Der Stein symbolisiert im traditionellen chinesischen Denken einen Berg in einer Landschaft und stellt damit Harmonie und Nähe zur Natur her. Diese Tradition besteht bereits seit Tausenden von Jahren.
Anfang des 20. Jahrhunderts etwa legte der renommierte Stadtplaner Jean-Claude Forestier einen großen Rosengarten an, über dem eine Orangerie aus dem 19. Jahrhundert thront.
"Magische Gärten", "Der Botanische Garten von Edinburgh." Der Royal Botanic Garden befindet sich mitten in der Stadt Edinburgh. Er wurde 1670 angelegt, in der Zeit der großen Expeditionen des britischen Weltreichs, und ist die zweitgrößte Anlage dieser Art in Großbritannien. Damals durchquerten Botaniker die ganze Welt, um Pflanzen zu sammeln, sie zu untersuchen und dem Fach- wie dem Laienpublikum vorzustellen. Bis ins 16. Jahrhundert nutzte man Pflanzen zu Heilzwecken und als Nahrungsmittel. Danach begann man, sie zur Aufnahme in ein Verzeichnis und zu Studienzwecken zu sammeln. Auf diese Weise entstand die botanische Wissenschaft. Auch heute noch setzen sich Botaniker, Gärtner und Blumenzüchter auch im Royal Botanic Garden in Edinburgh dafür ein, die Sammlungen um ihre Neuentdeckungen zu bereichern und auf diese Weise den Garten weiterzuentwickeln.
Die Stadt Venedig besitzt eine kaum bekannte Gartentradition. Sie stammt aus der Zeit der Renaissance. In dieser Stadt des Wassers sind die Gärten eine Art grünes Wunder.
Mitten in Paris liegt hinter imposanten Eisengittern der Luxemburg-Garten. Schon nach wenigen Schritten unter Linden und Kastanien vergisst man den Trubel der Stadt.
Hervorgegangen aus der Fantasie von Ruth Bancroft, entstand ab 1950 der verwunschene Garten auf dem kargen Gelände eines ehemaligen Farmgrundstücks in Nordkalifornien.
Um dem Garten ein malerisches Erscheinungsbild zu verleihen, legte Burle Marx gewundene Beete an, bei denen er die jeweiligen Farbtöne der Pflanzen berücksichtigte.
Mitte des 19. Jahrhunderts wurde Suzhou durch einen Bauernaufstand verwüstet. Wie durch ein Wunder blieb der Garten unversehrt und erhielt deshalb den Beinamen „bleibender Garten“.
Die hohe Biodiversität, die Milde des kalifornischen Klimas und die Fruchtbarkeit des Bodens ermöglichen das Zusammenleben einer außergewöhnlichen Anzahl von Tier-und Pflanzenarten.
Ein gepflasterter Weg führt an Brunnen, Kaskaden und Wasserbecken vorbei und verbindet die verschiedenen Gebäude des Parks: Gewächshäuser, das Wohnhaus einschließlich Nebengebäuden und die neue Werkstatt.
Der Palazzo Malipiero, dessen Bau im 11. Jahrhundert begann, wurde erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts durch einen Blumengarten ergänzt. Er ist der einzige venezianische Garten, der direkt am Canal Grande liegt.
"Schwimmende Gärten" werden die Hortillonnages in der nordfranzösischen Stadt Amiens genannt, welche als kleine Inseln die Somme durchziehen und seit dem Mittelalter dem Anbau von Obst und Gemüse für die Stadtbewohner dienen.
Der Brasilianer Roberto Burle Marx ist einer der bedeutendsten Landschaftsarchitekten des 20. Jahrhunderts. Bis zu seinem Tod 1994 diente ihm sein privater Park, der Sítio Burle Marx, als Experimentierfeld für seine verschiedenen künstlerischen Ideen.
Vor Cornwall liegt die britische Insel Tresco. Im Garten einer ehemaligen Benediktinerabtei wachsen inmitten von schroffen Granitfelsen und weißem Sandstrand zahlreiche subtropische Pflanzen.
Alles begann mit Ruth Bancrofts Faszination für Sukkulenten. Einige ihrer Pflanzen holte sie vom Mount Diablo im Contra Costa County in der Bucht von San Francisco, wo sie in freier Natur vorkommen.
Die Wasserstraßen, die sich durch die ostchinesische Stadt Suzhou ziehen, wurden bereits im 4. Jahrhundert angelegt. Dank der vielen Kanäle entstanden zahlreiche Gärten, von denen heute noch der Liu-Garten erhalten ist.
Dieser Ort war ideal für ein Anwesen mit Haus. Unten befindet sich eine kleine Bucht, was bedeutet, dass der Weg nach Dubrovnik sehr einfach war. Mit einem Segelboot und günstigem Wind war die Stadt schnell erreichbar.
Vor der Küste von Roscoff findet man auf der kleinen Insel Batz am Golfstrom einen bezaubernden Garten, der sich hinter einem dichten Vorhang aus Bäumen verbirgt.
Am 1. April 1792 öffnete der Englische Garten für das Münchner Volk seine Pforten. Er wurde seither um einige Teile erweitert und gilt bis heute als grüne Lunge der Stadt.
Im 12. Jhd. kanalisieren und stauen die Almohaden auf Betreiben ihres Herrschers Abd al-Mumin das Gebirgswasser. So entstehen die Obsthaine der Agdal-Gärten, deren Orangen-, Oliven-, Granatapfel- und Aprikosenbäume den Bedarf der wachsenden Stadt decken.
Hoch über dem Garten und dem Fluss ließ Lemot eine Villa bauen, die typische Elemente toskanischer Landsitze aufweist, wie Mauernischen, ein Ziegeldach und ein Aussichtstürmchen.
1913 gründete der englische Botaniker Harold Pearson nahe bei Kapstadt einen botanischen Garten speziell zum Schutz der einheimischen Artenvielfalt, während sich botanische Gärten sonst meist exotischen Pflanzen widmen.