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286

Magische Gärten

(Jardins d'ici et d'ailleurs) 
F, 2015–

Magische Gärten
  • 286 Fans
  • Serienwertung0 29965noch keine Wertungeigene: –

Bildergalerie zu "Magische Gärten"

  • Der Botanische Garten von Edinburgh
    Jean-Philippe Teyssier (li.)
    Bild: © ORF III
  • Rayol (Frankreich)
    Jean-Philippe Teyssier (re.).
    Bild: © ORF III
  • Freÿr
    "Magische Gärten: Fre˙r - Südbelgien", Eine Reihe schwindelerregend hoher Felsen in den belgischen Ardennen, der sich durch das Tal schlängelnde Fluss Maas und ein großer Wald rings umher sind die Merkmale des Naturstandortes, in dessen Mitte sich das Schloss Fre˙r mit seiner zeitlosen Gartenanlage befindet. Seit Jacques de Beaufort das Schloss im Jahr 1410 erwarb, befindet es sich im Besitz ein und derselben Familie. Frankreichs Sonnenkönig Ludwig XIV. wohnte während der Belagerung von Dinant in diesem Schloss. Auch die Erzherzogin Maria Christina von Österreich und ihr Mann Albert Kasimir von Sachsen-Teschen waren dort zu Gast. Während der Französischen Revolution wäre das Anwesen beinahe zerstört worden. Im Ersten Weltkrieg wurde es von den Deutschen besetzt. Das Billardzimmer diente als Operationssaal. Von der Zerstörung verschont blieb das Anwesen nur dank seiner außergewöhnlichen Orangenbäume. Diesen uralten Bäumen in der Orangerie, die zum Teil mehr als 300 Jahre alt sind, lasse
    Bild: © ORF III
  • Jnan Sbil (Marokko)
    "Magische Gärten", "Jnan Sbil - Marokko." Vogelgezwitscher, viele Farben, Klänge, Gerüche und Bäume, die sich in Wasserbecken spiegeln: Im Süden der Stadt Marrakesch zwischen dem schneebedeckten Atlasgebirge und der Djebilet-Wüste erstrecken sich die riesigen Agdal-Gärten über eine Fläche von rund 500 Hektar. Umgeben von alten Befestigungsmauern kann man einen paradiesischen Park und eine wahre technische Meisterleistung bestaunen: Im 12. Jahrhundert ließ die Almohaden-Dynastie Wasser aus dem Gebirge in Kanäle leiten und speichern, um so den Ort mit dem lebenswichtigen Rohstoff zu versorgen. So entstanden die Obsthaine der Agdal-Gärten, deren Orangen-, Oliven-, Granatapfel- und Aprikosenbäume den Bedarf der wachsenden Stadt deckten. Um den Garten vor Wüstenwinden, aber auch vor verfeindeten Stämmen zu schützen, umgaben sie ihn mit einer hohen Mauer. Fortan wurde der Park "Agdal" genannt, was in der Berbersprache "umzäunte Wiese" bedeutet. Der Erfindungsreichtum der Almohaden sicherte den Agdal-Gärten jahrhundertelang ihr Überleben. Heute führt der Wassermangel zur Abnahme der Erträge, und der Garten ernährt Marrakeschs Bevölkerung nicht mehr. Jedoch wird die Hälfte seiner Produktion nach wie vor in Marokko verbraucht, die andere ist für den Export bestimmt. Die Agdal-Gärten bleiben ein frühes Vorbild der Gartenbaukunst.
    Bild: © ORF III
  • Marqueses de Fronteira
    "Magische Gärten", "Marqueses de Fronteira." Diesmal besucht Landschaftsarchitekt Jean-Philippe Teyssier den barocken Garten des Palácio dos Marqueses de Fronteira in Lissabon, welcher sich seit dem 17. Jahrhundert in Familienbesitz befindet. Der Garten besticht durch seine monumentalen, mosaikartigen Darstellungen, den berühmten Azulejos. Die kunstvollen Fliesenbilder erzählen vom ruhmreichen Kampf um die Unabhängigkeit Portugals im 16. Jahrhundert. Trotz der regelmäßigen Gliederung im französischen oder italienischen Stil erinnert die Gartenanlage mit ihren Brunnen, welche aus einem ausgeklügelten Wasserversorgungssystem gespeist werden, unweigerlich auch an maurische Gärten.
