Vor einem Jahr, am 10. Mai 2005, wurde in Berlin das Holocaust-Denkmal eingeweiht. 2.751 Betonstelen auf einer Fläche von 19.000 Quadratmetern in unmittelbarer Nähe zum Brandenburger Tor und zum Reichstag. Baukosten: 27 Millionen Euro. Eine große Welle aus Stein, entworfen vom amerikanischen Stararchitekten Peter Eisenman zur Erinnerung an die Ermordung von sechs Millionen europäischer Juden - und an die Schuld der Deutschen. Vor 15 Jahren begann die Debatte um die Notwendigkeit dieses Mahnmals. 1999 beschloss der Bundestag, das Denkmal in Berlin zu bauen. Aber die Diskussionen gingen weiter. Selbst der Graffitischutz für die Betonstelen ist im Land der Täter nicht unschuldig - ausgerechnet die Degussa, Nachfolgefirma der Degesch, die im Nationalsozialismus das Zyklon B für die Vernichtungslager geliefert hatte, lieferte jetzt den Anstrich zum Schutz gegen Schmierereien. Am Ende wurde pragmatisch entschieden. Der Film von Frank Hertweck dokumentiert tagebuchartig die Entstehung des Denkmals von der Grundsteinlegung Ende Januar 2000 bis zur offiziellen Einweihung und beobachtet die Reaktionen der Besucherinnen und Besucher.
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