Zeitgebilde & HübnerWallenfels / Durch die Kombination unzähliger, teils kurioser Orte der Inszenierung spürt der Film „"Playland USA"“ dem Selbstverständnis einer Nation nach. Hier die Memphis Pyramid
Durch die Kombination unzähliger, teils kurioser Orte der Inszenierung, spürt der Film dem Selbstverständnis einer Nation nach. In imposanten Kinobildern lässt sich der Film von diesem leiten und zeichnet einen Bogen von der Arche Noah zur Eroberung fremder Planeten. Immer deutlicher wird dabei, dass Benjamin Schindler aus vielen "American Dreams" einen "American Nightmare" zusammensetzt, der wie im Wahn Pop- und Hollywoodzitate in die Geschichte einschreibt, so dass es irgendwann fast logisch erscheint, dass die USA mit wehenden Fahnen den Mars erobern. Die assoziative Montage nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise durch schaurig-schöne Bilderwelten und verweist auf deren kollektive emotionale Steuerung durch Politik, Werbung und Popkultur. Spätestens wenn der Dokumentarfilm vom Kino-Massaker in Aurora erzählt, endet die wohlige Entertainmentkultur. Die Grenzen der Fiktion sind überschritten.
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