    Bild: © ORF 2
  • Courances
    "Magische Gärten", "Courances - Frankreich." In dem südlich von Paris gelegenen Park von Courances, dessen Name "Fließgewässer" bedeutet, ist das Wasser allgegenwärtig, zum Beispiel in den zahlreichen Wassergräben, Kanälen und Springbrunnen. Darüber hinaus strukturiert das Wasser die gesamte Landschaft. Die Bäume sind die andere Sehenswürdigkeit von Courances. Sie verleihen dem Park seinen ganz eigenen, romantischen Charakter. Das Gelände erstreckt sich über 75 Hektar Gartenfläche und 500 Hektar Ackerland. Während viele Gärten ihrem früheren Bild verhaftet bleiben, ist das Anwesen von Courances lebendig, bewohnt, der modernen Welt zugewandt und in ständiger Erneuerung begriffen.
    Bild: © ORF III
  • Freÿr
    "Magische Gärten: Fre˙r - Südbelgien", Eine Reihe schwindelerregend hoher Felsen in den belgischen Ardennen, der sich durch das Tal schlängelnde Fluss Maas und ein großer Wald rings umher sind die Merkmale des Naturstandortes, in dessen Mitte sich das Schloss Fre˙r mit seiner zeitlosen Gartenanlage befindet. Seit Jacques de Beaufort das Schloss im Jahr 1410 erwarb, befindet es sich im Besitz ein und derselben Familie. Frankreichs Sonnenkönig Ludwig XIV. wohnte während der Belagerung von Dinant in diesem Schloss. Auch die Erzherzogin Maria Christina von Österreich und ihr Mann Albert Kasimir von Sachsen-Teschen waren dort zu Gast. Während der Französischen Revolution wäre das Anwesen beinahe zerstört worden. Im Ersten Weltkrieg wurde es von den Deutschen besetzt. Das Billardzimmer diente als Operationssaal. Von der Zerstörung verschont blieb das Anwesen nur dank seiner außergewöhnlichen Orangenbäume. Diesen uralten Bäumen in der Orangerie, die zum Teil mehr als 300 Jahre alt sind, lasse
    Bild: © ORF III
  • Quinta da Regaleira
    "Magische Gärten", "Quinta da Regaleira - Portugal." Der Garten Quinta da Regaleira wurde im 16. Jahrhundert in der 25 Kilometer von Lissabon entfernten Kleinstadt Sintra angelegt. Er war für die Akklimatisierung exotischer Pflanzen gedacht. Solche Gewächse brachten die als große Seefahrer bekannten Portugiesen gern von ihren Asien- und Amerikareisen mit. Im 19. Jahrhundert drückte der Großgrundbesitzer António Augusto Carvalho Monteiro dem Ort seinen Stempel auf. Der als exzentrisch geltende Millionär übersäte seinen vier Hektar großen Garten mit Freimaurer- und Alchimistensymbolen, mit Geheimnissen und Rätseln, die der Besucher lösen sollte. Diese ganz besondere, beunruhigend fremdartige Atmosphäre macht den Garten, der heute der Öffentlichkeit zugänglich ist, zu einem der überraschendsten Orte in der Umgebung der portugiesischen Hauptstadt.
