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"The Ranch": Netflix feuert Danny Masterson nach Vergewaltigungs-Vorwürfen

"The Ranch": Netflix feuert Danny Masterson nach Vergewaltigungs-Vorwürfen

05.12.2017, 15.23 Uhr - Bernd Krannich/TV Wunschliste in International
Streaming-Dienst muss sich langfristige Untätigtkeit vorwerfen lassen
Sam Elliott, Ashton Kutcher und Danny Masterson (r.) in "The Ranch"
Bild: Greg Gayne/Netflix
"The Ranch": Netflix feuert Danny Masterson nach Vergewaltigungs-Vorwürfen/Bild: Greg Gayne/Netflix

Nächster Schlag gegen die Kreativen bei Netflix: Der Streaming-Dienst sah sich gezwungen, Schauspieler Danny Masterson aus "The Ranch" zu entlassen, gegen den Ermittlungen wegen Vergewaltigungen laufen. Anders, als es bei Kevin Spacey mit zwei abgedrehten und nun wohl verworfenen Episoden bei "House of Cards" ist, werden abgedrehte Episoden mit Masterson wohl trotzdem veröffentlicht. Allerdings war der letzte Arbeitstag von Masterson nach Unternehmensangaben am Montag. Die Figur des Darstellers wird bis zur Wiederaufnahme der Dreharbeiten Anfang des kommenden Jahres wohl aus der Serie geschrieben.

Hintergrund sind laut Hollywood Reporter Ermittlungen des LAPD gegen den früheren "Die wilden Siebziger"-Darsteller Masterson. Drei Frauen hatte sich im März infolge einer Zusammenarbeit mit der Reality-Serie "Leah Remini: Ein Leben nach Scientology" von A&E gemeldet, und dem Schauspieler Taten Anfang der 2000er zur Last gelegt. Neben den Anschuldigungen gegen Masterson stehen auch gegen Scientology Vorwürfe im Raum, die vorgeworfenen Vergewaltigungen vertuscht zu haben.

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Laut THR stand Netflix seit dem kompromisslosen Umgang mit Kevin Spacey unter Kritik, weil man im Fall Masterson untätig geblieben war. Eine neue Welle der Empörung folgte, als am Montag bekannt wurde, dass ein Netflix-Produzent geäußert hatte, er glaube den Aussagen der mutmaßlichen Opfer nicht. Besonders problematisch daran war, dass er ohne es zu wissen mit einer dieser Frauen gesprochen hatte.

Nach einem Bericht der Huffington Post über diese Äußerungen wurde eine Internet-Petition gestartet, die die Einstellung der Serie "The Ranch" forderte und mittlerweile mehrere Zehntausend Unterzeichner hat.

Die zur Veröffentlichung am 15. Dezember vorgesehene zweite Hälfte der zweiten Staffel von "The Ranch" (TV Wunschliste berichtete) ist bereits abgedreht, hier wird Masterson komplett dabei sein. Aktuell laufen bereits die Dreharbeiten zur frühzeitig bestellten dritten Staffel, die erneut 20 Episoden umfassen soll.

Hinter "The Ranch" stehen die Produzenten Don Reo und Jim Patterson. Sie hatten bereits bei "Two and a Half Men" das zweifelhafte Vergnügen, mit Charlie Sheen einen Hauptdarsteller ersetzen zu müssen.

"The Ranch" handelt von der Familie Bennett. Patriarch Beau (Sam Elliott) betreibt eine Rinderfarm. Während Sohn Colt (Ashton Kutcher) einer Karriere als Football-Profi hinterherrannte, blieb der ältere Bruder Jameson (Spitzname: Rooster; Masterson) auf der Farm. Mit Colts Rückkehr zur Farm wurde das empfindliche Familiengleichgewicht nachhaltig in Bewegung gebracht. Vierte im Bunde ist Debra Winger als Maggie, die zwar ihren Mann Beau liebt, sich aber vom Leben mehr erwartet hatte, als tagein tagaus auf der überschaubaren Farm um das Wohl der Rinder zu sorgen. Deswegen hatte sie sich von Beau weitgehend getrennt und eine Bar eröffnet - ohne die Ehe allerdings ganz zu beenden. Weitere Hauptdarstellerin ist Elisha Cuthbert als Colts Highschool-Freundin Abby, die mittlerweile im Ort als Lehrerin arbeitet.

