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ARD weist Armin Maiwalds Kritik am Kinderfernsehen zurück

von Jutta Zniva in Vermischtes
(13.11.2009, 00.00 Uhr)
Pauschalurteile des "'Maus'-Vaters" unangemessen

Dr. Gerhard Fuchs, ARD-Koordinator Kinder- und Familienprogramm, hat die von Armin Maiwald in teilweise drastischen Worten geäußerte Kritik am Programm des öffentlich-rechtlichen Kinderfernsehens (wunschliste.de berichtete) zurückgewiesen. Die verantwortlichen Kollegen stellten sich gern einer Kritik; diese müsse allerdings "im Sinne der Sache inhaltlich fundiert und in der Wortwahl angemessen sein".

Armin Maiwald hatte in einem Interview mit der "Frankfurter Rundschau" u.a. die öffentlich-rechtlichen Sender als "bescheuert" bezeichnet und deren Kinderfernsehen ("schrill und schreiend bunt") eine fortschreitende Annäherung an das Privatfernsehen vorgeworfen.

"Die ARD-Koordination Kinder- und Familienprogramm anerkennt die großen Verdienste von Armin Maiwald für die Ausgestaltung und Profilierung des Kinderprogramms im Ersten Deutschen Fernsehen", so Fuchs in einer ARD-Stellungnahme. "Die Miterfindung des Kultformats  'Die Sendung mit der Maus' sowie weiterer beliebter Sendungen waren über Jahrzehnte richtungsweisend für viele Redakteurinnen und Redakteure in den Kinderprogramm-Redaktionen der Landesrundfunkanstalten. Armin Maiwalds sachlicher Ratschlag wurde und wird in der Branche allseits geschätzt. Umso erstaunlicher ist es, dass sich einer der 'Maus'-Väter im Interview mit der FR zu Pauschalurteilen und einer zum Teil unsachlichen Kritik über das aktuelle Profil des Kinderprogramms und den Kinderkanal von ARD und ZDF hinreißen lässt."

Maiwalds Behauptung, "das Kinderfernsehen finde überwiegend nur mehr im Privatfernsehen statt und die Öffentlich-Rechtlichen würden 'die Kinder schlecht bedienen'" hielte einer Überprüfung anhand des Programmschemas nicht stand. Ein Blick auf das Vormittagsprogramm des Ersten am Wochenende etwa verdeutliche, "dass Das Erste auf eine große Vielfalt an Programminhalten für die jüngsten und jungen Zuschauer Wert legt und seinem Bildungs-, Informations- und Unterhaltungsauftrag gerecht wird".

Das Angebot des Kinderfernsehens habe sich seit den 70er und 80er Jahren vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Entwicklungen und den daraus resultierenden Anforderungen an die Erwartungshaltung der jungen Zuschauer enorm vervielfacht: "Gab es in den 70er Jahren nicht mehr als rund zehn Stunden pro Woche und Ende der 80er über 60, so können Kinder jetzt aus über 400 Stunden Programm wöchentlich ihre Lieblingssendungen auswählen. Programmflächen für das Kinder- und Familienprogramm im öffentlich-rechtlichen System sind in den zurückliegenden Jahren keineswegs verschwunden, sie wurden mit Rücksicht auf andere Verpflichtungen bestenfalls verschoben."

Das Programmangebot habe sich der Zeit angepasst: "Früher haben die Kinder mit der Modelleisenbahn gespielt und  'Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt'gesehen." Heute verbrächten sie ihre Freizeit auch am Computer, an der Spielkonsole und vor dem Fernseher. Das Ergebnis von Marktanalysen belege, dass Qualitätsprogramme wie "Die Sendung mit der Maus" und  "Willi will's wissen",  "Wissen macht Ah!",  "Die Sendung mit dem Elefanten", der  "Tigerenten Club",  "Die Pfefferkörner",  "Rennschwein Rudi Rüssel" oder das Kindernachrichtenmagazin  "neuneinhalb" von Kindern gern und häufig gesehen würden.


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Leserkommentare

  • Hoffegut schrieb via tvforen.de am 05.12.2009, 22.18 Uhr:
    Dieser Mann ist nicht nur der Erfinder der klügsten Sendung im deutschen Fernsehen,
    er ist anscheinend auch der klügste Mann innerhalb des öffentlich Rechtlichen Bezahlfernsehens.
    Der Nachmittag und Vorabend sollte kinderfreundlich sein. Der Abend den Erwachsenen.
    Stattdessen sieht man dämliche Serien oder doof komentierte Viecherserien, die mich fragen, warum zahle ich eigentlich Gebühren!
    Das waren noch tolle Zeiten. Als in den 80ern noch die Sesamstraße um 18 Uhr lief oder das Ferienprogramm Nachmittags ausgestrahlt wurde.
  • Logan5 schrieb via tvforen.de am 20.11.2009, 18.09 Uhr:
    Nicht das Privatfernsehn als solches ist die Pest, sondern die allgemeine Quotengeilheit und die offensichtliche Unfähigkeit der Öffentlich-Rechtlichen sich stark genug davon abzugrenzen.
    Statt sich am privaten Programm zu orientieren, indem auf den Doku-Soap-Casting-Ranking-Seifenopern-Kochshow-Zug aufgesprungen wird, sollten ARD und ZDF mal lieber zusehen, dass sie diesen Trashformaten mit eigenständigen Ideen, größerer Vielfalt und höherem Anspruch den Kampf ansagen. Das machen sie aber nicht. Bei diesen unsäglichen Gerichtssendungen ist es beispielsweise sogar so, dass sie auf öffentlich-rechtlichem Mist gewachsen sind.
    Seit wann müssen aber die Öffis auf die Quote schielen?
    Ich kann nur immer wieder den Vergleich zur BBC bringen, die es schaffen, auf vier öffentlich-rechtlichen Sendern ein vielfältiges, durchaus anspruchsvolles Programm zu zeigen und das, obwohl deren Gebühren sogar geringer sind, als die, die wir zahlen und viele der dort produzierten Serien genießen weltweite Anerkennung.
    Um so etwas zustande zu bringen müsste man aber - besonders im fiktionalen Bereich - etwas mehr bieten, als müde Krimis, miese Soaps und lausige Comedy-Serien.
    Nein. Unsere Öffentlich-Rechtlichen sind fast genauso mieserabel, wie unsere Privaten. Deswegen braucht man wirklich keine Grabenkämpfe zu führen.
  • Thomas* schrieb via tvforen.de am 20.11.2009, 13.03 Uhr:
    oha, 198 beiträge, ergo: voll ins schwarze!
    wollte nur sagen, der mann hat in allen punkten recht! sogar mit kika und co spricht er mir aus der seele.

