Im April 1954 spielte sich in Washington ein ungewöhnliches Verhör ab. Drei Wochen lang mußte der namhafte Physiker Robert Oppenheimer einem Untersuchungsausschuß Rede und Antwort stehen, weil man ihn verdächtigte, den Vereinigten Staaten gegenüber illoyal gewesen zu sein. Bohrende Fragen sollten die Ansichten, die Verbindungen, die Handlungen jenes Mannes bloßlegen, unter dessen wissenschaftlicher Leitung Physiker aus aller Welt während des Zweiten Weltkrieges in den USA die Atombombe bauten, die 1945 gegen Japan eingesetzt wurde. Seitdem sieht sich die Menschheit dem Druck eines apokalyptischen Schreckens ausgesetzt, der das Dasein verändert. In Oppenheimer rufen die Explosionen von Hiroshima und Nagasaki die ersten Zweifel wach, ob es richtig war, die physikalische Entwicklung auf diesem Gebiet so weit voranzutreiben. Seine Einstellung gegen den Bau der Wasserstoffbombe mit ihrer noch größeren Zerstörungsgewalt brachten ihn in Mißkredit und schließlich vor den Sicherheitsausschuß. Nach den Akten dieses Ausschusses schildert der Autor die Konfliktlage dieses Mannes.
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