, und noch ein
    > paar andere, Vasily natürlich auch.
    > Plötzlich kommt Olaf Kling rein, mit einem
    > Sturmgewehr und läuft Amok.
    > Er erschiesst alle Anwesenden und richtet ein
    > Massaker an.
    > Cliffhänger: die Kamera zeigt noch einmal alle
    > Hauptdarsteller wie sie in ihrem Blut liegen.
    > Ich glaube, damals beim Denver Clan war es auch so
    > ähnlich.

    So ungefähr stelle ich mir das auch vor. Die Geißendörfers (Vater und Tochter) haben in einem Interview mit der SZ auch schon fabuliert, dass sie Tarantino engagieren könnten, der ein großes Gemetzel inszeniert.

    Andererseits hat Geißendörfer senior auch gesagt, dass sie nach dem Ausstieg der ARD gerne weitermachen würden - mit wem auch immer.
  • 4077hawkeye schrieb via tvforen.de am 19.11.2018, 17.28 Uhr:
    4077hawkeyechrisquito schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > 4077hawkeye schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > Für die
    > > jüngeren Darsteller wird es wohl nicht so
    > leicht
    > > andere Rollen zu ergattern.
    >
    > Allerdings, da haben ja doch eher wenige eine
    > richtige Karriere starten können, Til Schweiger
    > natürlich, auch die Marion Nr. 3 (?), aber bei
    > den anderen doch eher wenige Rollen

    Das hatten die Darsteller bisher auch nicht nötig. Weil Sie ja einen sicheren Job haben. Laut Recherche gab es nur 2 Darsteller als Marion Beimer. Aber ich kann auch was übersehen haben.
  • Red Cloud schrieb via tvforen.de am 19.11.2018, 17.09 Uhr:
    Red CloudIch habe eine Idee für die letzte Folge.
    Fast alle Hauptdarsteller sitzen im Akropolis. Mutter Beimer feiert da ihren Geburtstag zusammen mit Klausi, Enkeltochter Leah, Gaby, Andy, Dr. Dressler, Gung, Tanja, Karsten,
    Alex, Iris, Lisa, Murat, Iffi, Momo, und noch ein paar andere, Vasily natürlich auch.
    Plötzlich kommt Olaf Kling rein, mit einem Sturmgewehr und läuft Amok.
    Er erschiesst alle Anwesenden und richtet ein Massaker an.
    Cliffhänger: die Kamera zeigt noch einmal alle Hauptdarsteller wie sie in ihrem Blut liegen.
    Ich glaube, damals beim Denver Clan war es auch so ähnlich.
  • chrisquito schrieb via tvforen.de am 19.11.2018, 16.20 Uhr:
    chrisquito4077hawkeye schrieb:
    -------------------------------------------------------
    Für die
    > jüngeren Darsteller wird es wohl nicht so leicht
    > andere Rollen zu ergattern.