    hoffentlich liest das mal einer von den versag... äh verantwortlichen und macht sich gedanken.
  • lonely-goatherd schrieb via tvforen.de am 20.11.2009, 12.00 Uhr:
    Stimmt, das sehe ich ein.
    Wer zu solchen verbalen Höhenflügen in der Lage ist, kann nur recht haben.
  • TVDriller schrieb via tvforen.de am 20.11.2009, 11.55 Uhr:
    Alles Quatsch was ihr da schreibt
  • TVDriller schrieb via tvforen.de am 20.11.2009, 11.00 Uhr:
    Na angenommen Du müsstest entscheiden: Soll es in zukunft nur noch Provate oder nur noch Öffentlich-Rechtliche geben? Wie würdest du entscheiden?
  • TVDriller schrieb via tvforen.de am 20.11.2009, 10.55 Uhr:
    Ich bleibe dabei, das Programm der Öffentlich-Rechtlichen ist besser und niveauvoller als das der Privaten!
    Der 1. 1. 1984 war ein schwarzer Tag!
  • TVDriller schrieb via tvforen.de am 20.11.2009, 10.47 Uhr:
    Nachts und gab's! Das ist der Punkt!
  • TVDriller schrieb via tvforen.de am 20.11.2009, 10.35 Uhr:
    Das Privatfernsehen bietet keine Hochkultur! Oder gab's dort mal eine Theater- oder Opernaufführung?
  • TVDriller schrieb via tvforen.de am 20.11.2009, 10.29 Uhr:
    Lass' dich mal schön weiter verblöden! Am besten heute abend bei den RTL2-News!
  • TVDriller schrieb via tvforen.de am 20.11.2009, 10.21 Uhr:
    Naja naja! Mittelmass! Aber da hörts auch schon auf!
  • TVDriller schrieb via tvforen.de am 20.11.2009, 10.05 Uhr:
    Wann denn? Es BILDet auf jedenfall!
  • xy schrieb via tvforen.de am 20.11.2009, 00.51 Uhr:
    amsp20000 schrieb:
    Super RTL und Nick sind gut.

    Warum findest Du Doppel-/Vierfachprogrammierungen und lauter Endlosschleifen gut?
  • amsp20000 schrieb via tvforen.de am 19.11.2009, 23.20 Uhr:
    heldderarbeit schrieb:
    Leider gibt es auch unter den Jugendlichen genug,
    die Englisch nicht gut genug verstehen.

    Wozu dann der Unterricht? Warum erwarten Firmen Englisch Kenntnisse, vielleicht sogar Kenntnisse in anderen Sprachen?
    Und auch
    ich habe manchmal - je nach gesprochenem Dialekt -
    meine Schwierigkeiten.

    Das ist völlig normal. "Der Doktor und das liebe Vieh" im Original ist eine Herausforderung.
    Außerdem: Selbst wenn deine Argumention stimmig
    wäre - willst du Ältere ausgrenzen?

    Wieso? Ich gehe davon aus das sie mit neueren Produktionen wenig anfangen können. Ein 60jähriger wird sich kaum "True Blood" ansehen.
    Ich hasse OmU. Kann ich mich nicht auf das
    Geschehen konzentrieren - ich lese da sogar mit,
    wenn ich die Sprache verstehe.

    Übungssache damit kommen die Niederländer und Skandinavier sehr gut klar, da gibt es sogar Proteste wenn sich an Synchron versucht wird.
    Ich denke nicht, dass Deutschland beim
    Jugendschutz übers Ziel hinausschießt. Nur weil
    Holländer kein Problem haben, ihren Kindern Sex
    und Gewalt en masse vorzusetzen, müssen wir das
    ja nicht auch so halten.

    Fakt ist, das es keine negativen Auswirkungen hat. Holländische Jungendliche sind normal. Die FSK ist eine Gelddruckmaschine und die BPjM einmalig in der Welt. Großbritannien legt wert darauf das nichts gezeigt wird was nachgeahmt werden könnte. Tatsache ist das "knife crime" eines der größten Probleme auf der Insel ist und das in Kreisen der "Asiaten" - die Einheimischen Jugendlichen sind völlig normal.
    Deutsche und Türken friedfertig unter einem Dach
    ist für dich also unglaubwürdige heile Welt?
    Schade für dich.

    Es ist im Allgemeinen unglaubwürdig.
  • amsp20000 schrieb via tvforen.de am 19.11.2009, 22.45 Uhr:
    heldderarbeit schrieb:
    --------------------------
    Wer sagt das? Du? Und was ist mit Menschen, die
    nicht so toll englisch sprechen wie du?

    Die Jüngeren sollten soweit Englisch (oder jede andere in der Schule gelernte Sprache) verstehen. Ansonsten muss man sich fragen: Wozu der Sprachunterricht.
    Oder sich
    keine DVD-Boxen leisten können?

    OmU wäre für die Sender durchaus eine Lösung, kostet sogar weniger.
    Der Jugensschutz in Deutschland ist völlig in
    Ordnung.

    Er schießt weit über das Ziel hinaus. Die Niederlande gibt es jedenfalls immer noch und das obwohl es das Land ist mit den wenigsten Beschränkungen.

    Welcher Statistik hast du diese Aussage entnommen?
    Oder ist das nur eine Annahme deinerseits ohne
    Hand und Fuß?

