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Preiserhöhung: Netflix wird 2019 deutlich teurer

15.01.2019, 16.23 Uhr - Bernd Krannich/TV Wunschliste in International
Streamingdienst dreht in den USA an der Preisschraube
Bild: Netflix
Preiserhöhung: Netflix wird 2019 deutlich teurer/Bild: Netflix

In der Regel treibt große Konkurrenz den Preis nach unten - bei Netflix könnte der Einstieg zahlreicher Konkurrenten ins Streaming-Geschäft allerdings dafür sorgen, dass der Dienst mehr investieren muss und das auf die Kunden umlegt. In den USA kommt es nun zu einer ordentlichen Preiserhöhung, wie Variety berichtet. Das beliebteste Abo-Angebot - bis zu zwei Streams gleichzeitig, HD-Bildqualität - wird dabei von 10,99 US-Dollar auf 12,99 US-Dollar erhöht, oder 18 Prozent.

Auch das günstigste Abo-Angebot wird verteuert: Sich einen einzelnen Stream ohne HD-Qualität zu leisten, soll demnach 8,99 US-Dollar kosten, statt wie bisher 7,99 US-Dollar. Auch der teuerste Plan (bis zu vier Streams parallel und in Ultra HD-Qualität) wird teurer: 15,99 US-Dollar statt 13,99 US-Dollar. Diese Preiserhöhung gilt ab sofort für Neukunden in den USA, bei Bestandskunden werden die höheren Preise demnach binnen drei Monaten umgesetzt. Zuletzt waren die Preise von Netflix in den USA Ende 2017 erhöht worden. Auch in Deutschland gibt es immer mal wieder Testläufe, die überprüfen sollen, wie höhere Preise bei den Kunden ankommen - auch wenn diejenigen, die ein Abo abschließen, letztendlich lediglich die bestehenden Tarife zahlen (TV Wunschliste berichtete).

Auch in knapp 40 lateinamerikanischen Ländern (Mexiko und Brasilien gehören ausdrücklich nicht dazu) werden die Netflix-Preise parallel erhöht.

"Wir ändern die Preise von Zeit zu Zeit, da wir weiterhin in großartige Unterhaltung investieren und auch darin, die Netflix-Erfahrung generell zu verbessern", heißt es in einem Kommentar von Netflix zur Preiserhöhung.

In den USA gilt die Preiserhöhung als "nicht kritisch", Börsenanalysten sehen beim Preis für Netflix noch Spielraum nach oben, ohne dass die Abonnentenzahlen einbrechen dürften. Klar ist aber auch, dass Netflix zuletzt häufig tief in die Tasche gegriffen hat, wenn es darum ging, große Produzentennamen wie Shonda Rhimes ("Grey's Anatomy") und Ryan Murphy ("American Horror Story") unter Vertrag zu nehmen oder auch sich eine Zusammenarbeit mit dem Ex-US-Präsidenten Barack Obama und dessen Frau Michelle zu sichern. Das ist auch in dem Zusammenhang von neuer Streaming-Konkurrenz zu sehen und damit der Problematik, dass etablierte Medienkonglomerate wie Disney und Warner Bros. in Zukunft ihre Formate bei eigenen Diensten verwerten dürften und Netflix daher zügig eigenen Nachschub produzieren muss.


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Leserkommentare

  • Kate schrieb via tvforen.de am 16.01.2019, 11.08 Uhr:
    KateSveta schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Die Fans werden das ganz bestimmt erst einmal
    > bezahlen, da stimme ich dir zu, die stammen ja
    > fast alle aus den NDGs für die Streaming ein Muß
    > ist weil linear ist ja sowas von voriges
    > Jahrhundert, geht ja gar nicht! Und wenn es dann
    > 10 Streams sind dann zahlen sie eben 10 Streams
    > :-)

    Netflix ist doch kein Iphone, das man sich nur kauft, weil man sich damit cool und nicht mehr vorheriges Jahrhundert fühlt.

    Fakt ist, dass du dir bei Netflix Eigenproduktionen ansiehst, die du eben nicht anders erwerben kannst. Da gibt es keine lineare Möglichkeit, höchstens bei einer Buchverfilmung.


    > Das mit dem Angebot ausbauen seh ich nicht so
    > direkt, im Gegenteil. Da macht doch jetzt jeder
    > Hollywood-Konzern seinen eigenen Stream auf und
    > entzieht Netflix die Rechte. Schaun mer mal welche
    > Haie das überleben werden.

    Ich sehe schon, dass Netflix sein Angebot ausbaut und eben mehr Geld in die Produktion eigener Serien steckt.
    Selbst wenn Disney und dergleichen ihre Sachen eigens vermarkten, so hat Netflix genug Potenzial, um sich zu behaupten.
    Bestes Beispiel ist "Roma", Preisträger bei den Golden Globes 2019, produziert von Netflix.
    Gleiches gilt vermutlich für Amazon Prime, wobei ich das nicht nutze.
  • User_458192 schrieb am 16.01.2019, 10.00 Uhr:
    User_458192Eigentlich eine Sauerei, dass Netflix in Deutschland so viel teurer ist, als in den USA. Selbst inkl. Synchrokosten ist die Umrechnung unverschämt.
  • Helmprobst schrieb via tvforen.de am 16.01.2019, 09.27 Uhr:
    HelmprobstSveta schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Das mit dem Angebot ausbauen seh ich nicht so
    > direkt, im Gegenteil. Da macht doch jetzt jeder
    > Hollywood-Konzern seinen eigenen Stream auf und
    > entzieht Netflix die Rechte. Schaun mer mal welche
    > Haie das überleben werden.

