Vor 30 Jahren drehte Chris Petit seinen Film "Radio On", der den Zeitgeist der späten 70er Jahre in England einfing und heute als Klassiker des Roadmovies gilt. Sein neuester Film "Content - Zukünftige Vergangenheit" ist ein sehr persönliches Roadmovie des 21. Jahrhunderts. Alles ist im Fluss. Es geht um die Scheidewege des Lebens und die lange Fahrt in die Ebene der mittleren Jahre, es geht um Väter und Söhne, den Kalten Krieg, um Erinnerungen an andere Reisen, um Kommunikation in der realen und digitalen Welt sowie um die Container und gigantischen Lagerhäuser, die jetzt die Landschaften in Europa und den USA bestimmen. Petits Reise durch diese neuen Landschaften wird zu einer psychogeografischen Erkundung des Lebens heute. Wie wirken die Städte, Straßen, Landschaften zurück auf den Menschen, der sie geschaffen, verändert, bearbeitet hat? Dazu kommt ein Text, erzählt von Hanns Zischler, dem Spieler in der Dunkelheit. Ein dunkler Raum, ein heller Computerbildschirm: Berichterstattung aus den entlegenen Weiten des Cyberspace, eine Meditation über die emotionalen Widersprüche, die diese neue Technologie produziert. Dieser Text, geschrieben vom britischen Schriftsteller und Blogger Ian Penman, und die Musik von Antye Greie sind, passend zum "Geist" des Films, ausschließlich über elektronische Kommunikation entstanden. Der Filmemacher, der Blogger und die Musikerin haben sich nie persönlich getroffen.
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