Danny Masterson hatte seinen Durchbruch an der Seite von Kutcher in "Die wilden 70er". Davor war er bereits in Serien wie "Joe's Life", "Extreme - Das Leben am Abgrund" und "Cybill" präsent gewesen, danach in der TBS-Comedy "Men at Work". Er ist der ältere Bruder von Christopher Masterson ("Malcolm mittendrin") und ist mit Schauspielkollegin Bijou Phillips verheiratet.

Update: Kurz nach Bekanntwerden seiner Entlassung gab Danny Masterson gegenüber der Huffington Post ein Statement ab. Darin zeigte er sich enttäuscht von der Entscheidung seitens Netflix. Weiterhin beteuert er, die ihm vorgeworfenen Sexualstraftataten nicht begangen zu haben und verwies darauf, dass er bisher weder von offizieller Seite angeklagt noch verurteilt wurde und berief sich auf den amerikanischen Rechtsgedanken der Unschuldsvermutung, bis man von einem Gericht verurteilt wurde. Er blicke der Gelegenheit entgegen, seinen Namen von den Vorwürfen rein zu waschen.


Leserkommentare

  • Sabeti1980 schrieb am 07.12.2017, 20.13 Uhr:
    Sabeti1980@Argus
    Arbuckle wurde nie wegen Vergewaltigung beschuldigt ,Virginia Rappe starb nach seine Party. Der Verlobte von ihr beschuldigte daraufhin Arbuckle an ihrem Tod Schuld zu sein.
    Wenn er das getan hat dann gut so, und hat sogar mehr verdient .
    Was mich ankotzt sind Frauen ,die ihre Beine für Film und Serien-Rollen breit gemacht haben und jetzt Vergewaltigung rufen, obwohl sie die Möglichkeit hatten die Rolle sausen zu lassen ,das macht aus euch keine Vergewaltigungsopfer, sondern Prostitutierte und ist ein Schlag ins Gesicht von wahren Vergewaltigungsopfer, die von einem oder mehrere Männer fest gehalten wurden und man mit Gewalt in sie eindrang
  • Argus schrieb via tvforen.de am 07.12.2017, 10.52 Uhr:
    Argus100 Jahre nach den Vergewaltigungs- und Mordvorwürfen gegen Fatty Arbuckle sind wir also wieder gleich weit. Geschichte wiederholt sich also auch in Hollywood. Hier nur zwei Zeilen aus dem Wikipedia-Eintrag über einen der grössten Stummfilmstars: 1921, auf dem Höhepunkt seines Ruhms, wurde er jedoch des Mordes an der aufstrebenden Schauspielerin Virginia Rappe bezichtigt. Der darauf folgende Arbuckle-Skandal beendete mit einem Gerichtsprozess seine Karriere frühzeitig und kostete ihn trotz Freispruchs seine Reputation... Seine Filme wurden verboten und erst nach vielen Jahren war ihm wieder erlaubt, offiziell für Hollywood zu arbeiten. https://de.wikipedia.org/wiki/Roscoe_Arbuckle (die englische Wikipedia-Version ist ausführlicher)
  • faxe61 schrieb via tvforen.de am 06.12.2017, 21.06 Uhr:
    faxe61Sveta Dazu kenne ich die Gesetzgebung in den USA zu wenig. Das sehe ich auch so: Person und Kunst sollte man trennen können. Das Kevin Spacey im aktuellen Film rausgeschnitten und ersetzt wurde geht noch, da er noch in der Produktion war. Da stürzen sich aber die "Medien" drauf.
  • Sveta schrieb via tvforen.de am 06.12.2017, 14.07 Uhr:
