1997: Eine 16-köpfige Lebensgemeinschaft macht sich von der Schweiz aus auf den Weg in den Nordosten Deutschlands. Sie kaufen ein paar LPG-Ruinen, besiedeln das Ödland, stampfen Projekte aus dem Boden und schaffen Arbeitsplätze. Im hintersten Winkel Ostvorpommerns wollen sie ihren Lebenstraum einer soziokulturellen Initiative realisieren. Klein Jasedow erlebt eine unerwartete Blüte: Es ist der einzige Ort in Ostvorpommern, der wächst. Aber mit dem Erfolg kommt Gegenwind auf: Die "Leere" der landwirtschaftlich geprägten Region trog, denn die Agrar-Großindustrie hat den Landstrich fest im Griff. Ein Unfall beim flächendeckenden Großeinsatz mit Pflanzengift bringt die schlummernden Konflikte zur Explosion. Die neuen Siedler finden sich plötzlich in einem Szenario, das an das Konfliktpotenzial eines klassischen Western erinnert: aufgehetzter Mob, gesteuerte Provokation, Intrigen, aber auch überraschende Offenheit gegenüber dem "tapferen Existenzkampf der Zugereisten". Der zweifache Grimme-Preisträger Claus Strigel begann im Herbst 2002, den Überlebenskampf der Siedler zu begleiten. Aus der filmischen Beobachtung machte Strigel einen Dokumentarfilm, einen Siedlerwestern aus dem deutschen Osten.
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