    Ich nehme es an, sonst würden sie Synchros nicht akzeptieren, wer zuschaut erkennt das da nix Synchron ist.
    Gibt es auch aus Deutschland. "Türkisch für
    Anfänger"

    Diese unglaubwürdige heile Welt Serie?
  • Stony schrieb via tvforen.de am 19.11.2009, 22.45 Uhr:
    amsp20000 schrieb:
    Dafür ist es doch teilweise recht gut.
    Problematisch wird es erst bei diesen
    merkwürdigen Animes, die einzig dazu dienen die
    Karten zu verkaufen.

    Ich weiss nicht was an den Kinderprogrammen von RTL, SAT1, SUPER-RTL & Co. gut sein soll? Bei Sendern, die gar kein Interesse an einer pädagogisch geführten Entwicklung, sondern bei den Kindern mehr die Erziehung zu "Konsummaschinen" im Sinn haben? Programme, bei denen bereits Kleinkinder permanent mit Werbung für Spielzeugschrott, Klingeltöne und Handylogos zugeschüttet werden? Sender, die versuchen, Kinder schon morgens um 6 vor die Kiste zu locken?
    Damit wir uns nicht falsch verstehen: Hauptschuldige sind die Eltern, denen die Entwicklung ihrer Kinder scheinbar völlig wurscht ist und sie immer öfter unter dem Motto "Hauptsache die Blagen sind beschäftigt und nerven nicht rum" vor der Glotze parken.
  • TVDriller schrieb via tvforen.de am 19.11.2009, 22.41 Uhr:
    Führ' Dich mal nicht so auf, du Oberlehrer!
  • TVDriller schrieb via tvforen.de am 19.11.2009, 22.39 Uhr:
    Ach sei doch ruhig du GeBILDter!
  • TVDriller schrieb via tvforen.de am 19.11.2009, 22.36 Uhr:
    Privatfernsehen bildet also?
  • Stony schrieb via tvforen.de am 19.11.2009, 22.28 Uhr:
    Recht hat er - nur leider werden sich die Verantwortlichen damit den Hintern abwischen.
    Für die Privaten ist Kinderfernsehen eine reine Sendesparte, mit denen man selbst und die "Werbepartner" viel Profit macht. Die öffentlich-rechtlichen verstehen sich schon lange nicht mehr als Träger eines "Bildungsauftrages" oder Lieferant der "TV-Grundversorgung". Auch hier gilt mittlerweile nur noch die Quote und die Angst, von den "Privaten" abgedrängt zu werden, obwohl dies durch die "GEZ-Zwangseinnahmen" eigentlich völlig überflüssig ist.
    Aber die ständige Gier nach Mehr regiert auch bei ARD und ZDF. Dass man auch hier nur nach dem "Zusatzprofit" aus Werbung aus ist, sieht man ja ständig an dem: "Diese Sendung wird Ihnen präsentiert von ......", womit man das Werbeverbot außerhalb des Zeitfensters ganz legal umgeht.
  • TVDriller schrieb via tvforen.de am 19.11.2009, 22.11 Uhr:
    Lebe mal schön in "Deiner" heilen Welt mit Privatfernshen
  • amsp20000 schrieb via tvforen.de am 19.11.2009, 21.10 Uhr:
    Logan5 schrieb:
    Das ist genau der Punkt. Es gibt einfach zu viel
    von diesem unterirdischen Dreck, während man die
    wirklich guten Sendungen mit der Lupe suchen muss
    und wenn man sie gefunden hat, muss man noch
    Glück haben, dass sie nicht gleich wieder
    abgesetzt oder zu Zeiten gesendet werden, wo
    eigentlich keiner mehr vor der Glotze sitzt.

    Solche Serien schaut man sich im Original an und ganz bestimmt nicht Synchronisiert.
    Ich bin übrigens vorhin offenbar falsch
    verstanden worden. Selbstverständlich gehören
    Sendungen wie Torchwood und Doctor Who in die
    Prime Time - also am Abend, wie gesagt.
    Nachmittags kann man die teilweise aus
    Jugendschutzgründen nicht zeigen.

    Der Jugendschutz ist in Deutschland so oder so extrem. Die Briten und Australier sind allerdings noch härter, trotzdem sind die Probleme vorhanden.
    So etwas wäre heute
    genauso möglich, aber warum etwas Anständiges
    senden, wenn die Leute auch den Billigmist
    ansehen?

    Genau das ist das Problem. Allerdings schauen wohl die wenigsten tatsächlich Fernsehen sondern hören mehr.
    Ich hätte gerne wieder mehr richtige Serien mit
    echten Schauspielern und guten, spannenden,
    lustigen, phantasievollen Geschichten und
    ebensolche Spielfilme.

    Gibt es, nur eben nicht aus Deutschland. Jedenfalls bei den neueren Produktionen drängt sich mir der Eindruck auf, der Text wird nur noch aufgesagt.
  • Myra schrieb via tvforen.de am 19.11.2009, 20.44 Uhr:
    Jepp, dann hab ich dich falsch verstanden, sorry!
  • amsp20000 schrieb via tvforen.de am 19.11.2009, 18.07 Uhr:
    heldderarbeit schrieb:
    Der Zuschauer ist es leider, der Qualität
    allzuoft verweigert. Wäre es anders, sähe die
    TV-Landschaft anders aus.

