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Hartz und herzlich
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"Hartz und herzlich"-Serienforum
Kabumm! schrieb am 15.10.2026, 18.19 Uhr:
,,Uuund - jo!"
Jean beherrscht es meisterhaft,mit vielen Worten wenig zu sagen!Da befindet er sich hier in guter Gesellschaft.😅Profil Revival schrieb am 15.10.2026, 20.51 Uhr:
Aha, mal wieder kritisch unterwegs? Kabumm, nur zum Ende unserer Unterhaltung: beim anfänglichen Lesen Deiner Beiträge hatte ich nicht mit diesen Bewertungen gerechnet, aber es ist so, wir belassen es dabei und hören hoffentlich nie mehr voneinander - jeder macht, was er will 🤟
Bier vor und nach Vier schrieb am 15.10.2026, 18.14 Uhr:
Nicole hält irgendwas an die Wand im Flur: "Wir wissen noch nicht, ob das so weiß bleibt oder eher diese Farbe..."
Entweder bin ich blind, oder mein Bildschirm ist dreckig, ich seh jedenfalls kein weiß und auch keine andere Farbe, sondern nur nikotingelb.
Mecky-M der Unkaputtbare schrieb am 15.10.2026, 17.44 Uhr:
Es ist doch tatsächlich einfach nur, dass wir hier nicht über die Allgemeinheit schreiben, sondern über die Darsteller bei HuH und deren Konsorten.
Mecky-M der Unkaputtbare schrieb am 15.10.2026, 16.33 Uhr:
Es gibt garantiert ein nächstes Leben, manch einer wird vom Geflügeltem zum Vierbeiner,
das macht fast gar nichts, es ist sogar ein Wiederkäuer.
Rechthaberisch, ein Blender, macht auf mehr sein als Schein.
Je höher die Rechthaberei in einem Menschen steigt, desto seltener hat er recht, das heißt desto seltener stimmen seine Aussagen und Behauptungen mit der Wahrheit überein.19481221 schrieb am 15.10.2026, 18.31 Uhr:
071 , kannst du dir aussuchen 😅 jedenfalls in Gesellschaft von einem HALLOWEEN Kürbis und einem SCHMUSI Hund - ein Team !
Mecky-M der Unkaputtbare schrieb am 15.10.2026, 14.53 Uhr:
Natürlich gab es immer arbeitsscheues Pack, aber wer in Arbeit stand, der hat beim Verlust seiner Arbeitsstelle, sich sofort um neue Arbeit bemüht.
Ich habe niemals behauptet, das früher alles besser war.
Mit dem Urlaubsanspruch habe ich mich geirrt.
Zottele1971 schrieb am 15.10.2026, 14.43 Uhr:
Für diese Art der Berichterstattung habe ich mein FAZ Abo 😎
Mecky-M der Unkaputtbare schrieb am 15.10.2026, 13.09 Uhr:
Die haben Freizeit ohne Ende, Urlaubsreisen auf Staatskosten, Zuzahlungsbefreiungen im Krankenhaus und Reha und so weiter, und so weiter.Lacaune schrieb am 15.10.2026, 13.25 Uhr:
… beim Thema Zuzahlungsbefreiung haben Sie einen absolut berechtigten Punkt. Durch das geringe Einkommen wird die gesetzliche Belastungsgrenze rechnerisch so schnell erreicht, dass im Alltag faktisch fast immer eine Befreiung von Krankenhaus- oder Medikamentenzuzahlungen vorliegt. Das ist in der Praxis tatsächlich ein spürbarer Unterschied zu vielen Arbeitnehmern. Man sollte im Gegenzug allerdings fair bleiben und das Ganze nicht mit Mythen wie „Urlaubsreisen auf Staatskosten“ vermischen. Jede Ortsabwesenheit unterliegt extrem strengen Regeln des Jobcenters, wird finanziell mit keinem Cent bezuschusst und führt bei Verstößen zum sofortigen Entzug der Lebensgrundlage, wenn dass JC davon Wind bekommen sollte.