    Stand ja aber im Text, dass Netflix Shonda Rhimes, Ryan Murphy und Barack Obama unter Vertrag genommen hat. Darauf hatte ich mich bezogen weil ich davon ausgehe, dass von denen dann auch einige interessante Produktionen angeboten werden.
  • Deckcard Cain schrieb am 16.01.2019, 06.26 Uhr:
    Deckcard CainEs wird dort bezahlt werden, wo der bessere Content ist - also nicht zum 26. Mal durchgenudelter, alter Mist, sondern neuer Content. Da spricht auch in Zukunft einiges für Netflix un Amazon - ich bin gerne bereit für beide je 25€ zu zahlen, wenn das Angebot passt.
  • tomgilles schrieb via tvforen.de am 15.01.2019, 21.56 Uhr:
    tomgillesNetflix hat doch nach wie vor ein sehr gutes Preisverhältnis wenn man bedenkt wie viele ambitionierte und innovative Projekte von den Betreibern Jahr für Jahr in Angriff genommen werden. Das ist doch eine regelrechte Kreativschmiede der man das Geld auch gönnt.

    Wenn man aber bedenkt dass Film- und Serienfans bei Sky auch die horrenden Sportrechte mitfinanzieren müssen wundert man sich nicht dass sich die einschlägigen Video-Börsen im Internet nach wie vor regen Zulaufs erfreuen.
  • MarkoP schrieb am 15.01.2019, 20.55 Uhr:
    MarkoPLeute denkt ihr eigentlich noch richtig nach?

    Es gibt mittlerweile soviel Streaming-Portale, die jeder seine eigenen Produktionen (wegen Rechten) anbieten. Wenn man als wirklich alles sehen will, muss man nicht einen Streaming-Dienst sondern mindestens 3-4 Streaming-Dienste abonnieren. Das sind monatlich locker 40-70€; Kosten die die GEZ, Sky etc. lange nicht erreichen.

    Es ist nur eine Frage bis das lineare Fernsehen wieder populärer wird, denn das kann sich niemand auf Dauer leisten. Und man darf nicht vergessen, wenn einer die Preise erhöht, ziehen die anderen zu 100% binnen kurzer Zeit nach. Also Leute abonniert und abonniert, die Banken und Schuldnerberatungen werden sich freuen.
  • J_Doe schrieb via tvforen.de am 15.01.2019, 19.14 Uhr:
    J_DoeWas ist die Alternative? RTL, Pro7 und Co.?

    Da könnte Netflix m.M.n. auch 25 Euro verlangen
  • Sentinel2003 schrieb am 15.01.2019, 18.24 Uhr:
    Sentinel2003Was bitte sind "NDG's"???
  • Sveta schrieb via tvforen.de am 15.01.2019, 18.01 Uhr:
    SvetaHelmprobst schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Netflix hat doch so viele Fans, die werden das
    > schon bezahlen. Genauso wie kaum jemand auf das
    > Fahren verzichtet wenn die Benzinbreise steigen.
    >
    > Davon unabhängig: wenn das Angebot ausgebaut wird
    > ist eine Preiserhöhung doch ok. Anders als die
    > Strategie von SKY: Preiserhöhungen bei
    > gleichzeitiger Reduktion der Sendervielfalt...

    Die Fans werden das ganz bestimmt erst einmal bezahlen, da stimme ich dir zu, die stammen ja fast alle aus den NDGs für die Streaming ein Muß ist weil linear ist ja sowas von voriges Jahrhundert, geht ja gar nicht! Und wenn es dann 10 Streams sind dann zahlen sie eben 10 Streams :-)
    Das mit dem Angebot ausbauen seh ich nicht so direkt, im Gegenteil. Da macht doch jetzt jeder Hollywood-Konzern seinen eigenen Stream auf und entzieht Netflix die Rechte. Schaun mer mal welche Haie das überleben werden.
  • Helmprobst schrieb via tvforen.de am 15.01.2019, 17.52 Uhr:
    HelmprobstNetflix hat doch so viele Fans, die werden das schon bezahlen. Genauso wie kaum jemand auf das Fahren verzichtet wenn die Benzinbreise steigen.

    Davon unabhängig: wenn das Angebot ausgebaut wird ist eine Preiserhöhung doch ok. Anders als die Strategie von SKY: Preiserhöhungen bei gleichzeitiger Reduktion der Sendervielfalt...
  • Sveta schrieb via tvforen.de am 15.01.2019, 17.30 Uhr:
    SvetaMike (1) schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Auch in Deutschland?

    Na sicher aber doch. Allerdings war das zu erwarten bei dem Milliardenberg an Schulden den die angehäuft haben. Mal schauen wie lange sich die Geldverbrennungsanlage noch hält.

    "Netflix erhöht in Deutschland seine Preise, melden diverse Blogs. Das Premium-Abonnement, das als einziges 4k-Streaming ermöglicht, soll bei Neuanmeldungen statt 13,99 Euro nun 17,99 Euro kosten. Auch die Preise für das Standard-Abo für HD und bis zu zwei Geräte soll statt bislang 10,99 Euro für Neukunden bis zu 13,99 Euro kosten."

    Den ganzen Artikel gibts hier: https://winfuture.de/news,106938.html
  • Mike (1) schrieb via tvforen.de am 15.01.2019, 17.10 Uhr:
    Mike (1)Auch in Deutschland?