Die Regisseurin Ula Tabari fragt in ihrem Debütfilm nach der Identität arabischer Israelis in Nazareth. Sie nimmt ihrer eigene Erziehung im Elternhaus und in der Schule als Ausgangspunkt zu einer gleichermaßen persönlichen wie beklemmenden Reise. Der Film verweigert sich dabei einfachen Erklärungsmodellen, sondern wirft immer wieder Fragen auf: Wie war es damals in ihrer Kindheit und was hat sich zu heute verändert? Wann und wodurch entsteht das Bild vom feindlichen Nachbarn? Wie stark prägt eine Erziehung, die nicht frei ist von pro-israelischer oder pro-palästinensischer Propaganda die Kinder bereits im Vorschulalter? Welche Auswirkung hat das ritualisierte Geschichtsverständnis auf ihr späteres Selbstbild? So sind die Kinder arabisch-palästinensischer Herkunft angehalten in der Schule den israelischen Unabhängigkeitstag zu feiern, welcher zu Hause bei den Eltern wiederum als "Al Nakbar" – die große Katastrophe – gilt. Der Film verharrt jedoch nicht einer resignativen Haltung, sondern gibt auch hoffnungsvollen Episoden Raum.
* Transparenzhinweis: Für gekennzeichnete Links erhalten wir Provisionen im Rahmen eines Affiliate-Partnerprogramms. Das bedeutet keine Mehrkosten für Käufer, unterstützt uns aber bei der Finanzierung dieser Website.
Alle Preisangaben ohne Gewähr, Preise ggf. plus Porto & Versandkosten.
Bestimmte Inhalte, die auf dieser Website angezeigt werden, stammen von Amazon. Diese Inhalte werden "wie besehen" bereitgestellt und können jederzeit geändert oder entfernt werden.