    Bild: © ORF III
  • Murin-an
    "Magische Gärten: Murin-An - Japan", Im Herzen von Kyoto befindet sich der Garten Murin-an. Er wurde im späten 19. Jahrhundert von Aritomo Yamagata angelegt, einem bedeutenden japanischen Staatsmann, der auch als talentierter Gärtner in die Geschichte einging. Für seinen Park in Kyoto erwarb er von den Mönchen des Nanzenji-Tempels ein circa 3.000 Quadratmeter großes Grundstück. Bei der Gestaltung wurden Elemente der umliegenden bergigen Landschaft optisch in den Garten miteinbezogen ein Konzept, das in Japan "Shakkei" ("geliehene Landschaft") heißt. Ferner spielen Steine in Murin-an eine wichtige Rolle: Sie begrenzen die Wege, führen über das Flüsschen und schaffen kleine Strände. Besonders bekannt ist der Garten für die vielen verschiedenen Moose, die dort zu finden sind. Es gibt dort circa 80 verschiedene Moosarten. Bei der Pflege und beim Anbau der Moose arbeiten die Gärtner eng mit einer Universität zusammen. Die Gestaltung mit Moosen folgt dem ästhetischen Konzept des Wabi-Sabi, d
    Bild: © ORF III
  • Marqueses de Fronteira
    "Magische Gärten", "Marqueses de Fronteira." Diesmal besucht Landschaftsarchitekt Jean-Philippe Teyssier den barocken Garten des Palácio dos Marqueses de Fronteira in Lissabon, welcher sich seit dem 17. Jahrhundert in Familienbesitz befindet. Der Garten besticht durch seine monumentalen, mosaikartigen Darstellungen, den berühmten Azulejos. Die kunstvollen Fliesenbilder erzählen vom ruhmreichen Kampf um die Unabhängigkeit Portugals im 16. Jahrhundert. Trotz der regelmäßigen Gliederung im französischen oder italienischen Stil erinnert die Gartenanlage mit ihren Brunnen, welche aus einem ausgeklügelten Wasserversorgungssystem gespeist werden, unweigerlich auch an maurische Gärten.
    Bild: © ORF 2
  • Bois des Moutiers
    "Magische Gärten", "Bois des Moutiers - Frankreich." Im 19. Jahrhundert erwarb der Bankierssohn Guillaume Mallet an der normannischen Küste ein weitläufiges, naturbelassenes Terrain. Mit der Gestaltung beauftragte der passionierte Gartenliebhaber im Jahr 1898 zwei hervorragende britische Spezialisten: die berühmte Gartengestalterin Gertrude Jekyll und den jungen Architekten Edwin Lutyens. Jekyll entwickelte im Bois des Moutiers ihr Konzept der "Mixed Border", jener leicht ansteigenden Rabatte, die aus Blumen, Stauden und Sträuchern gebildet wird. Darin mischen sich alle Blumen, um Räume zu begrenzen und gleichzeitig blühende Bilder zu ergeben, die sich im Laufe der Jahreszeiten verändern. Die damaligen Besitzer waren Anhänger der Theosophie. Dieser Lehre folgend stimmten sie Haus und Garten, Innen- und Außenräume harmonisch aufeinander ab. Durch das perfekte Zusammenspiel aller Elemente gewinnt dieser einzigartige englische Garten an der französischen Atlantikküste seine charakteristische Note.
    Bild: © ORF III
  • Inverewe (Schottland)
    Jean-Philippe Teyssier (r.).
    Bild: © ORF III
  • Het Loo
    "Magische Gärten", "Het Loo - Niederlande." Im 17. Jahrhundert erwarben Wilhelm III. von Oranien-Nassau und seine Gattin Maria II. das Anwesen Het Loo nordwestlich der niederländischen Stadt Apeldoorn. Sie ließen auf dem 650 Hektar großen Park- und Waldgelände einen außergewöhnlichen Garten nach dem Vorbild der französischen Barockgärten anlegen. Die Blumenbeete sollten dabei nicht nur Schmuckelemente fürs Auge sein, sondern auch den Macht- und Ruhmeswillen des niederländischen Herrscherhauses demonstrieren. Im 19. Jahrhundert wurde der königliche Garten in einen Park im romantischen Stil umgestaltet. Im Jahr 1970 erwarb der niederländische Staat das Anwesen Het Loo und beschloss, dem Garten sein ursprüngliches Aussehen zurückzugeben. Seit 1984 ist der inzwischen öffentlich zugängliche Schlosspark der Stolz der Niederländer.