Eiskristall schrieb am 15.10.2026, 13.05 Uhr:
Wann endlich sieht man ein Fortkommen in Sachen Bürgergeldempfänger. Deutschland ist ein Sozialstaat bekommen wir ständig von unseren Politikern auf das Butterbrot geschmiert und was das heißen soll. Wir die arbeitende Bevölkerung weiß das und was das heißt. Viel Hilfe in Kriesengebiete, Ärmere unterstützten und das ohne murren und knurren. Ich habe grundsätzlich nichts dagegen. Wo ich aber etwas gegen habe,...unser Geld wird ohne uns zu fragen, überall verteilt. Und das auch an unsere Protagonisten aus diversen Sendungen. Ich spreche nicht für die Gesamtheit dieser Menschen sondern von dem Abschaum ,der uns täglich serviert wird. Warum bekommen die nicht den Auftrag an Arbeit etwas für das arbeitende Volk zurück zu geben. Hier gibt es genügend zu tun, was schon des öfteren von vielen hier angedacht wurde. Aber nein, die lassen weiterhin die Arbeit von uns erledigen, während sie selber dumme/ aufregende Sprüche abgeben. Und noch etwas. Bei mir zuhause wird Arbeit für Lohn nachgegangen. Dennoch achten wir auf den Verbrauch unserer Heizung (Gas), während die Schmarotzer Tag und Nacht die Fenster auf Kipp haben, da ihr Zigaretten Konsum und der damit üble Gestank unerträglich ist. Tja und da die ihren Verbrauch bei einer Gas Heizung finanziert bekommen, brauchen die sich keine Gedanken über den Abschlag machen. Wichtig ist nur, wir finanzieren weiterhin deren Leben und dürfen uns freuen in einem Sozialstaat zu leben.Frosch60 schrieb am 18.10.2026, 12.16 Uhr:
Dein Beitrag gefällt mir gut.👍🏻 Ich frage mich immer, wenn ich das Gemaule mancher Protagonisten höre, wie wir das mit unseren Kindern und beide Vollzeit beschäftigt so gewuppt haben. Verwunderlich, keiner hat einen Schaden davon getragen. Obwohl....doch😅: Unsere Kinder haben auch noch nie irgendwelche Leistungen bezogen, arbeiten in tollen Berufen und unsere Enkelkinder sind herrlich glückliche, kluge und auch schon fleißige Menschen. Ich stelle bei mir immer wieder fest, es fällt mir immer schwerer, diese Geschichten so nebenbei im TV "plätschern" zu lassen, ohne mich aufzuregen, ist sicher meinem Alter zuzuschreiben. Nicht nur, dass sie ihr Leben nicht in den Griff bekommen (wollen), nein, man hält noch belehrende Vorträge, sie erklären uns die Welt, klagen und das Schlimmste, sie führen ihre Kinder regelrecht vor, in Mannheim noch schlimmer als in Rostock. Was soll sich bei den Kindern denn ändern, bei diesen Eltern? Krankheiten bei den Kindern werden selbst diagnostiziert, es werden Gründe gesucht, um eventuell noch Gelder rausholen zu können...... schrecklich finde ich das und auch traurig. Einige vom Nachwuchs erzählen nämlich schon genau solchen Mist, wie ihre Vorfahren und ihr Leben läuft leider auch so ab. 😢
Polarlicht schrieb am 15.10.2026, 12.31 Uhr:
Tja, viele Sprachbegabte unterwegs.
Unsere Protagonisten sprechen alle die gleiche Sprache: Hol aus dem Sozialsystem raus was nur geht ohne auch nur irgendwann zu arbeiten. Der meistgesagte Satz ist: ist schon der 28zigste dann muss ich schnell "mein" Geld abholen!!!! ....
und Scheiße das JC hat mit einen Termin zugeschickt um über meine berufliche Zukunft, Neuorientierung oder Weiterbildung zu sprechen - da geh ich nicht hin.Die Denkweise unserer Protagonisten ist: das Leben könnte so schön sein wenn nur nicht ständig das JC Termine machen oder mit Maßnahmen drohen würde!!Lacaune schrieb am 15.10.2026, 13.06 Uhr:
…..dass eine Unterhaltungssendung im Nachmittagsprogramm genau diese überspitzten Momente und provokanten Zitate so gezielt zusammenschneidet und in den Fokus rückt, liegt in der Natur des Formats.
