Die demokratische Gouverneurin Dona Warren will bei der kommenden amerikanischen Präsidentschaftswahl kandidieren. Dafür lässt sie sich unter anderem vom erfahrenen John Dashville beraten. Anhand von Archivmaterial zeigt er ihr, wie man zunächst ein überzeugender Kandidat und schließlich Präsident wird. Dazu bedarf es jenseits der von der Funktion geforderten Fähigkeiten der Mobilisierung aller menschlichen Eigenschaften. Oder anders ausgedrückt: der natürliche (sterbliche) Körper steht im Dienste des politischen (übernatürlichen) Körpers. Wer Präsident werden und es bleiben will, muss eins werden mit Amerika und geradezu physisch, mit seiner Biografie und seiner Inszenierung von Macht, die zuweilen antagonistischen Werte Amerikas verkörpern: Virilität, Empathie, den American Dream, Normalität und Ausnahmeschicksal. Von Theodore Roosevelt über John Kennedy, Richard Nixon und Bill Clinton bis hin zu Barack Obama: Wie haben die amerikanischen Präsidenten seit Beginn des 20. Jahrhunderts ihre physische Erscheinung für politische Zwecke benutzt? Das reiche, größtenteils bislang unveröffentlichte Archivmaterial belegt ebenso witzig wie überzeugend, in welchem Maße ein Präsidentschaftskandidat durch und durch amerikanisch sein muss.
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