    Bild: © ORF III
  • Levens Hall
    "Magische Gärten", "Levens Hall - Nordengland." Im nordenglischen Cumberland liegt Levens Hall, ein privater Landsitz, der seit 800 Jahren im Besitz derselben Familie ist. Sein Garten wird im 17. Jahrhundert vom französischen Landschaftsgärtner Guillaume Beaumont angelegt, der sein Handwerk in Versailles bei André Le Nôtre erlernt hat. Beaumont gibt dem Garten eine geometrische Struktur und Blickachsen beides war in England seinerzeit sehr angesagt. Seitdem hat Levens Hall alle Moden überdauert und sich seinen ursprünglichen Charakter bewahrt. Bis heute zeugt er von der Schönheit formaler englischer Gärten. Die Besonderheit an Levens Hall sind seine Formschnittgehölze. Diese von Generationen von Gärtnern beschnittenen Buchsbäume und Eiben haben eigentümlich geformte Pflanzenskulpturen entstehen lassen. Kein Baum gleicht dem anderen. Der Garten war wahrscheinlich zu Beginn streng formal angelegt, mit geometrischen, akkuraten Pflanzungen. Doch über die Jahrhunderte haben sich diese Pflan
    Bild: © ORF III
  • Mount Stewart
    "Magische Gärten", "Mount Stewart - Irland." In Nordirland, südlich von Newtownards, liegt am Ufer des Strangford Lough der herrschaftliche Sitz der Familie Stewart. Das prächtige Anwesen besticht durch ein traumhaftes neoklassizistisches Herrenhaus und grandiose Gärten. Lady Edith Londonderry eine englische Lady, die im Ersten Weltkrieg viel geleistet hatte schuf dort 1921 einen Ort des Friedens, weit weg von London und ihren gesellschaftlichen Pflichten. Sie empfing hier regelmäßig bedeutende Persönlichkeiten wie Winston Churchill oder James Ramsay MacDonald. Die Anlage spiegelt die exzentrische Persönlichkeit der freiheitsliebenden Lady wider: Der avantgardistisch angelegte Garten ist reich an üppigen Pflanzen und fantasievollen Tierskulpturen. Sie sind humorvolle Anspielungen auf die Menschen aus Lady Londonderrys Umfeld. Vom Shamrock Garden über den Sunken Garden und Woodland Garden bis hin zum Garten mit urwüchsigen Baumfarnen ihre Fantasie schien keine Grenzen zu kennen. Die prä
    Bild: © ORF III
  • Ephrussi & Serre de la Madone
    Bild: © ORF/ARTE France/Bo Travail
  • Valsanzibio - Italien
    Jean-Philippe Teyssier.
    Bild: © ORF III
  • Longwood Gardens
    Jean-Philippe Teyssier (re.).
    Bild: © ORF III
  • Gravetye
    Der in Südengland gelegene Garten von Gravetye.
