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Muslimische Gruppen in den USA sind derzeit wegen der ersten Folgen der neuen, sechsten Staffel der Fox-Serie  "24" in Sorge. Die Darstellung terroristischer Anschlägen in Verbindung mit dem Islam schüre nur weitere anti-muslimische Vorurteile.

Zur aktuellen Staffel, die mit einer von islamischen Terroristen ausgelösten Serie von Explosionen in Bussen und U-Bahnen im ganzen Land beginnt, gibt es den Vorwurf, Intoleranz anzuheizen. Wenn wie in "24" wiederholt terroristische Akte mit dem Islam in Verbindung gebracht würden, trage dies nur zu weiteren Vorurteilen bei, erklärte Rabiah Ahmed, Sprecherin des Rats für amerikanisch-islamische Beziehungen.

"''24' ist eine Drama-Serie über Anti-Terrorismus", nahm der Sender Fox Stellung. In den bisherigen Staffeln hätten zu den Verbrechern u.a. Deutsche, Russen gleichermaßen wie islamische Fundamentalisten und der (anglo-amerikanische) Präsident der Vereinigten Staaten gehört.

Als Reaktion auf eine ähnliche Beschwerde vor zwei Jahren hatte Fox eine Stellungnahme mit Kiefer Sutherland gesendet, in der der Serienstar die Zuschauer aufgefordert hatte, Moslems nicht negativ zu stereotypisieren.


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Leserkommentare

  • Steinlaus schrieb via tvforen.de am 22.01.2007, 14.05 Uhr:
    so wie 24 die demokratiefeindliche angstmache der neocons unterstützt müßten sie dauerwerbesendung einblenden, das format ist ein mittel der amerikanischen angst-propaganda!

    das sich selbst in deutschland leute finden die diesen schund in schutz nehmen ist wirklich sehr bedenklich und ein zeichen dafür das die hiesige presse das problem nicht annähernd ernst genug nimmt, amerika ist im politischen verfall, es ist schon lange keine freiheitliche demokratie mehr, die presse wird kontrolliert, die grundrechte verletzt, ja selbst die verfassung angegriffen...

    es gibt weltweit 1.5 milliarden muslime (gegenüber 2.1 milliarden christen), wenn die alle eine vorliebe für terrorismus hätten, hätten wir wohl ernsthafte probleme, angesichts dieser riesigen zahl ist ein etwaiger höherer prozentsatz von terroristen in dieser religionsgruppe in zahlen kaum festzustellen wenn überhaupt existent

    27.7 prozent der weltweiten christen gehören den fundamentalistischen evangelikalen an, tendenz steigend! - um wen soll man sich hier sorgen machen!!!

    und noch eine zahl: in amerika sterben jährlich über elftausend menschen durch private feuerwaffen, ein vielfaches von dem was der terrorismus selbst im jahr 2001 forderte..
  • Greenie schrieb via tvforen.de am 21.01.2007, 13.02 Uhr:
    ...wir schaffen sämtliche Actionserien ab und drehen nur noch Schwarzwaldklinik. Oder noch besser: Wir senden nur noch das Testbild und zwar 24 Stunden und auf allen Kanälen. Dann kann man wenigstens sicher sein, dass sich keine der zahllosen ethnischen oder religiösen Gruppen mehr angep... fühlt.
    Sorry, aber diese ganze Diskussion ist für mich echt deprimierend. Ich hab es schon mal gesagt und sag es wieder: Grundsätzlich geht es hier um Meinungs- bzw. Künstlerische Freiheit und die muß gewahrt bleiben. Nur weil es vielleicht ein paar Hirnamputierte gibt, die irgendwas falsch interpretieren kann würde ich diese Ideale ganz gewiss nicht aufs Spiel setzen.
  • Greenie schrieb via tvforen.de am 21.01.2007, 12.54 Uhr:
    Nur leider haben diese Spackos vergessen, dass es sich bei „24“ nicht um eine Dokumentation handelt.

    Sorry, aber was sollen diese absolt hirnverbrannten Vorhaltungen eigentlich immer? Es handelt sich um eine Fernsehserie, und nicht um eine dokumentarische oder auch nur halbdokumentarische Reihe! Ehrlich gesagt kotzt mich diese mehr oder weniger offensichtlichen Angriffe auf die Meinungsfreiheit so langsam ziemlich an.

    Wenn die wirklich etwas für die Aufklärung tun wollen, sollen sie mal ihre religiösen Führer dazu bringen, offen und geschlossen Stellung gegen Terror zu beziehen!
  • Werner111 schrieb via tvforen.de am 20.01.2007, 16.51 Uhr:
    Um die weltweite Gefahr von moslemischen Fundamentalisten zu erkennen, brauche ich sicher keine TV-Sendung. Da genügt es vollkommen, die Medienberichte zu verfolgen und sich eine eigene Meinung zu bilden.

