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5

Die letzten Krokodile Venezuelas

D, 2016

BR/Medienkontor/Roland Wagner
  • 5 Fans
  • Wertung0 120647noch keine Wertungeigene: -

Filminfos

Das Orinoko-Krokodil gilt als das größte Raubtier Südamerikas. Das seltene, nur im Süßwasserbereich des Flusses Orinoco lebende Krokodil wird über sechs Meter lang. In den letzten Jahren hat der Bestand weiter deutlich abgenommen, geschätzte 1.500 Exemplare gibt es noch in freier Wildbahn. Das Orinoko-Krokodil gehört auch zu den am wenigsten erforschten Tieren Südamerikas. Nur wenig haben Wissenschaftler bis heute über seine Lebensweise herausgefunden. Dafür könnte es auch bald zu spät sein, denn der Bestand der Tiere in seinen beiden Heimatländern Venezuela und Kolumbien nimmt weiter ab, obwohl sie offiziell unter Schutz stehen.
Früher wurden die Orinoko-Krokodile wegen ihrer Haut, die zu Leder verarbeitet wurde, schonungslos gejagt. Heute sind die Verringerung ihres Lebensraums und die zunehmende Umweltbelastung die Hauptgründe für ihre Gefährdung. Die El Hato Masaguaral Ranch in Venezuela ist einer der wenigen Orte, wo versucht wird, Jungkrokodile aufzuziehen und anschließend auszuwildern. Seit etwa drei Jahren arbeitet Janel Abas auf der El Hato Masaguaral Ranch, einer ehemaligen Rinderfarm im Norden des Landes. Er hat eine verantwortungsvolle und nicht ungefährliche Aufgabe. Er betreut die Brut der Eier sowie die Aufzucht der Jungkrokodile, bis diese ausgewildert werden können.
Für Nachschub sorgen einerseits die Elterntiere auf der Farm. Zum anderen werden Eier und Jungtiere in den Seitenarmen des Orinoco eingesammelt, deren Überlebenschancen in der freien Natur bis zum ersten Lebensjahr sehr gering sind. Auch wenn die Orinoko-Krokodile sehr ruhige Vertreter sind, bewachen sie ihr Nest akribisch. Erschwerend kommt hinzu, dass die Wirtschaftskrise Venzuelas auch auf der Farm zu spüren ist. Stromausfälle sorgen für Unterbrechungen bei Licht und Heizung und bedrohen die empfindlichen Gelege. Durch defekte Kühlsysteme ist es dann nicht möglich, das Futterfleisch für die Krokodile haltbar zu machen.
Dennoch sollen demnächst wieder einige Krokodile in der Wildnis ausgesetzt werden.
(NDR)
"360° Geo Reportage" präsentiert außergewöhnliche Menschen rund um den Globus.
(arte)
Daten
Länge: ca. 50 min.
Deutsche TV-PremiereSa, 15.10.2016 (arte)
Originalsprache:Deutsch
Kostenlose Start- und Streambenachrichtigung:
Cast & Crew

im Fernsehen

In Kürze:
  • Die letzten Krokodile Venezuelas
  • Die letzten Krokodile Venezuelas
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Bilder

  • Kameramann Roland Wagner bei der Arbeit vor einem Krokodil-Gehege.
    Bild: © BR/Medienkontor/Roland Wagner
  • Kameramann Roland Wagner auf der Lauer nach einem Krokodil.
    Bild: © BR/Medienkontor/Roland Wagner
  • Zu Janel Alas Aufgaben gehört es, die Brut der Eier sowie die Aufzucht der Jungkrokodile zu betreuen, bis diese ausgewildert werden können.
    Bild: © BR/Medienkontor/Roland Wagner
  • Soldaten helfen bei der Freilassung junger Orinoco-Krokodile, um den geschützten Tieren einen optimalen Start in die Freiheit zu ermöglichen.
    Bild: © BR/Medienkontor/Roland Wagner
  • Janel Alas arbeitet auf der Hato Masaguaral, einer Ranch, auf der seit 30 Jahren Orinoko-Krokodile gezüchtet werden.
    Bild: © BR/Medienkontor/Roland Wagner
  • Janel Alas' Sohn Diego interessiert sich schon früh für die Krokodile und die Arbeit seines Vaters.
    Bild: © BR/Medienkontor/Roland Wagner
  • Soldaten helfen bei der Freilassung junger Orinoco-Krokodile, um den geschützten Tieren einen optimalen Start in die Freiheit zu ermöglichen.
    Bild: © BR/Medienkontor/Roland Wagner/Roland Wagner
  • 170 junge Orinoco-Krokodile setzen die Mitarbeiter von Hato Masaguaral heute aus, in der Hoffnung, dass sie den Bestand in freier Wildbahn vergrößern.
    Bild: © BR/Medienkontor/Roland Wagner
  • Geschätzte 1.500 Orinoco-Krokodile leben heute noch in Freiheit. Auf der Privatranch Hato Masaguaral werden die Tiere nachgezüchtet.
    Bild: © BR/Medienkontor/Roland Wagner
  • Orinoco-Krokodile gab es schon zu Zeiten der Dinosaurier. Der Mensch hat es geschafft, ihre Zahl in den letzten Jahrzehnten zu minimieren.
    Bild: © BR/Medienkontor/Roland Wagner
  • Krokodile können sich sehr gut verstecken. Da ihre Nase und Augen höher als der Rest des Körpers sind, können sie unbegrenzt lange im Wasser bleiben.
    Bild: © BR/Medienkontor/Roland Wagner
  • Einmal pro Woche wird auf der Farm eine Kuh geschlachtet, um die Krokodile mit Futter zu versorgen.
    Bild: © BR/Medienkontor/Roland Wagner
  • Die Hato Masaguaral ist eine Privatranch. Sie existierte schon lange, bevor sie zu einer Zuchtstation für Krokodile wurde.
    Bild: © BR/Medienkontor/Roland Wagner
  • Cecilia Blohm (Mitte) ist die Besitzerin von Hato. Sie lebt in Caracas und ist mit einem ihrer Söhne zur nächsten Auswilderung gekommen.
    Bild: © BR/Medienkontor/Roland Wagner
  • 170 junge Orinoco-Krokodile setzen Omar Hernandez und die Mitarbeiter der El Hato Masaguaral Ranch heute aus, in der Hoffnung, dass sie den Bestand in freier Wildbahn vergrößern.
    Bild: © BR/Medienkontor/Roland Wagner

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