    Bild: © ORF III
  • Peterhof
    "Magische Gärten", "Peterhof - Russland." In Russland, am Finnischen Meerbusen, liegt die Parkanlage von Peterhof. Ihre Gold- und Marmorstatuen sowie ihre spektakulären Kaskaden und Pflanzenskulpturen sind aufgrund eines ehrgeizigen Traums entstanden: Ehrgeizig, weil in diesen Breitengraden ein Park angelegt werden sollte, der sich mit Europas schönsten Gärten messen sollte; ein Traum, weil Zar Peter der Große, der im 18. Jahrhundert Alleinherrscher über Russland war, darin das ideale Symbol für seine Macht sah. Im Jahr 1714 ließ Peter der Große seine Sommerresidenz auf einem riesigen Anwesen mit Blick aufs Meer bauen unweit der von ihm vor kurzem gegründeten Hauptstadt Sankt Petersburg. Als gebildeter und ehrgeiziger Monarch wollte der Zar Russland in den Rang anderer europäischer Großmächte erheben. Sein Schloss und seine Parkanlage sollten durch ihre Pracht beeindrucken. Während Ludwig XIV. Versailles, dessen Schlosspark den Zar faszinierte, unter den Schutz Apollons stellte, widmet
    Bild: © ORF III
  • Vallée aux Loups
    "Magische Gärten", "Vallée aux Loups - Frankreich." Das einige Kilometer von Paris entfernte Anwesen La Vallée-aux-Loups erstreckt sich über mehr als 60 Hektar bewaldeter und denkmalgeschützter Fläche. Im 19. Jahrhundert zog es berühmte Baumschulgärtner und viele Künstler an, die sich dort niederließen, darunter den Schriftsteller, Politiker und Diplomaten François-René de Chateaubriand. Er blieb elf Jahre in Vallée-aux-Loups und erfüllte das Anwesen mit romantischem Geist. Die Bäume, die er dort pflanzte, waren gleichermaßen Zeugen und Erinnerungsstücke seiner Reisen. Im Laufe der Zeit weckten die reichen und fruchtbaren Böden und die benachbarten Parzellen auch neue Interessen: Es entstand ein ausgedehntes Arboretum, und die Baumschulgärtner setzten ihr Engagement fort. Heute hat das Département Hauts-de-Seine die Parzellen nach und nach zu einem großen, für die Öffentlichkeit zugänglichen Park vereint.
    Bild: © ORF III
  • Kenroku-en
    "Magische Gärten", "Kenroku-En - Japan." Der Kenroku-en in Kanazawa liegt 400 Kilometer westlich von Tokio und ist einer der schönsten herrschaftlichen Gärten Japans. Im Kenroku-en entdeckt der Spaziergänger ein Geflecht aus Pfaden, Bäumen, Wasserbecken, Bächen und Teichen. Besucher strömen aus dem ganzen Archipel hierher, um die zweibeinigen Steinlaternen und die bemerkenswerte Silhouette der hochgebundenen Kiefern zu bewundern. Denn die Winter in der Region sind hart und schneereich, und so schützen die Gärtner die hohen Bäume mit Yukitsuri Hochbinden aus Bambus und Seilen, die an riesige Regenschirme erinnern vor dem Gewicht des Schnees. Der Name von Kenroku-en bedeutet, dass der Garten sechs bemerkenswerten Attributen entspricht: Er verfügt über Weitläufigkeit, Abgeschiedenheit, Kunstfertigkeit, Althergebrachtes, fließendes Wasser und einen weiten Blick. Kenroku-en wurde im 17. Jahrhundert von der Dynastie der Maeda-Herrscher entworfen. Der Garten grenzt an ihr Schloss, das die Stadt Kanazawa beherrscht. Am Anfang war der Garten der private Bereich der Familie Maeda, aber nach und nach luden die Herrscher ihre Gäste in den Garten ein. Dort speisten sie, lasen Gedichte, hörten Musik und machten Politik. Im 19. Jahrhundert machten die Maedas den Garten der Öffentlichkeit zugänglich. Nun konnten Besucher den Glanz und Zeremonien, wie die Teezeremonie, im Kenroku-en genießen. Heutzutage können Besucher im Kenroku-en, selbst wenn sie nicht die Teezeremonie kennen, den gleichen Gemütszustand erreichen wie jemand, der diese Kunst erlernt hat. Wenn sie die Schönheit der Natur spüren, dem angenehmen Klang des Wassers lauschen und die wundervollen Bäume und die fliegenden Vögel bewundern können dann können sie auch empfänglich sein für die Kunst des Tees, die Kampfkünste sowie die Kultur und den Geist Japans.