    Allerdings, da haben ja doch eher wenige eine richtige Karriere starten können, Til Schweiger natürlich, auch die Marion Nr. 3 (?), aber bei den anderen doch eher wenige Rollen
  • 4077hawkeye schrieb via tvforen.de am 18.11.2018, 22.45 Uhr:
    4077hawkeyeIch habe die Lindenstraße jahrelang geschaut. Verpasste Folgen habe ich in der Mediathek nachgeholt. Aber vor etwas als einem Jahr habe ich aufgehört zu schauen. Die Stories haben mich schon länger nicht mehr angesprochen. Und Mutter Beimer und Dr. Dressler gingen mir auch schon seit längerer Zeit immer mehr auf die Nerven. Für die Darsteller der ersten Zeit ist es auch Zeit das sie in die Rente gehen. Für die jüngeren Darsteller wird es wohl nicht so leicht andere Rollen zu ergattern. Mal sehen wo man sie in der Zukunft sehen wird. Sie haben ja jetzt Zeit das sie sich eine neue Rolle suchen können.
  • meinecks schrieb am 18.11.2018, 18.34 Uhr:
    meinecksIch bedaure sehr das die Serie eingestellt wird. Für meine Frau und mich gehört die Lindenstrasse zum Sonntagabend als fester Bestandteil dazu. Aber in der heutigen Zeit zählt leider nur das Geld und die Quoten. Sehr schade.
  • BlackOak schrieb via tvforen.de am 18.11.2018, 16.16 Uhr:
    BlackOakNaja, die Figuren sind seit Jahren ziemlich platt und die Themenbezogenheit wirkte über weite Strecken zu bemüht..
    So hat die Serie nach und nach an Glaubwürdigkeit verloren.
    Wenns nicht mehr läuft, wird eingestellt. Senderprinzip eben....
  • User 798614 schrieb am 18.11.2018, 14.47 Uhr:
    User 798614Ich finde es beschämend wenn die ARD der Meinung ist sich Qualitätsfernsehen nicht mehr leisten zu können. Die Serie ist ein Prestigeprojekt und hat auch nach fast 35 Jahren eine große Fangemeinde. In Zeiten von Streaming und Mediatheken sei darüber hinaus die Frage erlaubt wie aussagekräftig die mit einer veralteteten Technik gemessene Einschaltquote ist. Dass die Lindenstrasse hinter den Kulissen seit Jahren auf der Abschussliste steht ist nicht von der Hand zu weisen. Dazu gehörten die Sparmaßnahmen wie z.B. Einführung einer 6-wöchigen Sommerpause, das Verschieben der Sendezeit bei beliebigen Anlässen bis hin zur Verbannung in den ARD-Ableger One. Zu den Maßnahmen gehörten ebenso die Rollenstreichungen von Bill Mockridge und Joachim Hermann Luger. Bei dem letzteren genannten kann man sogar wütend werden, wenn zum einen gesagt wird, dass es Herrn Lugers Wunsch war auszusteigen und zum anderen mit welchem Brimborium der Ausstieg mit Live-Musik aus der Philharmonie gefeiert würde. Von Sparzwang konnte hier keineswegs die Rede gewesen sein.
  • Ralf_R schrieb am 18.11.2018, 06.55 Uhr:
    Ralf_RJa sicher, die Lindenstraße war schon immer "links", aber was da in den letzten Jahren konstruiert wurde, hatte mit der Lebensrealität von den Menschen nichts mehr zu tun.
  • U56 schrieb via tvforen.de am 17.11.2018, 15.52 Uhr:
    U56Spoonman schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ONE könnte ja beim nächsten
    > Wiederholungsdurchlauf Doppelfolgen zeigen. Dann
    > wäre man in knapp vier Jahren mit der kompletten
    > Serie durch.

    Danke für die Berechnungen!

    Wenn man alle Folgen hintereinander zeigen würden, brauchte man nur fünf Wochen! ;)
  • U56 schrieb via tvforen.de am 17.11.2018, 15.42 Uhr:
    U56pumaquibö schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > U56 schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich hatte schon die Befürchtung, dass die
    > > Wiederholungsfolgen auf ONE die aktuellen
    > Folgen
    > > einholen würden und sie deshalb einige Zeit
    > davor
    > > eingestellt werden könnten. Diese Gefahr
    > besteht
    > > nun nicht mehr.
    >
    > Das ist bereits zweimal geschehen, man hat dann
    > mit den Wiederholungen einfach wieder von vorne
    > begonnen.

    Das hatte ich nicht mitbekommen. Das Programm konnte ich damals noch nicht empfangen. Aber es muss ja nicht immer in diesem Stil weitergehen.
  • Spoonman schrieb via tvforen.de am 17.11.2018, 15.35 Uhr:
    SpoonmanU56 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich hatte schon die Befürchtung, dass die
    > Wiederholungsfolgen auf ONE die aktuellen Folgen
    > einholen würden und sie deshalb einige Zeit davor
    > eingestellt werden könnten. Diese Gefahr besteht
    > nun nicht mehr. Die letzte Folge wird dann einige
    > Monate nach der Erstausstrahlung auf ONE
    > wiederholt. (Den genauen Zeitpunkt habe ich jetzt
    > nicht ausgerechnet.)