Eine Dokumentation über soziale Brennpunkte lebt nun mal von den Extremen und den polarisierenden Aussagen einzelner Protagonisten, da ein absolut reibungsloser Alltag schlichtweg keine Einschaltquoten generieren würde. Man sollte das gezeigte Verhalten daher primär als das betrachten, was es ist: Ein ganz bewusst zugespitzter, medialer Ausschnitt und kein allgemeingültiges Abbild eines gesamten Systems. Am Ende des Tages bleibt es jedem Zuschauer selbst überlassen, wie stark er sich von diesen inszenierten Kontroversen emotional mitreißen lässt.Frosch60 schrieb am 18.10.2026, 12.25 Uhr:
Das sehe ich auch so, Polarlicht.👍🏻 Ich halte es nicht für übetrieben und inszeniert. Ich bin da eher bei Dir, die glauben das, was sie so von sich geben. Das ganz schlimme JC kann einem aber auch den Tag versauen.😏 Die verkaufen einem eine "verordnete" Maßnahme oder ein Praktikum als Vollzeitjob für die Zukunft.....bis zum nächsten Tag, da wird erklärt, warum man dies und das, meist gesundheitlich, nicht schafft.🥴 Und die Krönung, dann erlaubt sich das Amt auch noch, die Zahlungen zu kürzen oder einzustellen, Frechheit.🫣
Beitrag entfernt
Beitrag redaktionell entfernt.19481221 schrieb am 15.10.2026, 19.17 Uhr:
Was soll der Mist eigentlich immer wieder? Ewig dieses ständige Anschwärzen… Mir hat es schon fast Brechreiz verursacht, was hier mit Koma abgezogen wurde – nur weil er mal etwas zum Geflügel geäußert hat.
Wehe, irgendetwas passt hier nicht, dann wird sofort Zack gemeldet. Und kurz danach wird sich wieder eingeschleimt mit einem „Gute Nacht“ vom schmusenden Hund.
Dazu dann noch die Frechheit zu besitzen, Komas Namen anzunehmen, das Profilbild zu klauen und sich damit selbst Recht zu geben – das ist echt das Letzte.
Koma, klasse Reaktion von dir! Lass dir nicht die Bananen klauen. Bleib genau so, wie du bist!
Mecky-M der Unkaputtbare schrieb am 15.10.2026, 11.55 Uhr:
Bei der älteren Generationen und auch meiner Generation wurde keiner gepämpert oder mit einem Minijob an das Arbeiten herangeführt. Man konnte vierzig und noch mehr Stunden arbeiten, das sogar in drei Schichten. Wir sind nicht mit Schnupfen, Husten, Kopfschmerz, Rheuma oder mit leichtem Rückenschmerz oder Mückenstich krankgeschrieben zu Hause geblieben. Wenn man eine therapeutische Therapie hatte, sind wir anschließend noch zur Arbeit.
Wenn man aus irgendeinen Grund seine Arbeitsstelle verlor, war man bemüht, so schnell wie möglich einen neuen Arbeitgeber zu finden. Mann hat sich nicht ausgeruht. Auch längere Wege hat man zu Fuß oder mit dem Fahrrad getätigt.Blutdruck steigt schrieb am 15.10.2026, 13.28 Uhr:
Ich kann nur für den Ostteil des Landes sprechen.