    Man bietet ihn den Müll auch zu hauf an, würde man auf Qualität setzen, würde sicher auch der ein oder andere Zusehen.
    Das RTL Müll sendet ist logisch, die Bertelsmann Stiftung hat ein Interesse an einer verblödeten Bevölkerung.
  • Samantha Hill schrieb via tvforen.de am 19.11.2009, 18.00 Uhr:
    Das mit dem "dressiert" kommt schon hin.
    Wäre wenigstens eine breitere Auswahl vorhanden, könnte ich persönlich auch mit ein paar unsäglich hirnlosen Formaten wie z.B. diesen Pseudo-Reality-Shows leben, bei denen der Sender irgendwelchen Matschbirnen ein paar Euro zahlt, damit sie ihren gefakten, Hauptsache assigen Alltag vor der Kamera "ausleben".
    Der Knackpunkt ist eben, dass man aber schlicht und einfach damit zugemüllt wird. Nachmittags, wenn sämtliche Kinder zugucken (um mal wieder aufs eigentliche Thema zu lenken), gewinnt man auf sämtlichen Kanälen - und hier sind v.a. die Privaten gemeint - wirklich den Eindruck, in diesem unseren Lande hause ausschließlich zahnloses, unterbelichtetes, peinlich pöbelndes Gesindel. Tagein, tagaus.
    Und Kinder lassen sich ohne Frage von sowas beeinflussen. So teuer und risikoreich ist es doch sicher nicht, ein paar Sendungen mehr einzustreuen, bei denen man wenigstens ansatzweise längerfristig das Gehirn einschalten muss. Und zwar zu normalen TV-Zeiten, nicht etwa um 7.00 Uhr morgens, wie das bei diversen Trickserien und dergleichen gehandhabt wurde/wird.
    Das perfekte TV-Programm hat's sicher nie gegeben und wird's wohl auch nie geben. Aber dieser gruseligen Tendenz zum kompletten Schwachsinn auf der ganzen Linie sollte schon endlich mal entgegen gewirkt werden.
  • Myra schrieb via tvforen.de am 19.11.2009, 17.57 Uhr:
    amsp20000 schrieb:
    Myra schrieb:
    --------------------------------------------------
    -----
    > Bei mir sähe es anders aus. Alle von dir
    > aufgezählten Serien würde ich mir gerne zur
    > Primetime anschauen, allen voran "Dr Who" und
    > "Torchwood".
    Offenbar ist das deutsche Publikum schon so
    dressiert, das es solche Serien nicht zu schätzen
    weiß.
    Na ja, ich verstehe schon, das beide Serien einen sehr speziellen Geschmack bedienen....leider ;-)
  • amsp20000 schrieb via tvforen.de am 19.11.2009, 17.41 Uhr:
    heldderarbeit schrieb:
    Ich denke nicht. Qualität kostet. Das fängt beim
    Drehbuch an, geht bei der Technik weiter und endet
    beim Regisseur und den Schaupielern. Je besser
    dieser jeweilige Bereich genutzt wird, desto
    teurer wird er - Qualität hat nunmal seinen
    Preis. Besonders bei der Fiction.

    Du vergisst das sehr viele daran mitverdienen wollen, allen vorran die Agenten treiben die Gagen massiv nach oben.
    Sicher. Aber der Zuschauer ist nunmal ein
    unberechenbarer Faktor.

    Das war so, ist so und wird auch immer so bleiben. Der kleinste gemeinsame Nenner führt aber keineswegs zu erfolgreichen Produktionen. Überhaupt manches floppt im Fernsehen wird, dann auf DVD doch erfolgreich.
  • Myra schrieb via tvforen.de am 19.11.2009, 16.27 Uhr:
    Logan5 schrieb:
    Was um alles in der Welt finden Leute so
    spannend daran, anderen Leuten beim Gemüse
    schneiden zuzugucken?
    Alles Geschmackssache! Ich gucke diese Sendungen super gerne. Warum? Warum guckst du manche Dinge super gerne? Dafür muss es noch nicht mal einen Grund geben.....jeder Mensch ist nunmal anders. Wenn es nicht deinem Geschmack entspricht, bitte! Aber dein Geschmack muss nicht das non plus ultra sein.

    Ach und die Daily-Soaps und
    Telenovelas hätte ich fast vergessen oder so
    spannende Serien wie "In aller Freundschaft", wo
    man grundsätzlich mit einer einzigen
    Kamerastellung auskommt.

    Es lesen auch viele Kitschromane - da ist es doch kein Wunder, das es solche Formate gibt, die sogar in ihrem Rahmen erfolgreich sind.
    Naja und gute Sendungen werden im Nachprogramm
    verheizt >