    Am 28.12.2018 läuft auf ONE die Folge 1325. Wenn man von 240 Folgen pro Jahr ausgeht (Mo.-Fr., ein paar fallen ja immer wegen Feiertagen und Sonderprogrammen aus), wären wir Ende 2019 bei Folge 1565 und Ende März 2020 bei Folge 1625. Die stammt vom April 2017 und trägt den Titel "Rache-Engel". Irgendwann im letzten Quartal 2020 müsste man dann mit allen Folgen durch sein.

    Übrigens läuft am 16.12. im Ersten die Folge 1700. Weder am 23.12. noch am 30.12. gibt es eine neue Folge. Also geht es wohl am 06.01. mit Folge 1701 weiter. Die allerletzte Folge wird dann wohl eine Nummer zwischen 1755 und 1760 haben. Eine glatte Zahl wäre zum Abschluss natürlich schöner gewesen.

    ONE könnte ja beim nächsten Wiederholungsdurchlauf Doppelfolgen zeigen. Dann wäre man in knapp vier Jahren mit der kompletten Serie durch.

    > Auch die Befürchtung, dass ich vor der letzten
    > Folge sterben könnte und ich das Ende nicht mehr
    > miterleben könnte, ist fast auf null gesunken.
    >
    > So gesehen könnten wir Lindenstraßenfans uns
    > über die Entscheidung der ARD doch eigentlich
    > freuen.

    Sehe ich ähnlich :)
  • pumaquibö schrieb via tvforen.de am 17.11.2018, 15.24 Uhr:
    pumaquiböU56 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich hatte schon die Befürchtung, dass die
    > Wiederholungsfolgen auf ONE die aktuellen Folgen
    > einholen würden und sie deshalb einige Zeit davor
    > eingestellt werden könnten. Diese Gefahr besteht
    > nun nicht mehr.

    Das ist bereits zweimal geschehen, man hat dann mit den Wiederholungen einfach wieder von vorne begonnen.
  • U56 schrieb via tvforen.de am 17.11.2018, 14.56 Uhr:
    U56Ich hatte schon die Befürchtung, dass die Wiederholungsfolgen auf ONE die aktuellen Folgen einholen würden und sie deshalb einige Zeit davor eingestellt werden könnten. Diese Gefahr besteht nun nicht mehr. Die letzte Folge wird dann einige Monate nach der Erstausstrahlung auf ONE wiederholt. (Den genauen Zeitpunkt habe ich jetzt nicht ausgerechnet.)

    Auch die Befürchtung, dass ich vor der letzten Folge sterben könnte und ich das Ende nicht mehr miterleben könnte, ist fast auf null gesunken.

    So gesehen könnten wir Lindenstraßenfans uns über die Entscheidung der ARD doch eigentlich freuen.
  • rb-berlin schrieb am 17.11.2018, 13.19 Uhr:
    rb-berlinSolche Kommentare wie den von "User 1333157" liebe ich. Hat die Serie noch nie gesehen, weiß aber genau, dass sie Scheiße ist.
  • Taylor schrieb am 17.11.2018, 12.58 Uhr:
    TaylorHabe das selber nicht ständig gesehen aber ich kenne viele die haben sie von anfang an geschaut und sie sind richtig enttäuscht. Besonders schlimm ist es für die Schauspieler da sie das nicht direkt mitgeteilt bekamen sondern es erst um fünf ecken erfahren.

    Damit schneiden sie sich ins eigene Fleisch da sie so ihre ganzen Zuschauern verlieren die auch andere Sachen geschaut haben und auf grund der verärgerungen das nicht mehr schauen. Da werden die Quoten noch tiefer sinken bei den anderen Sendungen.
  • User 1333157 schrieb am 17.11.2018, 09.40 Uhr:
    User 1333157hab ich nie gesehn gott sei dank das die eingestellt wird in aller freundschaft sollen sie gleich mitnehmen für so ein sch....e bezahlt man die gez
  • User_389305 schrieb am 17.11.2018, 08.53 Uhr:
    User_389305Sind 2 Mio Zuschauer (oder 8,9 %) nichts? Sind da auch die Leute, die sich die aktuelle Folge später ansehen oder im Internet schauen, mitgerechnet?
    Ich ärgere mich seit einigen Jahren, wie über uns Lindenstraßen-Gucker hinweggegangen wird und mehr oder weniger spontan Folgen aus dem Programm gekickt werden. Ich verstehe es bei einer Bundestagswahl, das kann man lange vorher planen. Aber z. B. bei der Hessenwahl neulich hat man in der ARD wohl um 18:45 Uhr gedacht: Oh, da ist ja eine Wahl in Hessen gewesen? Berichten wir lieber darüber als die olle Lindenstraße zu zeigen.
    Also kurz gesagt: Ich finde es scheiße, dass die Lindenstraße eingestellt wird!
  • Thinkerbelle schrieb via tvforen.de am 17.11.2018, 03.30 Uhr:
    ThinkerbelleAlso ich finde es sehr schade. Ich habe die Serie nach wie vor gerne geschaut und die Familien sind fast schon wie Freunde, die man 1x die Woche trifft, und die etwas von ihrem Leben erzählen.

