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Verlorenes Vertrauen als Grund für den Ausstieg
Bild: ABC

Man habe den Streit hinter sich gelassen - bereits im Herbst 2006 versuchte Produzentin und Chefautorin Shonda Rhimes den Vorfall am Set von "Grey's Anatomy" herunter zu spielen, der letztendlich doch zur Entlassung von Isaiah Washington (wunschliste.de berichtete) und zwei Jahre später zum Abschied von T.R. Knight führte. Die Nachwirkungen sind noch immer zu spüren. Beweis dafür ist ein Interview mit der Zeitschrift Entertainment Weekly, in dem Knight nun starke Kritik an Rhimes übte.

"Ein Zusammenbruch der Kommunikation" zwischen der Chefautorin und ihrem Darsteller sei demnach der Grund für Knights Ausstieg aus der Erfolgsserie gewesen. Knight glaubte nicht mehr daran, dass eine Figur George O'Malley wieder mehr zu tun bekommen würde. Außerdem sei O'Malley in für ihn uncharakteristische Storylines gedrängt worden. "Meine fünfjährige Erfahrung hat mir gezeigt, dass ich keiner Antwort, die mir zu Georges Zukunft gegeben wurde, trauen konnte", so Knight.

Außerdem habe Rhimes den Darsteller davon abhalten wollen, nach dem Skandal am Set im Oktober 2006 sein Coming Out öffentlich zu machen. Damals hatte sein Co-Star Isaiah Washington Knight gegenüber Patrick Dempsey mit schwulenfeindlichen Ausdrücken beschimpft (wunschliste.de berichtete). "Rhimes war besorgt darüber, dass mein Statement zu schnell nach dem Vorfall erfolgen könnte." Shonda Rhimes weist diese Behauptung zurück und sagte gegenüber Entertainment Weekly: "Ich sagte zu ihm, 'Wenn Du Dein Coming Out haben willst, dann ist das toll.'"

T.R. Knight hat sich nicht nur von "Grey's Anatomy", sondern auch von einem äußerst lukrativen Schauspielvertrag verabschiedet. Für ihn war die Wahl klar: "Letztendlich muss mich meine Arbeit ausfüllen - das ist wichtiger als Geld."


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