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Pfeifkonzert wegen verlängertem Telefonvoting
Bild: ProSieben

Mit Pfiffen für ProSieben endete das gestrige Halbfinale der Castingshow "Popstars". Der Sender hatte seine (zahlende) Kundschaft bewusst in die Irre geführt.

Im Rahmen der Live-Übertragung hätte gestern - so wurde es angekündigt und während der Sendung immer wieder behauptet - darüber entschieden werden sollen, welche beiden "Popstars"-Paare das Finale am Donnerstag erreichen. Die Zuschauer in der Halle und daheim stimmen dafür kostenpflichtig ab. Doch nachdem ein Duo für das Finale benannt worden war, blieb das Rennen um den zweiten und letzten Finalplatz offen. "Wir haben eine Überraschung für Euch: Heute fliegt keiner raus!", verkündeten die Moderatoren.

Nachdem Charlotte Engelhardt die Zuschauer aufforderte, bis Donnerstag einfach weiterhin anzurufen ("Sie können nun in den nächsten 46 Stunden entscheiden, ob Dagmara und Daniel oder Leo und Vanessa weiterkommen!"), reagierte das Publikum, das Eintritt gezahlt hatte ohne die versprochene Entscheidung zu sehen, mit Buh-Rufen und einem Pfeifkonzert. "Wir gehen jetzt lieber mal in Deckung", rief Engelhardt.

Auf die zahlreichen Proteste in den Internetforen reagierte ProSieben mit einer Twitter-Nachricht: "Liebe Follower, wir werden morgen an die Redaktion weitergeben, dass vielen die Überraschung am Endes des Halbfinales nicht gefallen hat". ProSieben-Unternehmenssprecher Christoph Körfer erklärte der Internetseite "DWDL": "Das war eine geplante redaktionelle Entscheidung. Schon häufiger wurden bei 'Popstars' Teile einer Entscheidung erst in der nachfolgenden Sendung aufgelöst".

Ob der Sender diese Täuschung seines Publikums nach dem Motto "Ist der Ruf erst ruiniert..." bewusst einkalkuliert hat, um weitere Einnahmen durch das verlängerte Voting zu generieren und die Aufmerksamkeit für das Finale zu erhöhen, sei dahingestellt. Das ehemalige Erfolgsformat kämpft jedenfalls mit Quotenproblemen (wunschliste.de berichtete). Die nicht gerade imagefördernde Halbfinalshow sahen gestern nur noch 1,92 Millionen Zuschauer. Damit ist der Staffel-Tiefstwert erreicht.


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