    Es gibt schon Fanaktionen gegen diese Entscheidung. Wer sich an einer Petition beteiligen will, hier ist der Link:
    https://www.openpetition.de/petition/online/lindenstrasse-muss-auch-nach-maerz-2020-weitergehen
  • Spoonman schrieb via tvforen.de am 17.11.2018, 01.22 Uhr:
    SpoonmanArgus schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Vielleicht wird die Lindenstrasse ja jetzt doch
    > endlich wieder zur Seifenoper, in der etwas fieses
    > und unvorhergesehenes passiert. Pfarrer
    > Steinbrück könnte ja plötzlich bei Lisa unter
    > der Dusche stehen.

    Steinbrück vielleicht nicht gerade :) Aber ich hoffe wirklich, dass Olli und/oder Olaf noch mal reaktiviert wird. Und zwar nicht nur für einen kleinen Gastauftritt.
  • Argus schrieb via tvforen.de am 16.11.2018, 22.39 Uhr:
    ArgusVielleicht wird die Lindenstrasse ja jetzt doch endlich wieder zur Seifenoper, in der etwas fieses und unvorhergesehenes passiert. Pfarrer Steinbrück könnte ja plötzlich bei Lisa unter der Dusche stehen.
  • cassiel schrieb am 16.11.2018, 22.28 Uhr:
    cassielIrgendwie haben die Deutschen kein gutes Händchen, wenn sie Sachen aus GB kopieren wollen: Kolonialreich, Hochseeflotte, Fernsehen ... die ARD ist ja auch nur eine billige BBC-Kopie. Würde mich nicht wundern, wenn die auch lange vorher den Löffel abgibt. Und wenn ich mir ansehe was die Briten mit Coronation Street, Till Death Us Do Part und IT Crowd vorgelegt haben. Und was die Krauts daraus - bei mitunter guten Ansätzen - letztlich daraus gemacht haben ... ein Glück, dass nie versucht wurde Monty Python zu kopieren.
    Vielleicht sollte die ARD einfach eine Synchro-Version von Coronation Street auf dem Sendeplatz der Lindenstraße versenden.
  • Kate schrieb via tvforen.de am 16.11.2018, 20.57 Uhr:
    KateBUG. schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Gerade die Begründung finde ich irre lustig: Wir
    > machen hier eigentlich ausgesucht hochwertiges
    > Fernsehen, können uns das aber nicht mehr leisten
    > und investieren die Kohle deshalb ab 2021 in
    > Ramsch! :-b