Natürlich gab es da auch schwarze Schafe. Es gab aber damals eine gesetzliche Pflicht zur Arbeit und wenn es denn solche arbeitsscheuen Elemente gab, dann wurden die eben hart bestraft. Diese Pflicht zur Arbeit sollte wieder eingeführt werden und nicht dieses Recht auf Sozialleistungen für das Nichtstun.390, ich will damit auf gar keinen Fall sagen, dass früher alles besser war. Auf gar keinen Fall. Aber in diesem Land läuft so einiges falsch und das kann gar nicht mehr lange gut gehen.Eiskristall schrieb am 15.10.2026, 14.05 Uhr:
Ja, natürlich gab es auch früher arbeitsfaule und Kranke mit schauspielerischen Einstellungen. Aber,..............kein Vergleich zu heute. Früher war Arbeit zu haben ein Privileg, dass man auf keinen Fall verlieren wollte. Diese Einstellungen und Sprüche die ganz selbstverständlich in die Kamera gesagt werden, hätte sich früher wohl kaum jemand erlaubt. Ich kann mich noch erinnern, dass Kontrolleure bei krankgeschriebenen ohne Ankündigung vorbei kamen um zu sehen wie es der Person ging bzw ob sie zuhause war. Und da es jedem wichtig war seine Arbeit zu behalten ,hätten sich die Leute nicht erlaubt so ein Leben zu führen und schon garnicht in einer Trash Sendung aufzutreten. Die Konsequenzen daraufhin wollte niemand erleben. Heute wird alles mit der großen Überschrift abgedeckt,..dies und das darf man nicht, es ist Eingriff in die Privatsphäre. Na denn.Blutdruck steigt schrieb am 15.10.2026, 14.09 Uhr:
Das wird wahrscheinlich auch so gewesen sein. Dennoch glaube ich, dass die Arbeitseinstellung früher eine ganz andere war als heute.
Auf jeden Fall bin ich gespannt, wie es mit unseren arbeitsfreudigen Protagonisten weiter geht.Lacaune schrieb am 15.10.2026, 18.44 Uhr:
@all
….. die Arbeitseinstellung hat sich verändert. Aber wenn wir mal den Blick in den Osten des Landes werfen, sieht man, dass aus dieser Zeit auch sehr viele positive und nachhaltige Werte geblieben sind.
Gerade in der DDR war die Organisation von Arbeit und Familie extrem fortschrittlich gelöst – die flächendeckende, verlässliche Kinderbetreuung und die selbstverständliche Gleichberechtigung von Frauen im Berufsleben waren Errungenschaften, von denen das System heute noch einiges lernen könnte. Da wurde niemand allein gelassen, sondern jeder war von Anfang an fester Teil der Gemeinschaft und hatte seine feste Aufgabe.
Was wir heute in den Sendungen sehen, ist ja kein Spiegelbild einer bestimmten Region oder Generation, sondern ein extrem zugespitzter Fernsehausschnitt für die Quote. Die positiven Werte von früher, wie Zusammenhalt und das Bewusstsein, dass jeder seinen Beitrag leistet, sieht man abseits der Kameras bei der großen Mehrheit der Menschen nach wie vor.Frosch60 schrieb am 18.10.2026, 12.41 Uhr:
Blutdruck, sehe ich auch so UND es gibt echt einen Unterschied, wie man im Osten und Westen damit verfahren ist. Man mag es nicht glauben, aber ich musste sogar Mitarbeiter zur Arbeit abholen, im Sozialismus sollte ja keiner "vergessen" werden.😅 Wir haben auch nichts von dem vergessen, wie es war, oder sehen es "verklärt". Richtig ist, schwarze Schafe gab es überall, der Umgang damit allerdings war schon ein Unterschied, wie auch die gesamten Lebensumstände. Besser war es sicher nicht und ich finde es immer toll, wenn wir das alle nicht vergessen und uns auch immer darüber austauschen. Ich erlebe das sogar jetzt noch in der Familie, dass wir uns viel über diese Zeit erzählen. Damit kann man echt verhindern, dass die Vorurteile zum Thema "Ossi/Wessi" endlich mal aufhören und für die nächsten Generationen endlich kein Thema mehr sind. 🙏🏻♥️
Polarlicht schrieb am 15.10.2026, 11.52 Uhr:
Hallo Lacoune! Warum sollte man auch nur einen Schritt in Richtung Eigenständigkeit machen, wenn ich die Grundsicherung, die Miete etc. + Minijob habe und dann, wenn ich 40 Std. arbeite, plus/minus dabei rumkomme. Der "Anreiz" ist entweder du arbeitest oder du bekommst gar nichts mehr!!!!
