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Opdenhövel: "Wir haben nicht die üblichen verdächtigen Promis in der Show"

Heute Abend ist es so weit: Um 20.15 Uhr geht auf ProSieben die deutsche Adaption der ungewöhnlichen Musikshow
Das Konzept des ursprünglich südkoreanischen Formats ist erstaunlich simpel: Insgesamt zehn Prominente jeder Couleur treten in Ganzkörperkostümen auf, so dass sie nicht mehr wiederzuerkennen sind. "Mir war es besonders wichtig, dass wir nicht die üblichen verdächtigen Promis in der Show haben, da es ja auch eine gewisse Fallhöhe gibt. Ich denke, das ist uns gut gelungen. Da ist der eine oder andere dabei, von dem ich sagen würde: Der hat Eier gezeigt!", verspricht Matthias Opdenhövel. "Es braucht schon sehr viel Mut, bei 'The Masked Singer' mitzumachen - nicht nur für Promis, die bislang noch nie einen Ton gesungen haben, sondern erst recht für professionelle Sänger. Die sind es ja normalerweise gewöhnt, das Publikum neben ihrer Stimme mit Gestik und Mimik zu unterhalten. All das fällt nun weg, und das kann für die Künstler eine ganz schöne Herausforderung sein." Es sei gar nicht so leicht gewesen, zehn mutige Promis zu finden. "Aber die Idee kam sehr gut an und viele waren schnell begeistert."

Während einer aufwendigen Gesangsperformance gilt es für das Rateteam (Collien Ulmen-Fernandes, Ruth Moschner, Max Giesinger und ein wöchentlich wechselnder Gast), die Identität der Kandidaten anhand der Stimme richtig zu tippen. Wie in handelsüblichen Castingshows stellen sich die Teilnehmer einem Voting durch das Publikum. Pro Woche fliegt der Kandidat mit der schwächsten Performance raus - dieser muss schließlich seine Maske abnehmen. Sechs Wochen lang ist die Produktion von EndemolShine Germany immer donnerstags um 20.15 Uhr zu sehen - und das höchst erfreulicherweise live. Das bietet einen größeren Anreiz einzuschalten, aber auch das eine oder andere Risiko.
"Ich schätze es sehr, dass wir im Gegensatz zum Original und der US-amerikanischen Adaption live auf Sendung gehen. Einerseits können so keine nachträglich verfälschten Emotionen reingeschnitten werden, andererseits kann der Zuschauer für seinen unbekannten Favoriten anrufen", stellt Opdenhövel heraus. ProSieben-Chef Daniel Rosemann sieht das ähnlich: "Alle Risiken, die es bei Live-Sendungen gibt, mag ich. Ich bin davon überzeugt, dass sie dem Fernsehen gut tun, weil es eben nicht durchperfektioniert ist. Ich glaube, das Risiko wäre größer, wenn wir die Show vier bis sechs Wochen vorher aufzeichnen würden. Wir hätten viele schlaflose Nächte, weil wir immer damit rechnen müssten, dass irgendein Zuschauer etwas per Twitter oder Instagram verrät. Ich kann deshalb viel eher mit eventuellen Pannen oder einem offenen Mikro bei einer Live-Sendung leben."

Auf die Frage, weshalb so eine aufwendige Show mitten im Sommer und nicht etwa zum TV-Saisonstart im September gezeigt wird, antwortet Rosemann: "Dafür gibt es mehrere Gründe. Zum einen wollten wir das Format nicht lange herumliegen lassen, sondern einfach machen. Zum anderen gibt es das berühmte Sommerloch, in dem nur noch Wiederholungen laufen, eigentlich gar nicht mehr. Ich bin sogar der Meinung, dass man am Zuschauer vorbeisendet, wenn man kein frisches Programm bietet - gerade im Sommer, wenn viele sogar mehr Zeit zum Fernsehen haben." Es muss auch nicht immer der Samstagabend sein, stattdessen wie in diesem Fall der Donnerstag: "Wir machen ja durchaus weiterhin Samstagabendshows. Aber ich glaube fest daran, dass das Sehverhalten der Zuschauer nicht so aussieht, dass sie unter der Woche nur Informatives, Nachdenkliches oder Nüchternes sehen wollen und dagegen nur am Wochenende eine Unterhaltungsshow. Dies hat der Erfolg
Der frühere

Opdenhövel erläutert, dass Musik schon immer beruflich wie privat fester Bestandteil seins Lebens war, "sei es durch meine Zeit beim Radio, bei VIVA, bei VOX mit
Ginge es nach Rosemann, muss es nicht bei einem einmaligen Gastspiel bleiben. Gleiches gilt für Steven Gätjen, der für "Joko & Klaas gegen ProSieben" ebenfalls nach längerer Zeit wieder für die rote Sieben im Einsatz ist. "Sowohl bei Matthias als auch bei Steven gehören zwei Parteien dazu. Das Gute ist: Weder für Steven oder Matthias, noch für uns fühlt es sich fremd, sondern sehr gut an. Für beide gilt von meiner Seite aus: Sehr gerne mehr."
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Leserkommentare
hazev schrieb am 05.07.2019, 09.49 Uhr:
Also bis jetzt haben die 2 Demaskierten mich nicht vom Hocker gerissen. Wo bleiben die viel gepriesenen?
Das Format ist nicht schlecht, aber es dauert und dauert und dann die " Ratepromis" die nur blödsinn labern. Es zieht sich wie Kaugummi.DerLanghaarige schrieb am 27.06.2019, 19.24 Uhr:
Oh nein, der böse, böse Mainstream Pop! Klar, wenn man eine fröhliche Unterhaltungssendung produziert, sollte da unbedingt irgendein atonales Elektrogefrickel oder ohrenblutendes Thrashmetalgegegröle zu hören sein. :DMork-vom-Ork schrieb am 27.06.2019, 15.03 Uhr:
Laut einem Pro7-Sprecher wissen angeblich nur 2 Leute im Sender wer unter den Masken steckt. Und einer davon soll Opdenhövel sein? So oder so ist das nur schwer zu glauben.Sveta schrieb via tvforen.de am 27.06.2019, 14.54 Uhr:
Werde heute vorm Fußball mal rein zappen, aber ich befürchete es sind wieder alles Lieder vom Typ Mainstream-Pop. Und... wenn da mal nicht ein Forster mit drinsteckt *grusel
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