    Hochwertiges Fernsehen? Ich lache immer noch!
  • Sentinel2003 schrieb am 16.11.2018, 18.59 Uhr:
    Sentinel2003Dit kann ja die ARD nicht ahnen, daß "Babylon Berlin" nicht massig Zuschauer anziehen wird!
  • Nick799 schrieb am 16.11.2018, 18.55 Uhr:
    Nick799Tja, hat wohl "Babylon Berlin" zuviel gekostet. Die ARD verschwendet Millionen von Euro für die Produktion und dann schauen gerade mal 3 Millionen zu.
    Was da an Rundfunkgebühren draufgegangen sind, Wahnsinn. Ich hab die Serie nicht bestellt und für eine öffentlich, rechtliches Fernsehen ist es eine Unverschämtheit, soviel in fiktionale Stoffe zu stecken. Die Serie gehört nicht zum Auftrag eine ÖR Senders.
    Produktionskosten? Lächerlich. Die Lindenstrasse wird seit Jahren im gleichen Set gedreht mit den immer gleichen Leuten hinter den Kulissen.
    Die ARD verfällt einfach mal wieder dem Jugendwahn. Die Serie ist "zu alt" für die viel zu teuer bezahlten Gremien der ARD. Was die kosten die dort zusammenhocken, das würde mich mal interessieren.
    Streicht der ARD endlich die Kohle von fast 12€ monatlich. Hunderte von Radiosendern und ein Dutzend Programme im TV und das im Jahr 2018!!!!
    Aber einen Klassiker wie die Lindenstraße als 1. opfern- shame on you ARD- Anstalten.
    Vllt sollte man dem Herrn Herres einfach mal Gehalt kürzen, das würde auch helfen.
    In 10 Jahren hat die ARD eh ein Problem mit Ihren vielen Sendern, die braucht bis dahin kein Mensch mehr oder nur bedingt.
    Sparen an der richtigen Stelle liebe ARD und runter mit dem Rundfunkbeitrag!!!!
  • Zoppo_Trump schrieb via tvforen.de am 16.11.2018, 18.53 Uhr:
    Zoppo_TrumpIch gucke zwar auch immer noch regelmäßig, habe die Serie aber schon während der Sommerpausen nicht vermisst. Insofern hoffe ich jetzt nur noch auf ein irgendwie originelles Ende.

    Aber theoretisch wäre es doch möglich, dass die Serie anderswo fortgeführt wird, oder? Sie "gehört" ja nicht der ARD oder dem WDR. Vielleicht greift ja ein Privatsender oder Streaming-Anbieter noch zu?
  • wavetime1 schrieb via tvforen.de am 16.11.2018, 18.26 Uhr:
    wavetime1Keine Ahnung warum sich Geißendörfer so aufregt.

    Wirklich selber Schuld. Die Drehbücher wurden immer schlimmer. Seit Jahren dachte ich, dass sie es darauf anlegen, dass es vorbei ist.
  • J_Doe schrieb via tvforen.de am 16.11.2018, 16.58 Uhr:
    J_DoeEndlich.
  • Retroman schrieb am 16.11.2018, 16.32 Uhr:
    RetromanSodom und Gomerra fällt mir dazu nur ein . wenn Herr Geissendörfer schlau ist klopft er bei Amazon oder Netflix an .....
  • pumpkins schrieb am 16.11.2018, 15.43 Uhr:
    pumpkinsHat es die AFD nun doch geschafft was sie immer wollten.
    Arme Lindenstraße Fans
  • Spoonman schrieb via tvforen.de am 16.11.2018, 14.29 Uhr:
    SpoonmanPuri schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Spoonman schrieb:
    > > Glaubst du, dass Drehbuchautoren, Regisseure,
    > > Kameraleute, Maskenbildner etc. für lau
    > arbeiten?
    > > Und auch die Kulissen müssen instandgehalten,
    > > gelegentlich ausgetauscht und ergänzt werden.
    >
    > Und die werden nicht gebraucht für den Ersatz?
    > Die Produktionskosten z.B. für die Kinderserie
    > Schloß Einstein liegen bei unter 5000 Euro pro
    > Sendeminute (gefördert durch mehrere Länder und
    > Auslandsverkauf), die Produktionskosten für die
    > Lindenstrasse lagen im Jahr 2008 (letzte Zahl die
    > ich gerade ergoogeln konnte) bei 350000 Euro pro
    > Folge (also ca. 15000 pro Minute). Zum Vergleich:
    > Die Pilotfolge von Breaking Bad hat gerade mal das
    > Vierfache gekostet.

    2013 sollen es € 185.000 pro Folge gewesen sein, das sind ca. 6.600 Euro pro Minute (eine Folge dauert rund 28 Minuten).

    https://www.t-online.de/unterhaltung/tv/id_64790678/-lindenstrasse-droht-dem-ard-serien-dino-das-aus-.html

    Ich sehe übrigens nicht unbedingt die Notwendigkeit, den Sendeplatz weiterhin mit einer fiktionalen Serie zu bestücken. Am einfachsten (und vielleicht auch am sinnvollsten) wäre es, die Sportschau und den Weltspiegel um jeweils 15 Minuten zu verlängern.