Viele unserer Protagonisten verstecken sich hinter ihren psychischen oder anderen Problemen: Angstzustände, Rücken, Bauch, Diabetes, Bluthochdruck, Lese-/ Rechtschreibschwäche, Trans oder wurden in der Kindheit gemobbt - und alle kennen ihre Rechte wenn es um "ihr" Geld geht - von Pflichten und vom Willen etwas von ihrer Arbeitskraft als Gegenleistung zurückzugeben sind sie Meilenweit entfernt.Lacaune schrieb am 15.10.2026, 12.06 Uhr:
@Polarlicht
Mais non, das Rechenbeispiel mit dem „Plus/Minus Null“ bei einer 40-Stunden-Woche hält der Realität im deutschen Steuer- und Sozialrecht schlichtweg nicht stand.
Durch das sogenannte Lohnabstandsgebot und die verschiedenen Freibeträge sowie Aufstockungsmöglichkeiten hat eine Familie oder ein Single mit einem regulären Vollzeitjob am Monatsende immer spürbar mehr verfügbares Einkommen zur Verfügung als jemand in der reinen Grundsicherung. Das eigentliche Problem im System sind nicht die Anreize an sich, sondern die oft zu hohe bürokratische Komplexität und die harten Abbruchkanten beim Übergang von Sozialleistungen in die volle Erwerbstätigkeit. Was die gesundheitlichen Einschränkungen betrifft: Über deren Validität zu urteilen steht weder dem Fernsezuschauer noch dem Forum zu, das ist im Rechtsstaat eine reine Sache der Amtsärzte und Behörden, die jeden Fall individuell prüfen.Lacaune schrieb am 15.10.2026, 12.52 Uhr:
…… man sollte bei solchen medialen Zahlenbeispielen, wie beispielsweise von Elvis aus Mannheim genannt wurde, immer den mathematischen und familiären Kontext im Auge behalten.
Wenn dort von Summen jenseits der 3.500 Euro gesprochen wird, handelt es sich nicht um den Regelsatz einer einzelnen Person, sondern um die staatliche Unterstützung für eine zehnköpfige Großfamilie mit acht Kindern inklusive der kompletten Wohn- und Heizkosten. Rechnet man diesen Betrag pro Kopf auf die einzelnen Familienmitglieder herunter, relativiert sich die Summe ganz schnell und liegt am absoluten Existenzminimum. Ein solcher Gesamtbetrag lässt sich nicht mit dem regulären Gehalt eines Singles oder einer Kleinfamilie vergleichen. Die Annahme, dass sich reguläre Vollzeitbeschäftigung generell nicht lohne, bleibt dadurch ein rein rechnerischer Trugschluss.East River schrieb am 15.10.2026, 12.57 Uhr:
Mais oui!
Das Rechenbeispiel Plus/Minus Null bei einer 40 Std. Woche hält durchaus stand.
Man muss bei den Bürgergeldempfängern die sonstigen Vergünstigungen einrechnen, auf die sie , im Gegensatz zu einem zum Mindestlohn Beschäftigten Anspruch haben.
Als da wären:
- Befreiung von den Rundfunkgebühren
- Vergünstigte, oder kostenlose Nutzung des ÖPNV
- Einkaufsberechtigung bei den Tafeln
- Gutscheine für Bildung und Teilhabe für die Kinder
- Vergünstigte Eintritte in Schwimmbäder, Museen ,etc
- Bei finanziellen Engpässen die Möglichkeit über das Jobcenter zinslose Darlehn zu bekommen
- von Kita-Beiträgen weitestgehend befreit seinDie alleinerziehende Mutter, die 40 Std. zum Mindestlohn arbeitet, kann über das sogenannte Lohnabstandsgebot nur lachen.
Die Bürgergeldmutter hingegen hat mindestens am Ende des Monats genauso viel/wenig im Portemonnaie, wie die erwerbstätige Mutter, muss aber nicht 40 Std. ackern, nicht dafür sorgen, wo sie ihr Kind untergebracht bekommt.Lacaune schrieb am 15.10.2026, 13.17 Uhr:
@East River
C'est exact, die aufgelisteten Vergünstigungen existieren, allerdings greift das Rechenbeispiel hier rechtlich zu kurz.
Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass diese Entlastungen (wie die Befreiung von Kita-Beiträgen, das Bildungs- und Teilhabepaket, Wohngeld oder vergünstigte Tickets) ausschließlich Beziehern von Bürgergeld vorbehalten sind. Im deutschen Sozialrecht haben Familien und Alleinerziehende im Niedriglohnsektor oder mit Mindestlohn als sogenannte Aufstocker oder Geringverdiener exakt denselben gesetzlichen Anspruch auf diese staatlichen Unterstützungen. Diese Leistungen fallen beim Schritt in die Erwerbstätigkeit eben nicht ersatzlos weg, sondern werden einkommensabhängig angepasst. Dadurch bleibt das finanzielle Plus durch die eigene Arbeit und die entsprechenden Freibeträge am Ende des Monats real immer bestehen.East River schrieb am 15.10.2026, 13.56 Uhr:
Als Aufstocker hat man Anspruch auf ergänzende Leistungen des Staates, als Niedriglohnbezieher nicht automatisch..
So z.B. wird im Moment ein großer Teil de sogenannten Lohnabstandsgebots durch Wohngeld für Geringverdiener ausgeglichen.
Davon abgesehen, dass das Wohngeld abgeschafft wird, ist es auch nur , wie das Bürgergeld selbst, eine staatliche Leistung.Es ist nicht Sinn der Sache, die Wahrung des Lohnabstandsgebots durch andere staatliche Leistungen aufrecht zu erhalten! Es ist alles Steuergeld.
Und wenn Sie jetzt das Argument hervorbringen, die Löhne seinen zu niedrig:
Nein, sind sie nicht. Die Steuern und Abgaben sind zu hoch
Zu hoch sind auch die Leistungen an arbeitsfähige, aber arbeitsunwillige Menschen.Lacaune schrieb am 15.10.2026, 17.07 Uhr:
….. hier werfen Sie jetzt zwei Dinge durcheinander. Ein Niedriglohnbezieher ist rechtlich oft automatisch Aufstocker oder wohngeldberechtigt, sobald das Einkommen unter das Existenzminimum rutscht. Der Anspruch hängt rein vom Geld ab, nicht vom Status.
Aber bei Ihrem Kernargument haben Sie völlig recht: Es ist absolut absurd, das Lohnabstandsgebot künstlich über ein bürokratisches Netz aus Wohngeld, Zuzahlungsbefreiungen und permanenten Anträgen zu beatmen. Der Staat zieht den Geringverdienern erst das Geld über horrende Steuern und Abgaben aus der Tasche, um es ihnen danach hintenrum mühsam wiederzugeben. Das vernichtet jeden Leistungsanreiz.
Die Bruttolöhne der Arbeitgeber sind nicht das Problem. Es sind die viel zu hohen Lohnnebenkosten und Steuern, die den Fleißigen kaum Netto vom Brutto übrig lassen. Wer voll schuftet, darf nicht am Ende der Dumme sein, nur weil die Hemmschwelle für Arbeitsunwillige politisch so weit gesenkt wurde. Wir brauchen keine neuen staatlichen Transfers, sondern eine radikale Entlastung der Arbeitnehmer auf dem Gehaltszettel!East River schrieb am 15.10.2026, 17.59 Uhr:
@Lacaune:
Schade eigentlich. Der Anfang der Diskussion war ja noch produktiv, aber ich möchte keine Eulen nach Athen tragen.
Von daher bin ich raus aus dem Gespräch.Lacaune schrieb am 15.10.2026, 18.28 Uhr:
@East River
C'est dommage, aber das müssen Sie selbst wissen. Ich muss allerdings zugeben, dass ich gerade völlig auf dem Schlauch stehe: Was bedeutet das eigentlich mit den Eulen nach Athen? Ich habe mich heute erst hier angemeldet, weder vorher mitgelesen noch sonst was. Gibt es hier etwa irgendwelche internen Insider-Regeln außer den normalen Nutzungsbedingungen, die man kennen muss?
