Helga Hahnemann, die Freunde und Fans liebevoll "Henne" nannten, war eine Ikone des DDR-Entertainments. Die "Henne" wurde schnell zur personifizierten Berliner Schnauze und nicht nur im Friedrichstadtpalast im "Kessel Buntes" gefeiert. Ihre zärtliche Ruppigkeit fand Anhänger in beiden Teilen Deutschlands. "Big Helga" brachte Lachen in den DDR-Alltag und war in fast jeder Unterhaltungssendung des DDR-Fernsehens präsent. Über ihr Privatleben weiß man nicht viel. Sie hatte einen ziemlich alltäglichen Musikgeschmack, liebte Katzen, schnittige Autos, Knoblauch, Champagner und gutes Essen. Der Film von Peter Scholl versucht, dem Menschen Helga Hahnemann näher zu kommen. Ehemalige Weggefährten, Kollegen, Freundinnen und Nachbarn kommen zu Wort. Der Film zeigt auch Orte ihres Schaffens, ihr Wohnhaus und ihr Grab.
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