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Netflix startet im Oktober in Spanien, Italien, Portugal (Update)

Update:Am Wochenende hat Netflix enthüllt, neben Spanien im Oktober auch in Portugal und Italien an den Start zu gehen. Im letzten Quartalsbericht wies der Anbieter zum Ende März insgesamt 62,3 Millionen Abonnenten aus, davon 20,9 Millionen außerhalb der USA.
Vorher: Video-on-Demand-Anbieter Netflix hat angekündigt, im Oktober auch in Spanien an den Start zu gehen. Dabei soll der Umfang des Angebots laut Hollywood Reporter in etwa dem entsprechen, was in Deutschland oder Frankreich geboten wird - also weniger, als in der amerikanischen Unternehmensheimat. In einem Interview mit der Zeitung El Mundo äußerte sich Netflix CEO Reed Hastings demnach zuversichtlich darüber, dass das südeuropäische Land dank gutem Breitbandausbau zu einer Erfolgsgeschichte für den Anbieter werden könne.
Auch deutsche Urlauber mit Netflix-Abonnement (und Zugang zu schneller Internetverbindung) können übrigens von dem Markteintritt profitieren. Denn bei Netflix hat es Tradition, dass Abonnenten sich überall, wo der VoD-Anbieter vertreten ist, einloggen können. Dieser Service für Reisende hat mittlerweile zu dem Problem geführt, dass Nutzer mithilfe technischer Dienste durch eine geänderte IP-Adresse vorgaukeln können, etwa in den USA zu sein und so auf Programme zugreifen können, die in Deutschland etwa andere Anbieter lizenziert haben. Daneben bietet Netflix - zumindest bei seinen Originals - alle verfügbaren Sprachversionen in allen Ländern an. Alle anderen Angebote sollen in Spanien zumindest in Englisch und Spanisch verfügbar sein.
Vor dem Problem, dass Spanien als Zentrum von gesellschaftlich weitgehend akzeptierter Onlinepiraterie gilt, gegen die andere Firmen den Kampf mittlerweile sogar aufgegeben haben, hat Hastings keine Angst. Er erwidert, dass dies einerseits ja ein Zeichen dafür sei, dass die potentiellen Kunden keine Berührungsängste mit dem Online-Konsum von Serien hätten.
Daneben führte er an, dass er Netflix in diesem Zusammenhang wie Wasser in Flaschen sehe: Jeder könne sich trinkbares Wasser aus dem Hahn zapfen, trotzdem würden viele Menschen ihr Wasser in Flaschen kaufen. Bei Netflix seien die Inhalte leichter auffindbar als etwa online durch Torrents.
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