    ...das empfinde ich aber am schlimmsten bei den ÖRs. Gute Filme werden da morgens um 2 Uhr gesendet.
    Wenn es mir nach ginge, würden richtige
    Spielserien, wie Bezaubernde Jeanny, Das Modell
    und der Schnüffler, Trio mit 4 Fäusten, Babylon
    5, Cheers, Dead like me etc., die gerne zu
    nachtschlafener Zeit laufen, im Nachmittags- und
    Vorabendprogramm gezeigt. Abends könnte man dann
    Doctor Who, Torchwood, Robin Hood, Die Sopranos,
    Die Tudors, Rom, Carnivale, Dexter, Supernatural,
    usw. senden, während ich alle oben aufgezählten
    Formate in die späten Nachtstunden verschieben
    würde, denn die meisten Leute, die diesen ganzen
    Mist wirklich angucken, müssen am nächsten
    Morgen vermutlich sowieso nicht zur Arbeit.
    Klingt gemein, ist aber so.
    Bei mir sähe es anders aus. Alle von dir aufgezählten Serien würde ich mir gerne zur Primetime anschauen, allen voran "Dr Who" und "Torchwood".
    Irgendwie hab ich das Gefühl, du schaust Fernsehen nie, um dich einfach nur zu unterhalten. Aber vielleicht trügt der Eindruck ja.
  • Quasselkasper schrieb via tvforen.de am 19.11.2009, 16.23 Uhr:
    Logan5 schrieb:
    Wenn es mir nach ginge, würden richtige
    Spielserien, wie Bezaubernde Jeanny, Das Modell
    und der Schnüffler, Trio mit 4 Fäusten, Babylon
    5, Cheers, Dead like me etc., die gerne zu
    nachtschlafener Zeit laufen, im Nachmittags- und
    Vorabendprogramm gezeigt. Abends könnte man dann
    Doctor Who, Torchwood, Robin Hood, Die Sopranos,
    Die Tudors, Rom, Carnivale, Dexter, Supernatural,
    usw. senden, während ich alle oben aufgezählten
    Formate in die späten Nachtstunden verschieben
    würde, denn die meisten Leute, die diesen ganzen
    Mist wirklich angucken, müssen am nächsten
    Morgen vermutlich sowieso nicht zur Arbeit.
    Klingt gemein, ist aber so.
    das wäre nicht gemein sondern ziemlich dumm. weil wenn du etwas zu sagen hättest müsstest du auch geld verdienen. und wenn du nur nach deinen eigenen geschmack gehst dann scheint dich der geschmack der zuschauer wohl noch weniger zu interessieren als den heutigen verantwortlichen. aber immerhin scheinst du all die formate selber auch zu gucken die du angeblich so schlimm findest.
  • dvogel schrieb via tvforen.de am 19.11.2009, 15.48 Uhr:
    Hochwertige Formate müssen nicht zwangsläufig kostenintensiv sein. Ich denke mal, das man für das Budget von Cobra 11 oder ähnlichen Schwachsinn mehrere gute und unterhaltsame Sendungen produzieren könnte.
    Der Haken liegt natürlich bei der Quote. Sicherlich war es schon immer so, dass man einigermaßen haushalten mußte und keine Verluste produzieren sollte. Das gilt für die Privaten mehr als für die ÖRs. Als Fernsehen noch für die Zuschauer gemacht wurde, hatte man dennoch Profite erwirtschaftet. Problematisch wurde es, als sich die Sendeanstalten immer mehr dem Profit verschrieben. Der Zuschauer interessiert nur als zu melkende Kuh.
    Vielleicht hätten nicht alle auf den Zug aufspringen müssen, hauptsache neu und teuer und egal wie hirnrissig die Formate sind. Und ich denke mal, das das eigentliche Teure an diesen Formaten nicht deren Produktion ist, sondern diejenigen, die für die Rechte und die Vermarktung die Hand aufhalten, treiben die Preise ins astronomische. Man hätte vielleicht den Mut haben sollen, diese Entwicklung nicht einfach mitzumachen, sondern mitzugestalten.
    Aber dazu gehört auch die Erkenntnis, das Fernsehen für die Zuschauer gemacht wird und nicht als Träger für Werbung herhalten sollte, die von dem lästigen Programm unterbrochen wird und das Fernsehen nicht hauptsächlich für die Investoren, die nur die Verzinsung ihres Kapitals im Sinn haben, gedacht ist. Fernsehen ist mehr, als die Quoten der einzelnen Sendungen.
  • Samantha Hill schrieb via tvforen.de am 19.11.2009, 14.43 Uhr:
    Hi Logan5,
    stimme dir absolut zu!
    So eine Zeit, wie du sie beschreibst, gab's sogar mal. Da kamen nachmittags alte (und neue) Serien, und nur dadurch bin ich als Teenie überhaupt mit Sachen wie "Bonanza" oder "Raumschiff Enterprise" in Berührung gekommen. Die Kinderchen von heute kriegen von den alten (und neuen) Perlen doch gar nichts mehr mit! Es gibt sie ja noch, die guten Sachen.
    Nur will sie keiner senden, weil angeblich keiner mehr zuschaut. Allerdings gibts ja auch viele gute Gründe, wieso man bei guten Qualitätsprodukten nicht mehr das Fernsehen heranzieht, sondern DVDs u.a. Ein Teufelskreis... Leider.
    Irgendwann gibts im Fernsehen nur noch Tölpel-TV und Idiotensendungen. Ich glaub ja immer noch, das da System dahinter steckt, um die Gesellschaft restlos zu verblöden. Auf dem richtigen Weg sind wir da schon lange...
  • zuschauer012 schrieb via tvforen.de am 19.11.2009, 07.37 Uhr:
    Ich bin nicht nur wütend auf das Kinderprogramm, sondern auf das ganze Programmangebot, welches scheisse ist!
  • H.k.a.K.a.v.d.G.reloaded schrieb via tvforen.de am 19.11.2009, 00.10 Uhr:
    Der Troll wird noch dick und fett, wenn ihr ihn weiter füttert (:
  • TVDriller schrieb via tvforen.de am 18.11.2009, 22.55 Uhr:
    Bist wohl neoliberal?
  • TVDriller schrieb via tvforen.de am 18.11.2009, 17.21 Uhr:
    Da habe ich aber andere Erfahrungen. Und unmittelbar davor und danch ist auch Mist!
  • TVDriller schrieb via tvforen.de am 18.11.2009, 17.11 Uhr:
    Aber ein Problem damit haste anscheinend nicht?
  • TVDriller schrieb via tvforen.de am 18.11.2009, 15.18 Uhr:
    Welche Position?