    SvetaVorab: Wenn jemand eine Straftat begangen hat sollte er bestraft werden und zwar ohne Rücksicht darauf wer er ist. Darüber brauchen wir nicht zu diskutieren. Aber! Wenn der Beschuldigte ein Schauspieler ist sollte dann jeder Film auf den Index gesetzt werden? Sollte er entlassen und aus dem öffentlichen Gedächtnis getilgt werden? Wenn der Beschuldigte ein Musiker ist sollte dann jedes Lied verboten werden an dem er mitgewirkt hat? Wenn der Beschuldigte ein Architekt ist sollte dann jedes Haus das er gebaut hat niedergerissen werden? Wo geht das hin Leute? Werden die Filme mit Kevin Spacey jetzt alle eingestampft? Wollt ihr wirklich alles auf die Müllhalde werfen an dem ein straffällig gewordener Mensch mitgearbeitet hat??? Wer ihn nicht sehen kann oder will der soll sich die Filme nicht anschauen. Ich fühle keine Abscheu oder Ekel wenn ich "House of Cards" sehe (zumindest nicht wegen Kevin Spacay). Ich sehe auch Filme in denen Scientologen mitspielen, kein Mensch hetzt gegen Roman-Polanski-Filme, frauenfeindliche Pornos sind ein allgemein toleriertes Milliardengeschäft, letztens lief der NS-Propaganda Film "Kolberg" bei arte (!) nachdem er jahrzehntelang verboten war. Das ist alles kein Problem, das kann unsere Gesellschaft alles verkraften. Nur das es Filme gibt in denen Kevin Spacey zu sehen ist - das können wir nicht ertragen! Noch einmal: Wer eine Straftat begangen hat muß bestraft werden, er kann auch entlassen werden wenn es denn seinem Arbeitgeber gefällt und der einen Grund dafür findet. Aber ich persönlich werde mir auch weiterhin Filme anschauen oder Musik hören die von (vor-) verurteilten Leuten gemacht wurde. Ich kann das selbst entscheiden, ohne Petition und öffentlichen Hexenjagden.
  • JohnJamesKessy schrieb am 06.12.2017, 12.43 Uhr:
    JohnJamesKessyWo is da Hetze? Bei dem Verein würde mich nix wundern!
  • Kate schrieb via tvforen.de am 06.12.2017, 11.42 Uhr:
    KateIch denke, dass Promis in vielen Fällen härter bestraft werden sollten als normale Menschen. Promis haben meist eine besondere Machtstellung, vergleichbar mit Lehrern, Ausbildern und auch Ehepartnern oder Väter. Viele Promis nutzen das Machtgefälle zu ihren Opfern gezielt aus und sollten daher eine höhere Strafe bekommen.
  • Spenser schrieb via tvforen.de am 06.12.2017, 10.18 Uhr:
    SpenserOha....mal sehen, was an diesen behauptungen tatsächlich was dran ist. Wenn ja, wird es endlich Zeit, dass die Justiz auch gegen Promis mal härter durchgreift (langjährge Haftstrafen wie bei normalen Menschen auch) Aber eben - es sollte schon hieb und stichfest sein, bevor man eine Kafrrfiere und ein Leben ruiniert.
  • lordmark schrieb am 05.12.2017, 17.38 Uhr:
    lordmarkAbartige Hexenjagd, genau wie bei Jörg Kachelmann. Kachelmann musste sich jahrelang von der Klatschpresse verleumden lassen, bevor seine Unschuld rechtskräftig bewiesen und die Verleumderin angeklagt wurde. Teile der Öffentlichkeit halten ihn heute noch für einen verurteilten Vergewaltiger, obwohl das Gegenteil bewiesen ist.
    Bei Danny Masterson werden allerdings uralte Vergewaltigunsgvorwürfe dazu benutzt, ganz nebenbei Hetze gegen Scientology zu verbreiten.