    Was dann noch an Geld übrig bleibt, sollte man am besten in hochwertige Miniserien für die Primetime investieren.
  • LuckyVelden2000 schrieb am 16.11.2018, 14.13 Uhr:
    LuckyVelden2000Coronation Street ist auch eine englische Serie und kann man gar nicht mit den deutschen Serien vergleichen auch wenn es eine Adaption ist, die Engländer und die Amerikaner haben irgendwie immer ganz andere Geschichten drauf als die Deutschen und die haben längere Ausdauer.
    35 Jahre ist ein schönes Stück Geschichte für eine deutsche Serie wie die Lindenstraße.
    Ich bin mit der Lindenstraße aufgewachsen, habe die erste Folge in Dezember 1985 um 18:40 Uhr Herzlich Willkommen selbst zur ersten Stunde gesehen. Damals zogen Elfie Hoffmann und Siegfried kronmayer in die Lindenstraße ein. Die zetternde Hausmeisterfrau Else Kling machte ihren Namen in den ersten Sekunden ihres Erscheinens bereits alle Ehre. Und die erste Folge endete gleich blutig als die Beimer-Tochter sich mit blutverschmiertem Gesicht umdrehte.
    Verwirrend war immer dass wir nie zu sehen bekamen was danach geschah, sondern eine Woche vergangen ist und nicht wie bei Dallas und Denver wo es direkt weiter ging. Das war damals sehr gewöhnungsbedürftig.
    Der erste Männerkuss und erste Männer Bettgeflüster hatte mich damals sehr beeindruckt und mir Mut gemacht mich selber zu outen. Der Selbstmord der Henny Schildknecht hatte uns allen schwer erschüttert und das Thema AIDS . Benno Zimmermanns Krankheit wurde erschreckend Real dargestellt und keine tüchtchen drum gebunden. Die Hochzeit von Elfie und Siggi fand ich total romantisch und die Weihnachts und Silvester Folgen waren immer sehr herzergreifend. Es gab viele Geschichten und Ereignisse die geprägt haben
    Wir werden ja sicher noch mal die ersten Folgen als Wiederholungen zu sehen bekommen und es gibt die Serie ja auch auf DVD Boxen und man kann sich das beste aussuchen.
    Habe noch alte Autogramme von George Uecker mit persönlicher Widmung damals persönlich erhalten am Set. Und dann noch viele alte Bücher.
    Waren das noch Zeiten.
  • Puri schrieb via tvforen.de am 16.11.2018, 14.13 Uhr:
    PuriSpoonman schrieb:
    > Glaubst du, dass Drehbuchautoren, Regisseure,
    > Kameraleute, Maskenbildner etc. für lau arbeiten?
    > Und auch die Kulissen müssen instandgehalten,
    > gelegentlich ausgetauscht und ergänzt werden.

    Und die werden nicht gebraucht für den Ersatz? Die Produktionskosten z.B. für die Kinderserie Schloß Einstein liegen bei unter 5000 Euro pro Sendeminute (gefördert durch mehrere Länder und Auslandsverkauf), die Produktionskosten für die Lindenstrasse lagen im Jahr 2008 (letzte Zahl die ich gerade ergoogeln konnte) bei 350000 Euro pro Folge (also ca. 15000 pro Minute). Zum Vergleich: Die Pilotfolge von Breaking Bad hat gerade mal das Vierfache gekostet.
    Offensichtlich sind hier einfach die Strukturen so eingefahren oder die Verträge so lange gewählt worden dass keine sinnvolle Kostenreduktion möglich war

    Sofern also der Ersatz nicht gerade die "100 lustigsten Youtube Videos der Woche" werden dürften die Fixkosten der Produktion in etwa die gleichen bleiben.
  • Chris7 schrieb am 16.11.2018, 14.12 Uhr:
    Chris7... ein Ende mit oder ohne Schrecken?
    Eine Bombe detoniert in der 1757. Folge der Lindenstraße und lässt dort alle Häuser einstürzen ...