  • TVDriller schrieb via tvforen.de am 18.11.2009, 15.16 Uhr:
    Du willst also Kinder mit WErbung zuballern?
  • TVDriller schrieb via tvforen.de am 18.11.2009, 15.00 Uhr:
    Naja über Scheiss und nicht-Scheiss kann man sich lange streiten. Ich bin ja auch nicht unbedingt ein Freund davon, Kindern ihre Vorlieben und Abneigungen vorzuschreiben, würde beim TV auch nicht unbedingt ein Zeitlimit setzen (könnte bei einer guten Sendung eventuell negativ sein), aber mit Werbung zugeballert werden und somit zur Kaufgeilheit geformt werden, muss absolut nicht sein!!!
  • pars schrieb via tvforen.de am 18.11.2009, 00.38 Uhr:
    oh, da ist ein + dazwischen? Dachte, ich hätte mehr als 407 Beiträge hier geschrieben. Was solls
  • heldderarbeit schrieb via tvforen.de am 18.11.2009, 00.20 Uhr:
    Hä?
  • pars schrieb via tvforen.de am 18.11.2009, 00.02 Uhr:
    TVDriller schrieb:
    Nicht sehr klug gedacht. Privatfernsehen
    verbieten, das ist meine Forderung!
    Ach, DAS ist der Ursprung.....
    Tja, bin ja selbst schuld, wenn ich mir nicht alles durchlese. tzzz!
    putziger driller: ciao!
  • TVDriller schrieb via tvforen.de am 17.11.2009, 23.51 Uhr:
    Ich möchte nicht, dass das Programm durch Werbung unterbrochen wird
  • TVDriller schrieb via tvforen.de am 17.11.2009, 23.45 Uhr:
    Dir ist also die Werbung wichtiger als das eigentliche Programm?
  • TVDriller schrieb via tvforen.de am 17.11.2009, 23.19 Uhr:
    War das ernst gemeint?
  • TVDriller schrieb via tvforen.de am 17.11.2009, 23.17 Uhr:
    Ich will nur noch Öffentlich-Rechtliche
  • TVDriller schrieb via tvforen.de am 17.11.2009, 23.09 Uhr:
    Ich würde sagen, bis auf wenige Ausreisser sind die Sender schlecht. Werbungunterbrechungen gehören nicht ins Kinderprogramm, eigentlich überhaupt nicht ins Programm!
  • TVDriller schrieb via tvforen.de am 17.11.2009, 23.04 Uhr:
    Na aber auf die Öffentlich-Rechtlichen haben sie wenn dann negativ abgefärbt
  • TVDriller schrieb via tvforen.de am 17.11.2009, 23.02 Uhr:
    Na die sind auch nicht anders
  • TVDriller schrieb via tvforen.de am 17.11.2009, 22.52 Uhr:
    Na ein Spieleabend ist doch auch mal eine Abwechslung! Und du willst doch nicht behaupten das die Privaten vielfäliger sind als die Öffentlich-Rechtlichen?!
  • Quasselkasper schrieb via tvforen.de am 17.11.2009, 22.49 Uhr:
    egal was man zu dem thema im netz findet, überall kann man lesen das der anteil der kinder die einen eigenen fernseher im kinderzimmer haben zu hoch ist. und was schauen kinder im kinderzimmer wenn sie ungestört sind? doch nicht nur kinderprogramme. wozu regt man sich also über angeblich schlechtes kinderprogramm auf?
    http://idw-online.de/pages/de/news166741
    http://www.welt.de/wissenschaft/article758761/Der_Fernseher_gehoert_nicht_ins_Kinderzimmer.html
  • amsp20000 schrieb via tvforen.de am 17.11.2009, 22.46 Uhr:
    Die ÖRs damals waren allerdings keine Heiligen und vieles würdest du nicht mehr zu sehen bekommen.
  • TVDriller schrieb via tvforen.de am 17.11.2009, 22.44 Uhr:
    Ja das war übersichtlich und trotzdem vielfältiger als mit Privatfernsehen
  • Myra schrieb via tvforen.de am 17.11.2009, 22.38 Uhr:
    Was spricht gegen "WOW - Die Entdeckerzone", "Was ist Was TV", "Dragon Hunters", "Disneys Micky Maus Wunderhaus", "Caillou", "Bob der Baumeister", "Dora", "Cosmo & Wanda" oder "Spielegalaxie", "Finger Tips" und noch vieles, vieles mehr?
    Es gibt ganz sicher nicht nur Glanzstücke, aber so schlimm, wie es hier von vielen dargestellt wird, ist das heutige Kinderprogramm über alle Sender gesehen sicher nicht.
  • heldderarbeit schrieb via tvforen.de am 17.11.2009, 22.37 Uhr:
    Ach quatsch! Zu Spät! Dann müssten wir den Privaten auch das Recht einräumen! Die waren am Anfang ja noch erfrischend originell und witzig!
    Aber heute... Alle verbieten. ARD, ZDF, RTL, PRO / , Phoenix (ist eh langweiliger Schrott), arte für die Anbiederung an Frankreich... 3sat für die Annektierung des ORFs...
    Verbieten! Es ist so einfach! Löst alle Probleme!
    .
    .
    .
    Oder nicht?
  • heldderarbeit schrieb via tvforen.de am 17.11.2009, 22.24 Uhr:
    Ich finde, TVDriller hat Recht. Man sollte das verdummende Privatfernsehen verbieten. Nur haben die Öffentlich-Rechtlichen jetzt gelernt, wie es geht, deshalb sie vorsichtshalber mitverbieten. Das verblödenede Radio gleich mit!
    Und das Internet, wo jeder Idiot seine Schwachsinnsmeinungen von sich geben darf, erst Recht!
    Meinungsfreiheit ist sowieso überbewertet. So lange die Gefahr besteht, dass durch sie auch Blödes gesagt wird: Verbieten!
    Gefährlich ist übrigens auch das Leben, denn es endet meistens mit dem Tod. Also: Verbieten!!!!
  • amsp20000 schrieb via tvforen.de am 17.11.2009, 22.18 Uhr:
    Wie die Chinesen und Iraner. Ganz abgesehen: Die Idee Privatfernsehen zu verbieten, ist Schwachsinn.
  • Myra schrieb via tvforen.de am 17.11.2009, 22.16 Uhr:
    Und die BILD noch obendrein verbieten?
  • xy schrieb via tvforen.de am 17.11.2009, 20.01 Uhr:
    Myra schrieb:
    Dann gäbe es das jetzt online oder alle hätten
    Pay TV.
    Pay-TV ist ja auch eine Form des Privatfernsehens und wäre dann auch verboten. ;-)
  • TVDriller schrieb via tvforen.de am 17.11.2009, 17.11 Uhr:
    Wieso hätten wir jetzt alle Pay-V wenn es kein Privatfernsehn gebe? (ich hätte es jedenfalls nicht)
  • mac schrieb via tvforen.de am 17.11.2009, 15.02 Uhr:
    Rechtfertigung, dass jeder Scheiss jederzeit für Kinder zugänglich sein soll

