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Update "State of the Union": Prämierte Serie kehrt mit neuer Geschichte ins Erste zurück

von Bernd Krannich in News national
(14.07.2022, 14.37 Uhr/ursprünglich erschienen am 01.07.2022)
Brendan Gleeson und Patricia Clarkson diskutieren Ehe im Nachtmarathon
Brendan Gleeson (l.) und Patricia Clarkson (r.) in der zweiten Staffel von "State of the Union"
Sundance TV
"State of the Union": Prämierte Serie kehrt mit neuer Geschichte ins Erste zurück/Sundance TV

Die prämierte Anthologie-Serie  "State of the Union" geht auch in Deutschland weiter: Das Erste hat angekündigt, die zweite Staffel der britisch-amerikanischen Ko-Produktion in der Nacht vom 11. auf den 12. August zu zeigen. Bei der Serie von Autor Nick Hornby (Buchvorlagen "High Fidelity", "About a Boy") haben die Episoden nur je knapp zehn Minuten Laufzeit ("Shortform"), sodass die ganze Staffel mit zehn Episoden zwischen 0.45 und 2.30 Uhr gezeigt werden kann.

UPDATE: Die komplette Staffel steht dann auch ab dem 12. August in der ARD Mediathek zum Abruf bereit. Das Erste strahlt kurz zuvor - in der Nacht vom 6. auf 7. August ab 2.15 Uhr - auch die erste Staffel nochmals aus, die danach erneut für 30 Tage in der Mediathek zum Abruf bereit steht.

In der Serie steht jeweils ein Ehepaar im Zentrum, dessen Partnerschaft vor dem Zerbrechen steht und das daher eine Paartherapie macht. In den Episoden der Serie geht es dann jeweils darum, wie die Noch-Ehepartner sich vor der jeweiligen Sitzung in einem Café treffen und über die vergangene Sitzung, ihr Leben, die anstehende Sitzung und die Umgebung reden.

Die erste Staffel mit Rosamund Pike und Chris O'Dowd konnte zahlreiche Emmys abgreifen - in der Shortform-Kategorie bei der Veranstaltung 2019 war man als "echtes Drama" noch nahezu konkurrenzlos überlegen gegenüber deutlich günstiger hergestellten Streamingformaten. Staffel zwei mit Brendan Gleeson und Patricia Clarkson in den Hauptrollen wurde in den USA im Februar dieses Jahres veröffentlicht - erst am 12. Juli wird enthüllt, wie es um Emmy-Nominierungen steht (Nachtrag: Auch Clarkson und Gleeson wurden als Hauptdarsteller in der Shortform-Kategorie nominiert).

In der zweiten Staffel befinden sich der recht konservative Selfmade-Mann Scott (Gleeson,  "Mr. Mercedes") und seine deutlich liberalere Ehefrau Ellen (Clarkson,  "Sharp Objects") in Paartherapie, um zu ergründen, was in ihrer 30-jährigen Ehe schiefgelaufen ist. Nachdem die beiden früher sogar schon Scotts Untreue überwunden hatten, ist er nun perplex, warum seine Gattin gerade beim Übergang in den Ruhestand die Ehe bedroht sieht. Die fragt sich letztendlich, ob sie ihren Lebensabend mit dem Mann verbringen will, der ihre liberalen Werte weder teilt noch wirklich respektiert.

Dass diese Besprechungen in einem woken Café stattfinden, bringt die Probleme meist schnell auf den Tisch: Etwa, dass es dort keine Kuhmilch zu den ganzen fancy Kaffeesorten gibt. Oder, dass Barista Jay (Esco Jouley) sich als queer sieht - sich weder in den binären Geschlechterrollen wiederfindet und zudem auch noch asexuell ist -, was Scotts Verständnis übersteigt. Ach ja, und dann ist da noch die Tatsache, dass Ellen als Therapeuten diesmal ein Paar ausgewählt hat...


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