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Ein Leichenfund auf einer entlegenen Atlantikinsel, das Rätsel um ein keltisches Musikinstrument und die Suche nach der wahren Ursache einer Tragödie - Pasquale Aleardi alias Kommissar Dupin taucht im 13. Krimi der Erfolgsreihe in gleich mehrere Geheimnisse ein. Das windumtoste Eiland Ouessant - ebenso rau wie seine Bewohnerschaft - dient Regisseurin Anja Gurres als Schauplatz für die Verfilmung des Drehbuches von Eckhard Vollmar nach dem gleichnamigen Bestseller von Jean-Luc Bannalec. Mit feinem Gespür für Menschen und Landschaft schafft Kameramann Michael Throne eine atmosphärisch dichte Bildgestaltung, die perfekt mit dem besonderen Erzähltempo des Dupin-Krimis korrespondiert. Auf Ouessant, einer vor der bretonischen Küste gelegenen Insel, geht das Leben seit Generationen seinen unveränderlichen Gang - bis ein junges Liebespärchen in einer Felsenhöhle auf den schrecklichsten Fund seines Lebens stößt: die Leiche eines Mannes! Einen Unfall können Kommissar Dupin (Pasquale Aleardi) und sein Kollege Kadeg (Jan Georg Schütte) schnell ausschließen. Doch wer hätte Interesse, einen auf der Insel unbekannten Besucher vom Festland zu töten? Erste Hinweise führen Dupin und Kadeg zur Wohngemeinschaft dreier ungewöhnlicher Frauen: Céleste (Amal Keller), Rayanne (Luise Aschenbrenner) und Enora (Franziska von Harsdorf) sind junge, unabhängige Frauen, die sich abseits der Inselgemeinschaft halten - was für die Insulaner Grund genug ist, ihnen mit Misstrauen zu begegnen. Für manchen stehen die "drei Schwestern" bereits als Mörderinnen fest. Dupin gibt auf dieses Gerede ebenso wenig wie auf die obskuren Warnungen der "Inselhexe" Sybil (Hildegard Schmahl). Aber er erkennt, dass die drei Frauen etwas vor ihm verheimlichen. Schritt für Schritt kommt Dupin hinter das Geheimnis der Frauen, das auf beängstigende Weise mit dem toten Mann aus der Felsenhöhle zusammenhängt.
(ARD)
Länge: ca. 90 min.
