    Nein, das fordere ich natürlich nicht, weil wir ja eben die FSK haben. Mir ist natürlich klar, dass Blösinn wie 9Live dadurch nicht ausgeschlossen wird, aber soweit ich das beurteilen kann, sind Kinder nicht auf der Suche nach dem größten Blödsinn, sondern nach dem Fernsehprogramm, das ihnen am meisten gefällt. Interessant wird es für Kinder außerdem auch dann, wenn Eltern ein bestimmtes Programm oder eine bestimmte Sendung ausdrücklich verbieten.
    Du schreibst, dass wir den Kindern eigenverantwortliches und selbständiges Handeln geben
    sollen, aber das müssen sie doch erst im Laufe der Zeit lernen.

    Naja, aber die beste Methode dürfte hier wohl Learning-by-doing sein. Es lernt auch niemand Radfahren aus einem Buch, und genausowenig können Kinder lernen, eigenverantwortlich zu handeln, wenn man ihnen grundsätzlich alles verbietet, bis auf das, was explizit erlaubt ist.
    Die FSK hilft da leider nicht viel weiter, sie beurteilt nur, ob Sendungen gefährlich für's
    Kind sein könnten, nicht, ob es z.B. konsumtechnisch "versaut" wird.

    Die Tricks der Werbepsychologen haben sowohl auf Kinder als auch auf Erwachsene Einfluss. Kinder dagegen schützen zu wollen, halte ich für eher kontraproduktiv. Besser man bringt ihnen frühzeitig bei, dass sie längst nicht alles was das Werbefernsehen zeigt auch bekommen können.
    ansprechend, unterhaltsam, gewaltfrei, anspruchsvoll, kindgerecht etc.

    Muss das wirklich alles sein? Ich glaube, wenn eine Sendung dem Kind nicht gefällt, wird es ganz von selbst aus- oder umschalten. Vor allem das Wörtchen "anspruchsvoll" und auch "kindgerechet" klingt für mich sehr nach der Spaßbremse. Wie gesagt: Man sollte natürlich nicht alles durchgehen lassen, aber die FSK zumindest als Richtlinie und geregelte Fernsehzeiten halte ich für ausreichend. Wenn die Kinder dann freiwillig die Sendung mit der Maus anschauen, ist das natürlich schön, aber wenn sie dagegen Cartoons bevorzugen, muss man ihnen doch auch nicht gleich den Spaß verderben, oder? Ich habe z.B. wähend meiner Kindheit sehr gerne Tom & Jerry geschaut (tue ich teilweise auch heute noch ;-)), und ich sehe keinen Grund warum ich das nicht auch den heutigen Kindern erlauben sollte, obwohl es die letzten 3 deiner 5 Kriterien nicht erfüllt.
  • amsp20000 schrieb via tvforen.de am 17.11.2009, 14.54 Uhr:
    Aus dem Angebot kann man auswählen. Die Privaten habe ich schon längst aus der Programmliste gelöscht, noch geht das. Man arbeitet bekanntlich an Zwangslisten und die großen Netzbetreiber haben das bereits umgesetzt.
    Das Kinderprogramm ist sogar besser als sein Ruf.
  • amsp20000 schrieb via tvforen.de am 17.11.2009, 14.44 Uhr:
    Hinzundkunz schrieb:
    Die Kontrollfunktion der FSK zu
    überlassen ist mir zu bequem, nach dem Motto " is
    legal, guck was du willst"!

    Die FSK-Freigaben sind, auch wenn der Gesetzgeber einen anderen Eindruck erwecken will, weder der Weisheit letzter Schluss noch im Einzelfall brauchbar. Ich zeige doch nicht alles mit FSK0 einem Kind.
    Die Niederlande kommen ohne diesen Kram sehr gut aus.
  • mac schrieb via tvforen.de am 17.11.2009, 14.22 Uhr:
    Es geht doch nicht um Quantität, sondern um Qualität. Und da hat Herr Maiwald völlig recht mit seiner Kritik.

    Dies ist ein relativer Begriff. Den Großteil von dem was heute im TV kommt, würde ich als Müll bezeichnen. Trotzdem: Lass besser jeden für sich selbt entscheiden, was Qualität ist und was nicht.
    Nein - das ist ganz und gar nicht gut und richtig.

    Dann hast eine sehr verblendete Einstellung, was Kinder betrifft. Die allermeisten Kinder legen nämlich keinen Wert darauf, dass ihr Fernsehprogramm für sie pädagogisch wertvoll ist.
    Setze ich mein Kind vor die Maussendung, dann ist es gebannt und schaut es gerne ... und(!) lernt noch etwas dabei

    Das ist ja schön, und ich finde das gut.
    Und die Kinder sollten durchaus lernen, mit dem Medium TV (wie übrigens auch mit dem Internet) umzugehen.

    Volle Zustimmung. Nur: Wie lernt man das am besten? Ich sage, indem wir den Kindern die Möglichkeit des eigenverantwortlichen und selbstständigen Handelns geben, und nicht nicht indem wir sie in eine Verbotskultur zwingen (wie es z.B. TVDriller bevorzugt). Natürlich muss es auch Grenzen geben, und hierfür haben wir in Deutschland ja die FSK.
    Pädagogisch wertvoll heisst nicht automatisch langweilig und nervig.

    Leider meistens doch. Ansonsten würden die Privaten weit mehr pädagogisch wertvolle Sendungen bringen.
    Aber wie sollen Eltern verantwortungsbewusst ihre Kinder an das Medium heranführen,
    wenn überall nur Schwachsinn/Kommerz/Merchandisingkagge (*g*) angeboten wird?

    Man muss seine Kinder ja nicht rund um die Uhr glotzen lassen. Ein paar Stunden am Nachmittag und ggfs. morgens oder am Wochenende vormittags, wären z.B. eine mögliche Einschränkung. Die (wenige) Zeit, in der sie aber "dürfen", muss man dann wirklich nicht unnötig weiter einschränken (die Vorgaben der FSK reichen). Ein bisschen Freizeit - und dazu gehört auch Freiheit - brauchen die Kinder eben auch.
  • mac schrieb via tvforen.de am 17.11.2009, 14.07 Uhr:
    so sitzen die meisten Kid´s oft über viele Stunden vor der Glotze, für die meisten Eltern ne gute sache

    Bitte meinen Posting nochmal genau lesen. Ich habe ausdrücklich geschrieben, dass ich nicht will, dass Kinder ihr Leben vor dem Fernseher fristen. Verantwortungsbewusste Eltern sollten sich darum kümmern, dass ihre Kinder nicht zu viel fernsehen. In den Zeiträume, in denen das Kind fernsehen darf, sollte das Kind dann aber selbstständig entscheiden dürfen (sofern es nicht der FSK widerspricht).
  • mac schrieb via tvforen.de am 17.11.2009, 14.04 Uhr:
    Privatfernsehen verbieten, das ist meine Forderung!

