Eine der Lichtgestalten des österreichischen Films, der Regisseur Axel Corti, ist 1993 gestorben. Kaum jemand wusste damals von seiner schweren Krankheit. Sein letztes großes Werk, die Literaturverfilmung "Radetzkymarsch", wurde erst nach seinem Tod fertig. Axel Corti - das war nicht nur ein kompromissloser, ja besessener Arbeiter, ein famoser Erzähler mit einer ebenso famosen Stimme, sondern auch ein Unangepasster, der Videoclips drehte, bevor es Mode wurde, und der die Nazi-Vergangenheit filmisch aufarbeitete, als damit noch keine Sporen zu verdienen waren. Robert Neumüller hat dem Filmemacher posthum die Frage gestellt: "Warst Du Axel Corti?". Die Antworten, die er darauf erhält, zeigen das Bild einer österreichischen Ausnahmeerscheinung, an deren Stelle bis heute eine Lücke klafft.
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