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Polizistenmorde durch Scharfschützen führen zu Programmänderung
Ryan Phillippe als Bob Lee Swagger in "Shooter"
Bild: James Dimmock/USA Network
"Shooter": USA Network verschiebt Serie aus Pietät in den Herbst/Bild: James Dimmock/USA Network

Als Reaktion auf die Ereignisse der jüngsten Tage in den USA hat der Sender USA Network beschlossen, seine Serie "Shooter" längerfristig aufzuschieben. Der Start der Serie sollte eigentlich bereits am heutigen 19. Juli erfolgen, wurde nach tödlichen Angriffen auf Polizisten in Dallas bereits um eine Woche aufgeschoben. Nachdem ein weiteres Mal - dieses Mal in Baton Rouge - ein Scharfschütze mehrere Polizisten ermordete, wird die Serie nun erst "im Herbst" starten. Ein genaues Datum wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Wie THR meldet, beginnt die Serie mit dem Geräusch eines Gewehrschusses und einigen historischen Aufnahmen von Schusswaffen-Gewalt.

In der Serie porträtiert Ryan Phillippe den früheren US-Marine Bob Lee Swagger, einen außergewöhnlich befähigten Scharfschützen. Swagger wird von seinem ehemaligen kommandierenden Offizier und jetzigen Secret-Service-Agenten Isaac Johnson (Omar Epps) aus dem selbst gewählten Ruhestand geholt: Ein Attentäter hatte eine Sniper-Attacke auf den US-Präsidenten für eine spezifische Veranstaltung angekündigt - und Swagger soll nun helfen, diesen zu verhindern. Von einer geheimen Gruppierung wird er jedoch als Sündenbock für den versuchten Mord aufgebaut und später als Attentäter gebrandmarkt. Swagger taucht unter und will die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen, wozu er alle seine Fähigkeiten aufbieten muss, während er gleichzeitig auf der Flucht vor den Behörden ist. Die Macher der Serie haben mit der Veteranen-Organisation "Got Your 6" (etwa "Ich halte dir den Rücken frei"), um die Hauptfigur und ihre Probleme, in der Zeit nach dem Kriegseinsatz akkurat darzustellen. Sowohl der Attentäter von Dallas wie auch der von Baton Rouge waren in den US-Streitkräften ausgebildet worden.


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