Schade, dass Sie das Gespräch an diesem Punkt direkt abbrechen, aber trotzdem danke für den bisherigen Austausch.
Mecky-M der Unkaputtbare schrieb am 14.10.2026, 21.48 Uhr:
DIN-A4-Zettel zum Einkaufen für alle faulen und strikte Arbeitsverweigerer, natürlich nicht für Genussmittel.
Das abzugsfreie dazu verdienen verbieten. Und ich bin auch der Meinung, dass diese Arbeitsverweigerer für ihre GELDER (wie die das gerne nennen) in Parkanlagen und Gehwegen Müll aufsammeln, die könnten im Winter Schnee räumen, mir fallen noch viele andere Möglichkeiten ein, eine gemeinnützige Tätigkeit auszuführen. Leistungen gegen Leistungen.
Wenn die diesen Minijob machen können, dann können die auch Vollzeit arbeiten.Lacaune schrieb am 15.10.2026, 10.32 Uhr:
Au contraire, so einfach, wie diese populistisch angehauchten Forderungen klingen, ist die Realität in der Praxis leider überhaupt nicht.
Die Einführung von reinen Sachleistungen oder Gutscheinen verursacht in der Verwaltung einen derart massiven bürokratischen und finanziellen Mehraufwand, dass die Allgemeinheit am Ende draufzahlt, nur um das Prinzip zu bedienen. Noch deutlicher wird der Denkfehler beim Thema Minijobs: Ein paar Stunden pro Woche unter Anleitung in einem geschützten Rahmen zu arbeiten, ist meilenweit von der psychischen und physischen Belastbarkeit entfernt, die für eine dauerhafte 40-Stunden-Woche auf dem ersten Arbeitsmarkt nötig ist. Wer pauschal das abzugsfreie Hinzuverdienen verbieten will, nimmt den Menschen jeglichen Anreiz, überhaupt den ersten Schritt zurück in Richtung Eigenständigkeit zu machen. Das System braucht kluge Anreize statt reiner Symbolpolitik.19481221 schrieb am 15.10.2026, 14.01 Uhr:
Zum kaputt lachen 390 . Als 🦉selbst kein Auftritt mehr 😅. So als wäre sie weg 🤣. Immer was Neues und doch immer lächerlich 🤦♀️Profil Revival schrieb am 15.10.2026, 15.19 Uhr:
Hallo 221, wieder zurück aus dem wohlverdienten Urlaub, ich hoffe Du hattest eine gute Zeit, hier hast Du nichts verpasst. Liebe Grüße 🤗19481221 schrieb am 15.10.2026, 17.33 Uhr:
Hallo Profil , jepp , wieder da und dabei . Hab hin und wieder mal reingeschaut 😀 🙋♀️Profil Revival schrieb am 15.10.2026, 20.30 Uhr:
Tja, Du weißt es hoffentlich: ich schätze Dich - und Zottele, Nikki, Suffeule, etc. sehr, für diese Aussage kassiere ich gerne die übliche Prügel 🥳 momentan weiß ich nicht , ob ich hier noch bleiben möchte ....19481221 schrieb am 15.10.2026, 21.10 Uhr:
Profil , von nichts und niemanden unterkriegen lassen . Bis auf eine ,die mit hundert Namen , sind hier alle schon in Ordnung. Reibereien kommen vor und dann muss auch wieder gut sein 😉Frosch60 schrieb am 19.10.2026, 12.38 Uhr:
.....221 und ...390, sagt mal, ich war lange nicht da, aber, ist das normal, dass Ihr immer wieder wegen Eurer Meinung hier belehrt werdet? 🤔🫣 Ich lese nur kurz mal rein und schon finde ich das nervig und auch von "oben herab". Man muss doch nicht auf jede Eurer, übrigens sehr richtigen, Meinungen "aufspringen" und klugscheißern. Schreibt bitte weiter Eure Ansichten.🙏🏻🥰
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