    Es ist nun mal so, dass derzeit aus diesem Eck die meisten Verbrechen an unschuldigen Zivilisten begangen werden und wer das abstreitet, lebt am Mars. Die Moslems müssen eben verstärkt versuchen, diese Verbrecher in ihren Glaubensreihen mehr zu isolieren. Dann würde auch die zu Recht grottenschlechte öffentliche Meinung eine andere werden.


    .
  • Anonymer Teilnehmer schrieb via tvforen.de am 20.01.2007, 14.17 Uhr:
    jemand, der eine fernsehserie braucht, um von einem liebevollen, unvoreingenommenen menschen zu einem ausländer-/muslim-wasauchimmer-hasser zu werden, dem ist sowieso nicht zu helfen (siehe die leidige und unsägliche "killerspiel"-debatte).

    die kunst verarbeitet die realität, sie schafft sie nicht. deshalb darf man auch keine spiele verbieten, sondern waffen.

    und wer serien über islamistische terroristen verbieten will, der sollte ich vielleicht mal überlegen, ob er nicht eher islamistische terroristen verbieten sollte...
  • Hülya schrieb via tvforen.de am 20.01.2007, 14.02 Uhr:
    Ich verwechsele ganz sicher nichts. Dummerweise gehst du nur davon aus, wie Du die Thematik auffaßt und nicht ein "Hillbilly" von Amerikaner, der ein Waffenarsenal im Keller hat. Etwas übertrieben ausgedrückt ;-)
  • clausbrockmann schrieb via tvforen.de am 20.01.2007, 13.50 Uhr:
    Ich finde die Darstellung der Muslime in "24" garnicht so einseitig, man erinnere sich nur an die Kriegstreibergeschichte aus Staffel 2, in der eindeutig thematisiert wurde, dass es durchaus politische und wirtschafliche Interessen der USA gibt, mit Ländern im nahen Osten Krieg zu führen, oder die immer mal wiederkehrenden Rednecks, jetzt auch gerade aktuell in den ersten Folgen der Staffel 6, die gerne Mal auf Leute arabischer Abstammung draufhauen, weil sie nun mal arabisch aussehen. Oder die schon angeführte fehlerhafte Verhaftung des Vaters. Oder das Lager, in dem Muslime einfach mal so auf Verdacht zusammengetrieben werden in Folge 3...


    Auch muss man das Vorgehen der "Helden" nun auch nicht immer als positives Beispiel (miss-)verstehen. Gerade in amerikanischen Fankreisen wurde ja immer wieder moniert, das Hauptdarsteller Jack Bauer von Season zu Season unsympathischer wirrd und sich Methoden bedient, die dem strahlenden Heldentum abträglich sind. Man könnte also die Darstellung von Ermittlungsmethoden und Denkweisen
    auch durchaus als Systemkritik begreifen.

    Auch wenn FOX politisch einigen vielleicht nicht gerade unverdächtig scheint, die Beteiligten an "24" gehören zum Grossteil dem linken(!) Hollywood-Block an.
  • Andromeda20001 schrieb via tvforen.de am 20.01.2007, 13.30 Uhr:
    Daß die Amis ihre Weltvorstellungen scheinbar nur aus dem Fernsehen beziehen, zeigte ein Beitrag in einem anderen Forum vor einigen Monaten.

    Da wurde ein deutscher Schüler von seinen Gasteltern gefragt, ob Hitler noch immer der Präsident von Deutschland sei.

    Deshalb dürfte diese Serie das Verhältnis zwischen Amis und Muslimen nicht positiv fördern.
  • Anonymer Teilnehmer schrieb via tvforen.de am 20.01.2007, 13.28 Uhr:
    und wieder werden ursache und wirkung verwechselt. ich brauche ganz sicher kein 24 anzusehen, um bei einem fragebogen anzukreuzen, vor welcher gruppe wie motivierter terroristen ich im moment am meisten angst hätte...
  • Hülya schrieb via tvforen.de am 20.01.2007, 13.05 Uhr:
    Dennoch braucht man bestehende Ängste nicht weiter zu schüren, auch wenn das Thema aktuelle ist. Andererseits finde ich den Ansatz von 24 nicht schlecht, welche Ausmaße, die Angst vor Muslime in der Serie annimmt.
  • Anonymer Teilnehmer schrieb via tvforen.de am 20.01.2007, 13.00 Uhr:
    *vorlachendenbauchhalt*