    Bild: © ORF III
  • Levens Hall
    "Magische Gärten", "Levens Hall - Nordengland." Im nordenglischen Cumberland liegt Levens Hall, ein privater Landsitz, der seit 800 Jahren im Besitz derselben Familie ist. Sein Garten wird im 17. Jahrhundert vom französischen Landschaftsgärtner Guillaume Beaumont angelegt, der sein Handwerk in Versailles bei André Le Nôtre erlernt hat. Beaumont gibt dem Garten eine geometrische Struktur und Blickachsen beides war in England seinerzeit sehr angesagt. Seitdem hat Levens Hall alle Moden überdauert und sich seinen ursprünglichen Charakter bewahrt. Bis heute zeugt er von der Schönheit formaler englischer Gärten. Die Besonderheit an Levens Hall sind seine Formschnittgehölze. Diese von Generationen von Gärtnern beschnittenen Buchsbäume und Eiben haben eigentümlich geformte Pflanzenskulpturen entstehen lassen. Kein Baum gleicht dem anderen. Der Garten war wahrscheinlich zu Beginn streng formal angelegt, mit geometrischen, akkuraten Pflanzungen. Doch über die Jahrhunderte haben sich diese Pflan
    Bild: © ORF III
  • Vallée aux Loups
    "Magische Gärten", "Vallée aux Loups - Frankreich." Das einige Kilometer von Paris entfernte Anwesen La Vallée-aux-Loups erstreckt sich über mehr als 60 Hektar bewaldeter und denkmalgeschützter Fläche. Im 19. Jahrhundert zog es berühmte Baumschulgärtner und viele Künstler an, die sich dort niederließen, darunter den Schriftsteller, Politiker und Diplomaten François-René de Chateaubriand. Er blieb elf Jahre in Vallée-aux-Loups und erfüllte das Anwesen mit romantischem Geist. Die Bäume, die er dort pflanzte, waren gleichermaßen Zeugen und Erinnerungsstücke seiner Reisen. Im Laufe der Zeit weckten die reichen und fruchtbaren Böden und die benachbarten Parzellen auch neue Interessen: Es entstand ein ausgedehntes Arboretum, und die Baumschulgärtner setzten ihr Engagement fort. Heute hat das Département Hauts-de-Seine die Parzellen nach und nach zu einem großen, für die Öffentlichkeit zugänglichen Park vereint.
    Bild: © ORF III
  • Mateuspalast
    Bild: © ORF/ARTE France/Bo Travail
  • Mount Stewart
    Bild: © ORF/ARTE France/Bo Travail
  • Levens Hall
    Bild: © ORF III
  • Dumbarton Oaks
    "Magische Gärten", "Dumbarton Oaks - USA." Die Gärten von Dumbarton Oaks befinden sich in Georges Town, einem Viertel mit schönen individuellen Villen. 1920 erwarb das Diplomatenpaar Robert und Mildred Bliss ein Grundstück mitten in der amerikanischen Hauptstadt Washington D.C. und ließ es von der revolutionären Landschaftsarchitektin Beatrix Farrand in eine grüne Oase verwandeln. So entstanden die Gärten, die sich über vier Hektar erstrecken und aufgrund ihrer Hanglage terrassenförmig angelegt sind. Weitere elf Hektar Parkanlagen und Wälder kamen im Laufe der Zeit hinzu. Obwohl die Gärten im Herzen von Washington D.C. gelegen sind, hat der Besucher zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, in einer Stadt zu sein. Es herrscht Ruhe. Fast 1.400 Bäume stehen in dem Garten: Eichen, Ahorne, Buchen und Obstbäume. Der Waldpark gibt dem Besucher das Gefühl, auf dem Land zu sein. Beatrix Farrand verband die verschiedenen Terrassengärten durch die Wege, durch das Baumaterial der Mauern, dem Gefühl der Bewegung und dem Blick von einer Terrasse auf die anliegenden. Die unterschiedlichen Größen der Terrassen sind an die Hanglage angepasst. Beatrix Farrands Konstruktion der Gärten leitet den Besucher durch die Anlagen. Zahlreiche Treppen und Pfade verbinden die Terrassen, wo auch der Rosengarten liegt, der an einen Ballsaal erinnert, wenn die Rosen in voller Blüte stehen. Der Gemüsegarten, die Obstbäume und Wiesen schließen den Garten ab und markieren die Grenze zum Waldpark. Dumbarton Oaks ist aus Beatrix Farrands persönlicher Vision in einer damals neuartigen Disziplin entstanden und stellt die am besten erhaltene Arbeit der Landschaftsarchitektin dar. In den 40er Jahren gestaltete Ruth Havey, Beatrix Farrands Schülerin, einige Teile der Anlage neu und verlieh Dumbarton Oaks ein barockes Flair. Heute ist der öffentlich zugängliche Park im Besitz der Harvard University.
