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NBC-Station will "Playboy Club" nicht ausstrahlen

In Utah gehen konservative Kreise auf Hasenjagd. Um dies zu verstehen, muss man wissen, wie ein US-Network strukturiert ist. NBC, CBS und Co. existieren als eigenständige Sender nicht, anders als das ZDF oder RTL. Sie verbreiten ihre Programme und Serien über sogenannte 'Affiliates', in ganz Amerika, also Lokalsender, die vertraglich jeweils an ein Network gebunden sind.
Einer dieser NBC-Stationen in Utah ist KSL-TV. Und der weigert sich die neue Network-Serie
Ob Willies die Häschen zum Abschuss freigegeben hat, weil er nebenbei auch als Präsident der der Desert Media Companies fungiert, der Mutterfirma von KSL, der Verbindungen zur Mormonen-Kirche zugeschrieben werden? Dabei stellt sich sofort die Frage, welches Publikum genau vor dem "Playboy Club" beschützt werden soll. Gleichzeitig nannte KSL-TV in der Ankündigung die vermeintlichen Geschmacksverstöße der neuen Serie noch nicht einmal beim Namen: gibt es Nacktszenen oder Sexszenen, welche den Rahmen des normalerweise im Network-TV üblichen, sprengen?
Sicher ist, KSL-TV tanzt nicht das erste Mal aus der Reihe. Bereits zuvor wurden den Zuschauern in Utah gewagtere Unterhaltung oder religionskritische Thematiken vorenthält. Bereits die US-Version der Comedy
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Leserkommentare
jumin schrieb via tvforen.de am 15.06.2011, 10.16 Uhr:
"NBC, CBS und Co. existieren als eigenständige Sender nicht, anders als das ZDF oder RTL."Das ist nicht wahr, oder sehe ich das falsch?Die Playboy-Serie wird ohnehin nach einer Staffel abgesetzt, von daher - was soll's. Soll doch jeder Sender selektieren wie er willIsaak_Hunt schrieb via tvforen.de am 15.06.2011, 11.24 Uhr:
Das Schlüsselwort ist wirklich 'Network', was amerikanische Sender betrifft.
Fernsehen und Radio in den USA waren schon immer stark lokal geprägt. Anders als bei uns konnte man auch nicht auf eine üppige staatliche Infrastruktur zurückgreifen.
So hat es sich halt herausgebildet, dass sich die großen Fernsehsender wie NBC, ABC und CBS Sendezeit bei lokalen Sendern einkaufen. Deshalb nennt man die so in einem Network angeschlossenen Sender auch 'Affiliates'.
Es gibt also keine großen Fernsehanstalten, wie man das bei uns kennt, die alles unter Kontrolle haben. Die Struktur ist eher vergleichbar mit der der ARD, wo ein Rumpfprogramm gemacht wird, und regionale Inhalte zu bestimmten Zeiten eingerichtet werden. Allerdings ist der Anteil dabei eher umgekehrt und das ganze Network noch kleiner und 'lokalisierter' in einzelne Lokalsender unterteilt, als man das bei uns kennt.
Diese Strukturen sind in Amerika aus einer ähnlichen Praxis im Radio hervorgegangen. Der lokale Sender in Utah wird ein rechtlich eigenständiges Unternehmen sein, dass offenbar entscheiden kann, welche Inhalte es übernimmt. Diese Situation ist auch der Grund, warum Amerikaner mit 'tv-station' oft etwas anderes meinen, als wir hier mit 'Fernsehsender'. Dort ist dann in der Regel der lokale Anbieter 'um die Ecke' gemeint, während wir bei uns normalerweise von einem ein größeres Gebiet abdeckenden Fernsehsender ausgehen. 'Lokalsender' ist in Amerika wohl eher ein schwammiger Begriff. Hier sind z.B. die Fernsehsender im Bundesstaat New York: http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_television_stations_in_New_York Hier findest du ausführlichere Info zum Begriff Network: http://de.wikipedia.org/wiki/Network
Der Begriff 'Broadcast syndication' spielt in diesem Zusammenhang auch eine gewaltige Rolle: http://en.wikipedia.org/wiki/Broadcast_syndication
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