    Ende und Aus???
  • Franz Rampelmann schrieb am 16.11.2018, 14.08 Uhr:
    Franz RampelmannLebt Olaf?? Wenn ja...wo? Mit wem? kommt er rechtzeitig zurück???
  • Hitparadenfan schrieb via tvforen.de am 16.11.2018, 13.52 Uhr:
    HitparadenfanNun kann Detlef Hase (Herbert Feuerstein) ja aktiv werden und Mutter Beimer entführen... vielleicht überlegt es der WDR sich ja nochmal anders...

    https://www.fernsehserien.de/lindenstrasse/folgen/entfuehrung-aus-der-lindenstrasse-110148
  • Spoonman schrieb via tvforen.de am 16.11.2018, 13.50 Uhr:
    Spoonmanchrisquito schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Spoonman schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > >
    > > Mein Wunsch für die letzte Folge: Lisa, Olli
    > und
    > > Olaf jagen die gesamte Straße in die Luft :D
    >
    > Timo nicht vergessen ;-)

    Timo schmuggelt den Bauplan für die Bombe aus dem Knast heraus :)
  • Spoonman schrieb via tvforen.de am 16.11.2018, 13.49 Uhr:
    SpoonmanPuri schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich finde den Hinweis auf die Produktionskosten
    > doch etwas seltsam. Das einzige was hier ins
    > Gewicht fallen könnte sind die Gagen der
    > Schauspieler, die man verhandeln oder austauschen
    > könnte. Sonst hat eine zu 99% an festen
    > Innenlokationen gedrehte Serie keine
    > erwähnenswerten Kosten die was auch immer den
    > Sendeplatz ersetzt nicht auch hätte.

    Glaubst du, dass Drehbuchautoren, Regisseure, Kameraleute, Maskenbildner etc. für lau arbeiten? Und auch die Kulissen müssen instandgehalten, gelegentlich ausgetauscht und ergänzt werden.

    Die Lindenstraße war usprünglich mal als Primetime-Serie geplant. Der Sendetermin am frühen Sonntagabend war eine Notlösung. Trotzdem gab es in den ersten Jahren rund 12 Mio. Zuschauer, später waren es über längere Zeit 8 Millionen, dann 5 Millionen. Inzwischen sind es nur noch knapp 2 Millionen. Der Marktanteil liegt längst unter dem Senderschnitt. Ich finde es normal, dass sich bei der ARD dann irgendwann die Einschätzung durchsetzt, dass man den hohen Aufwand für die immer weiter sinkende Zuschauerzahl nicht mehr rechtfertigen kann.

    Allerdings muss man auch dazusagen, dass die ARD in den letzten Jahren alles andere als pfleglich mit der Serie umgegangen sind. Die ständigen Sendezeitverschiebungen, Ausfälle, Auslagerungen auf Einsfestival/ONE und die neuerdings eingeführten Sommerpausen waren sicher nicht förderlich für die Einschaltquoten.

    Jetzt darf man natürlich gespannt sein, was die ARD in Zukunft mit dem Sendeplatz vorhat. Aber es bleibt ja genug Zeit, um sich darüber Gedanken zu machen.
  • chrisquito schrieb via tvforen.de am 16.11.2018, 13.47 Uhr:
    chrisquitoArgus schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Irgendwie schade. Aber die Serie hat es vor Jahren
    > verpasst - vermutlich schon in den 90ern - sich zu
    > erneuern.

    Mir geht die Erneuerung in letzter Zeit eher zu weit, nervige Musik, hippe Settings, z.B. der hyperaktive Nico mit seinem hirnrissigen Stirnband oder "das Tischlein" (ich könnte schreien, wenn Sunny das so ausspricht)
  • chrisquito schrieb via tvforen.de am 16.11.2018, 13.45 Uhr:
    chrisquitoSpoonman schrieb:
    -------------------------------------------------------
    >
    > Mein Wunsch für die letzte Folge: Lisa, Olli und
    > Olaf jagen die gesamte Straße in die Luft :D


    Timo nicht vergessen ;-)