    Bild: © ORF III
  • Sacro Bosco
    "Magische Gärten", "Sacro Bosco - Italien." Der Sacro Bosco zu Deutsch "heiliger Wald" ist ein geheimnisvoller Garten nordöstlich von Rom. Geschaffen hat ihn eine Ausnahmepersönlichkeit der italienischen Renaissance: Vicino Orsini, Feudalherr von Bomarzo. Nach einer langen Laufbahn als Offizier und Söldner lässt er am Fuße seines Schlosses einen Waldpfad anlegen, in dem sich bis heute seine nonkonformistischen Ansichten widerspiegeln. Jedes Gestaltungselement des Gartens wird präzise inszeniert. Seine ersten Werke erschuf Vicino Orsini in den 1550er Jahren; bis zu seinem Tod 1585 verschönert er den Garten immer wieder. Auf einem labyrinthischen Pfad wandelt der Besucher vorbei an rund 30 überraschend geformten Skulpturen und Bauwerken. Es ist kein regelmäßiger Garten, sondern eher ein Waldweg, ein Pfad mit einem Anfang und einem Ende. Vicino Orsini nannte ihn "mein Wäldchen". Er sprach nie von seinem Garten, sondern von seinem Wäldchen. Die Bäume, die in diesem Wald wachsen Eichen, Lorbeer- und Kastanienbäume , sind von der Form her ziemlich knorrig. Der Besucher bekommt das Gefühl, in ein Märchen einzutauchen. Der Besucher folgt einem Weg, der mit Haltepunkten in Form von Statuen versehen ist. Sie geben dem Pfad einen emotionalen Gehalt. Vicino Orsini schöpfte dabei aus einer Fülle von Elementen aus seiner Fantasie, die sich aus Asien, aus der Neuen Welt, aus mittelalterlichen Stichen, aber auch aus etruskischen Tempeln speist. Im Wald verteilt befinden sich viele Inschriften, die alle elf Silben lang sind. Vicino Orsini wollte mit dieser Besonderheit verdeutlichen, dass die Welt zwar voller Wunder ist, aber der Skulpturenwald Sacro Bosco, sein Wäldchen, mit nichts zu vergleichen und in seiner Schönheit einzigartig ist.
    Bild: © ORF III
  • Bois des Moutiers
    "Magische Gärten", "Bois des Moutiers - Frankreich." Im 19. Jahrhundert erwarb der Bankierssohn Guillaume Mallet an der normannischen Küste ein weitläufiges, naturbelassenes Terrain. Mit der Gestaltung beauftragte der passionierte Gartenliebhaber im Jahr 1898 zwei hervorragende britische Spezialisten: die berühmte Gartengestalterin Gertrude Jekyll und den jungen Architekten Edwin Lutyens. Jekyll entwickelte im Bois des Moutiers ihr Konzept der "Mixed Border", jener leicht ansteigenden Rabatte, die aus Blumen, Stauden und Sträuchern gebildet wird. Darin mischen sich alle Blumen, um Räume zu begrenzen und gleichzeitig blühende Bilder zu ergeben, die sich im Laufe der Jahreszeiten verändern. Die damaligen Besitzer waren Anhänger der Theosophie. Dieser Lehre folgend stimmten sie Haus und Garten, Innen- und Außenräume harmonisch aufeinander ab. Durch das perfekte Zusammenspiel aller Elemente gewinnt dieser einzigartige englische Garten an der französischen Atlantikküste seine charakteristische Note.
