Am 30. September 2010, dem "schwarzen Donnertag", wird mit einem massiven Polizeieinsatz die Baustelle für den neuen Tiefbahnhof im Stuttgarter Schlosspark geräumt. Schlagstöcke, Pfefferspray und Wasserwerfer werden gegen die Demonstranten, darunter 2000 Schüler, eingesetzt. Zahlreiche Bürger werden verletzt, einer verliert das Augenlicht. Das Vertrauen der Stuttgarter Bürger in Politik und Demokratie ist nachhaltig erschüttert, die Empörung über die Repräsentanten einer Politik, die sich nicht mehr für die Belange der Bürger zu interessieren scheint, ist groß. Die schwäbische Landeshauptstadt, der das Image von Kehrwoche und Maultaschen, einer gediegenen Provinzialität, hartnäckig anhaftet, gilt nun endgültig als "Hauptstadt des bürgerlichen Widerstands".
* Transparenzhinweis: Für gekennzeichnete Links erhalten wir Provisionen im Rahmen eines Affiliate-Partnerprogramms. Das bedeutet keine Mehrkosten für Käufer, unterstützt uns aber bei der Finanzierung dieser Website.
Alle Preisangaben ohne Gewähr, Preise ggf. plus Porto & Versandkosten.
Bestimmte Inhalte, die auf dieser Website angezeigt werden, stammen von Amazon. Diese Inhalte werden "wie besehen" bereitgestellt und können jederzeit geändert oder entfernt werden.