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Quoten: Über acht Millionen beim "ESC 2026"-Finale dabei mit mehr als 60 Prozent bei den Jüngeren

von Vera Tidona in News national
(17.05.2026, 11.05 Uhr)
Erneut enttäuschende Platzierung für den deutschen Beitrag
Die Sängerin Dara gewinnt für Bulgarien den "ESC 2026"
SWR/EBU/Corinne Cumming
Quoten: Über acht Millionen beim "ESC 2026"-Finale dabei mit mehr als 60 Prozent bei den Jüngeren/SWR/EBU/Corinne Cumming

Die gestrige Jubiläumsausgabe des  "Eurovision Song Contest" hat erneut ein Millionenpublikum vereint, das an die Spitzenwerte im vergangenen Jahr heranreichte, mit der besten Reichweite seit 2016. Während aus deutscher Sicht die drittletzte Platzierung in dem internationalen Musikcontest mal wieder mehr als enttäuschend ausfiel, so darf sich die ARD erneut auf über 60 Prozent Reichweite in der Zielgruppe und insgesamt fast neun Millionen Zuschauer freuen.

Allein im Ersten sahen 8,18 Millionen Zuschauer ab 21 Uhr das mehr als vierstündige Finale, in dem die Sängerin Dara aus Bulgarien mit dem Song "Bangaranga" zur Siegerin gekürt wurde (zur ausführlichen ESC-Nachlese). Dies entsprach satten 42,8 Prozent Marktanteil. Hinzu kamen weitere 760.000, die sich die Musikshow parallel im Spartenkanal One angesehen haben, wodurch die Gesamtreichweite bei 8,94 Millionen mit 46,8 Prozent lag. Hinzu kamen laut ARD weitere 2,8 Millionen Abrufe in den Event-Livestreams der ARD-Mediathek und auf eurovision.de.

Vor allem aber sorgte das junge Publikum erneut für eine überragende Reichweite: Insgesamt 3,01 Millionen der 14- bis 49-Jährigen bescherten dem Ersten 57,8 Prozent Marktanteil. Hinzu kamen weitere 6,7 Prozent, die die Show in One verfolgt haben, wodurch die Reichweite in der Zielgruppe bei herausragenden 64,6 Prozent lag. Gefragt war bereits die von Barbara Schöneberger moderierte Countdown-Show um 20.15 Uhr, die von 5,37 Millionen Zuschauern und 65,9 Prozent des jungen Publikums (Das Erste + One) gesehen wurde. Für die ESC-Aftershow blieben ab 1.07 Uhr noch knapp über drei Millionen Menschen dran (Das Erste + One). 47,1 Prozent in der jungen Zielgruppe wurden zu dieser späten Stunde noch erreicht.

Sarah Engels, die für Deutschland mit ihrem Song "Fire" auf dem 23. Platz landete, bedankte sich beim Sender und dem Publikum für die große Chance: Ich bin froh, dankbar und glücklich, dass ich diese Eurovision-Song-Contest-Reise machen und für Deutschland beim 70. ESC singen durfte. Es war eine unglaubliche und unvergessliche Erfahrung, die nun fest im Buch meiner Lebenserinnerungen festgeschrieben ist und von der ich später sicherlich meinen Enkelkindern erzählen werde.

Als stärkste Verfolger am gestrigen Samstagabend zeigen sich die ZDF-Krimis. Den Anfang machte  "Ein starkes Team", die trotz der ESC-Konkurrenz satte 5,85 Millionen Zuschauer mit 25,0 Prozent beim Gesamtpublikum erzielte. Für die im Anschluss gezeigte Folge von  "Der Staatsanwalt" blieben immerhin 3,22 Millionen bei 14,6 Prozent dran. Bei den Jüngeren war erwartungsgemäß angesichts von mageren 4,4 bzw. 2,7 Prozent nicht viel zu holen.

Bei den privaten Sendern fiel hingegen das Interesse insbesondere in der angestrebten Zielgruppe ins Bodenlose: Der Film  "Ratatouille" bei Sat.1 lag mit 4,2 Prozent in der Zielgruppe noch vor RTL mit der Clipshow  "Darüber lacht Deutschland" und mageren 3,9 Prozent. ProSieben erzielte mit  "Das A-Team - Der Film" gerade einmal 3,5 Prozent bei den Umworbenen. Ähnlich mau sah es auch bei VOX mit  "Die Croods - Alles auf Anfang" und 2,4 Prozent in der Zielgruppe aus, gefolgt von  "Jede Sekunde zählt - The Guardian" bei RTL Zwei und 1,9 Prozent. Kabel Eins lag mit zwei  "FBI: Special Crime Unit"-Folgen mit 1,9 bzw. 1,5 Prozent in der Zielgruppe auf einem ähnlichen Niveau.



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Leserkommentare

  • Andreas Janke schrieb am 17.05.2026, 11.35 Uhr:
    Für mich unbegreiflich, warum sich den ESC überhaupt noch jemand anschaut.
  • Torsten S schrieb am 17.05.2026, 11.23 Uhr:
    Das ist auch alleine der Grund, warum die ARD daran noch festhält und das ganze Geld weiterhin da reinsteckt. Die Lüge um irgendwelche Sparmassnahmen können sie jemand anderen erzählen.