    Bild: © ORF III
  • Het Loo
    "Magische Gärten", "Het Loo - Niederlande." Im 17. Jahrhundert erwarben Wilhelm III. von Oranien-Nassau und seine Gattin Maria II. das Anwesen Het Loo nordwestlich der niederländischen Stadt Apeldoorn. Sie ließen auf dem 650 Hektar großen Park- und Waldgelände einen außergewöhnlichen Garten nach dem Vorbild der französischen Barockgärten anlegen. Die Blumenbeete sollten dabei nicht nur Schmuckelemente fürs Auge sein, sondern auch den Macht- und Ruhmeswillen des niederländischen Herrscherhauses demonstrieren. Im 19. Jahrhundert wurde der königliche Garten in einen Park im romantischen Stil umgestaltet. Im Jahr 1970 erwarb der niederländische Staat das Anwesen Het Loo und beschloss, dem Garten sein ursprüngliches Aussehen zurückzugeben. Seit 1984 ist der inzwischen öffentlich zugängliche Schlosspark der Stolz der Niederländer.
    Bild: © ORF/ARTE France/Bo Travail
  • Der Botanische Garten von Edinburgh
    "Magische Gärten", "Der Botanische Garten von Edinburgh." Der Royal Botanic Garden befindet sich mitten in der Stadt Edinburgh. Er wurde 1670 angelegt, in der Zeit der großen Expeditionen des britischen Weltreichs, und ist die zweitgrößte Anlage dieser Art in Großbritannien. Damals durchquerten Botaniker die ganze Welt, um Pflanzen zu sammeln, sie zu untersuchen und dem Fach- wie dem Laienpublikum vorzustellen. Bis ins 16. Jahrhundert nutzte man Pflanzen zu Heilzwecken und als Nahrungsmittel. Danach begann man, sie zur Aufnahme in ein Verzeichnis und zu Studienzwecken zu sammeln. Auf diese Weise entstand die botanische Wissenschaft. Auch heute noch setzen sich Botaniker, Gärtner und Blumenzüchter auch im Royal Botanic Garden in Edinburgh dafür ein, die Sammlungen um ihre Neuentdeckungen zu bereichern und auf diese Weise den Garten weiterzuentwickeln.
    Bild: © ORF III
  • Blenheim
    Capability Brown baut seine Parkanlagen wie romantische Gemälde auf.
    Bild: © ARTE France / © Bo Travail
  • Ruth Bancroft-Garten
    Hervorgegangen aus der Fantasie von Ruth Bancroft, entstand ab 1950 der verwunschene Garten auf dem kargen Gelände eines ehemaligen Farmgrundstücks in Nordkalifornien.
    Bild: © Bo Travail!
  • Mount Stewart
    Bild: © ORF III
  • Vallée aux Loups
    "Magische Gärten", "Vallée aux Loups - Frankreich." Das einige Kilometer von Paris entfernte Anwesen La Vallée-aux-Loups erstreckt sich über mehr als 60 Hektar bewaldeter und denkmalgeschützter Fläche. Im 19. Jahrhundert zog es berühmte Baumschulgärtner und viele Künstler an, die sich dort niederließen, darunter den Schriftsteller, Politiker und Diplomaten François-René de Chateaubriand. Er blieb elf Jahre in Vallée-aux-Loups und erfüllte das Anwesen mit romantischem Geist. Die Bäume, die er dort pflanzte, waren gleichermaßen Zeugen und Erinnerungsstücke seiner Reisen. Im Laufe der Zeit weckten die reichen und fruchtbaren Böden und die benachbarten Parzellen auch neue Interessen: Es entstand ein ausgedehntes Arboretum, und die Baumschulgärtner setzten ihr Engagement fort. Heute hat das Département Hauts-de-Seine die Parzellen nach und nach zu einem großen, für die Öffentlichkeit zugänglichen Park vereint.
    Bild: © ORF III