    ... hallo, wie wärs mit etwas realität hier? welche gruppe stellt auf diesem planeten im moment die mit abstand größte und allumfassendste gruppe von terroristen? muslimische bzw. muslimisch-fundamentalistische.

    so, hab ich jetzt ein großes geheimnis ausgesprochen oder wie?

    zittert die welt vor KKK-neonazis? buddhistischen selbstmordattentätern? christlichen fanatikern, die 2006 wieder tausende unschuldige auf der ganzen welt in den tod gerissen haben? benedikt XVI. hetzt ein ums andere mal in seinen predigten gegen die ungläubigen aus dem morgenland? ....?!

    das ist ungefähr so, als hätte man sich 1942 über CASABLANCA aufgeregt, dass da die deutschen so schlecht wegkämen, weil ja nazis die bösewichte sind.

    es hat mich vor ein paar jahren so derart gelangweilt, dass kurz nach dem 11.9. der film THE SUM OF ALL FEARS (DER ANSCHLAG) rauskam und die bösewichte allen ernstes us-neonazis waren, die in einem stadion eine atombombe zünden... gut, war halt tom clancy, aber gerade nach dem 11.9. einen film zu sehen, bei dem ich mich vor einer WHITE ARYAN-NEONAZI-gefahr fürchten soll, empfand ich als so lächerlich relitätsfremd...






    !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!ACHTUNG - SPOILER 24 - 6. STAFFEL!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


    und wie so oft, müsste man sich die serie schon auch ansehen, um mitreden zu können, dann wüsste man nämlich, dass in der ersten folge einem richtig schön fies aussehenden muslim der zustieg zu einem linienbus verweigert wird (O SCHRECK, VORURTEIL!!!) und ein völlig unauffälliger asiate im bus dann den sprengsatz zündet!!!!!!!!!

    fazit: wir können uns nicht sicher sein, wer ein terrorist ist. und das ist das geniale an 24, es zeigt alles so, wie es wohl wäre, jedenfalls was unsere"normale" sicht der dinge angeht als zivilisten. ZWEITE SZENE: das fbi verhaftet den vater einer muslimischen familie, gute weiße nachbarn regen sich ob dieser vermeintlichen diskriminierung auf, nehmen den sohn in schutz ----- wir fühlen uns alle gut, denn die gutmenschen haben ja anscheinend gesiegt ------- und der im haus gebliebene sohn stellt sich als terrorist heraus!!!!! das ist schlicht genial.

    das ist genau die realität. man kann sich nicht sicher sein. vielleicht kommen damit viele nicht klar. wäre auch nur menschlich.

    aber dazu müsste man wie gesagt die serie auch anschauen.... aber kann man soviel von jedem verlangen, der bei einem thema mitreden will.....?
  • Goldfee schrieb via tvforen.de am 20.01.2007, 00.04 Uhr:
    Hallo atariman!

    Da hast Du recht, viele würden Terroristen sagen. Das liegt wohl daran, daß die Leute sich mit gewissen Themen nicht auseinandersetzen oder auch aus Unwissenheit.
    Ich meine, wenn verschiedene Kulturen aufeinandertreffen, kann es immer Probleme geben! Wie z.B. die deutsche und türkische. Ganz besonders die Türken haben eine ganz andere Religion und Lebenswerte sowie andere Lebensauffassungen die mit unserer absolut nicht zusammenpassen, deshalb wird es wohl auch immer Reibereien geben.
    Ich möchte noch klarstellen, daß ich jede Kultur respektiere und auch keine andere Kultur beleidigen möchte!!

    Goldfee
  • atariman schrieb via tvforen.de am 19.01.2007, 23.31 Uhr:
    Das passt doch zu den Amis.

    Erst waren die Deutschen die bösen, dann 50 Jahre die Russen und nun sinds die Moslems. Würde man ne Umfrage machen, was dem Ottonormalami;-) zum Islam einfällt, würden doch 99% Terroristen sagen.
  • Dustin schrieb via tvforen.de am 19.01.2007, 21.15 Uhr:
    wunschliste.de schrieb:
    >
    > "''24' ist eine Drama-Serie über Anti-Terrorismus", nahm der
    > Sender Fox Stellung. In den bisherigen Staffeln hätten zu
    > den Verbrechern u.a. Deutsche, Russen gleichermaßen wie
    > islamische Fundamentalisten und der (anglo-amerikanische)
    > Präsident der Vereinigten Staaten gehört.

    Nur leider hat FOX vergessen, dass die USA keinen Krieg gegen den Terror von Deutschen, Russen und Präsidenten der Vereinigten Staaten führen. Es ist eben ein Unterschied, ob man zum jetzigen Zeitpunkt in 24 Russen zeigt, die irgendwas in die Luft sprengen, oder islamistische Fundamentalisten.

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