1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland Dima, 16, ist Sohn russischer Einwanderer, Schüler am Gymnasium und er ist Jude. Das wäre nicht der Rede wert, wenn nicht alle ständig darüber reden würden. So auch sein Klassenkamerad Tobi, der ihn eines Tages in der Toilette mit einem ziemlich schlechten Witz über das Schicksal der Juden in Deutschland provoziert. Dima könnte darüber hinweggehen, aber dazu hat er keine Lust - und so haut er Tobi eine rein. Dies hat einen Schulverweis zur Folge, verbunden mit der Auflage, sich bei Tobi zu entschuldigen. Sein Weg zu ihm wird zu einem rasanten Roadtrip durch die Stadt und durch eine Vielzahl von Begegnungen mit Menschen die alle eine Haltung zu Juden, zum Judentum, zu dem, was sie für erwähnenswert halten, haben. Vom naiven Philosemitismus, über Ignoranz, Zionismus bis zum Antisemitismus erlebt Dima wie im Zeitraffer, was in Deutschland zum Judentum gedacht und laut oder leise gesagt wird. Am Ende trifft er an unerwarteter Stelle wieder auf Tobi und erneut reden sie über Juden. Diesmal könnte alles gut werden.
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Dimitrij Liebermann (Alexander Wertmann) führt uns durch sein Zuhause: Eine Hochhaussiedlung mitten im Ruhrgebiet. Wie sind seine jüdische Familie und er dort gelandet?
Dimas Lehrerin Frau Jachthuber (Petra Nadolny, li.) hat Verständnis für Dima (Alexander Wertmann, re.) und seine Wut gegenüber Tobi. Antisemitismus darf nicht geduldet werden. Frau Jachthuber unterstützt ihren Schüler – auch wenn er zuschlägt.
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Dimitrijs Eltern kennen kein Pardon: Er muss sich für den Faustschlag bei seinem Mitschüler Tobi entschuldigen. Wenn nicht, fällt die Abifahrt für Dima in Wasser.
Für Dimas Opa (Moisej Bazijan, li.) steht fest: Sein Enkel muss eine Jüdin heiraten. Er wird nicht müde das seinem Enkel beizubringen. Auf Dimas Bar-Mizwa nutzt er wieder einmal die Gelegenheit.