    Ist verbieten das einzige was dir einfällt? Besser Kinder zu mündigen Bürgern erziehen!
  • TVDriller schrieb via tvforen.de am 17.11.2009, 13.36 Uhr:
    Na weil es solche Sachen wie BigBrother, Supernanny, Gerichtsshows, Talkshow's a la Geissen, GNTM und sonst für ein menschverachtendes Zeug nicht geben würde!
    Komm mir jetzt nicht mit: Du brauchst es Dir ja nicht anzuschauen!
  • TVDriller schrieb via tvforen.de am 17.11.2009, 13.29 Uhr:
    Das musst Du mir jetzt genauer erklären?
  • TVDriller schrieb via tvforen.de am 17.11.2009, 13.25 Uhr:
    Hab' ich das behauptet?
  • Myra schrieb via tvforen.de am 17.11.2009, 13.24 Uhr:
    Wem ist damit gedient? Und was willst du damit bezwecken?
    Es gibt auch weiterhin das Internet, dann würde man halt die Dinge online stellen.
  • TVDriller schrieb via tvforen.de am 17.11.2009, 13.22 Uhr:
    Im Privatfernsehen ist auch vieles menschenverachtend! (gegenüber real existierenden Menschen und das nich nur nachts)
  • Anonymer Teilnehmer schrieb via tvforen.de am 17.11.2009, 13.22 Uhr:
    Mit Verlaub, Schwachsinn!!!
    Gruss/Huk
  • Myra schrieb via tvforen.de am 17.11.2009, 13.21 Uhr:
    Die Kontrollfunktion muss ganz einfach bei den Eltern liegen.
  • mac schrieb via tvforen.de am 17.11.2009, 13.06 Uhr:
    Es gibt doch heute so viele Kinderprogramme wie zu keiner anderen Zeit. Neben dem KiKa bringen auch Super RTL und RTL2, teilweise auch RTL und andere nachmittags und morgens fast durchgehend Kinderprogramm. Darüber hinaus gibt es noch den ebenfalls frei empfangbaren Sender NICK der den ganzen Tag über bis abends nur Kinderprogramm bringt, und wem das immer noch nicht reicht, für den gibt es noch die PayTV-Sender Playhouse Disney, Toon Disney, Disney Channel, Cartoon Network, Boomerang, Nick. Jr, Junior, Disney XD und NICK Premium (Quelle: tvtv.de).
    Ich verstehe wirklich nicht, was es da noch zu meckern gibt. Sicher, die meisten dieser Sendungen sind nicht unbedignt pädagogisch wertvoll, aber - oh Wunder -, schauen sich Kinder liebend gerne Sendungen an, die pädagogisch für sie überhaupt nicht wertvoll sind. Und das ist auch gut und richtig so, schließlich sind für die Erziehung die Erziehungsberechtigten zuständig und nicht etwa das Fernsehen. Kinder brauchen auch ihre Freizeit und man muss doch nicht ständig mit irgendwelchem pädgogischen Firlefanz (bewusst oder unterbewusst) auf sie einhämmern. Solange die FSK nicht etwas anderes vorschreibt, sollen Kinder ruhig sehen, was immer sie wollen (was nicht heißen soll, dass Kinder so lange wie sie wollen oder wann immer sie wollen fern sehen dürfen).
  • TVDriller schrieb via tvforen.de am 17.11.2009, 12.28 Uhr:
    Die SPD war gegen Privatfernsehen!
  • TVDriller schrieb via tvforen.de am 17.11.2009, 12.20 Uhr:
    Der spricht weitestgehend aus was ich schon lange denke! Ich bin der Meinung, dass schwarz-gelb auch daran wesentlich Mitschuld hat, die ja das Privatfernsehen zugelassen haben, um die Menschheit zu verblöden!
  • Logan5 schrieb via tvforen.de am 17.11.2009, 08.10 Uhr:
    xy schrieb:
    tr33 schrieb:
    > das Kinder und Jugendliche eben nicht die
    gleichen
    > sachen wie vor 20 oder 30 Jahren sehen wollen,
    > sondern oft mals modernere Serien.

    Ich erlebe so etwas gerade bei meiner Arbeit im Kindergarten. Natürlich kommen die Kinder mit Batman-T-Shirts, Sponge-Bob-Rucksäcken, Bob, der Baumeister-Brotdosen, Gormiti-Figuren und Spiderman-Mützen in den Kindergarten, aber setz dich mit ihnen zusammen und erzähl ihnen Geschichten von Robin Hood, Zorro oder den 3 Musketieren und sie sind so begeistert davon, dass sie es den ganzen Tag über nachspielen.
    Die mögen beides. Denen ist völlig egal, wie alt oder neu etwas ist. Es sind die Geschichten und ihre Helden, die sie mögen. Wie gesagt, meine 12jährige Nichte steht auf "Der Wind in den Weiden", die Stop-Motion-Puppentrickserie aus den 80ern und zwar gerade weil das so langsam und gemütlich erzählt wird. Und modernere Serien wie Hannah Montana und H2O mag sie trotzdem auch und wie alle anderen Teenies findet sie "Twilight" toll. So what?
    Es sind die Sender, die sich einbilden, man dürfte Kindern keine älteren Programme vorsetzen. Nicht die Kinder. Die nehmen einfach, was man ihnen anbietet. Und dafür, dass dieses Angebot einen pädagogischen, emotionalen und kognitiven Wert hat, haben die Anbieter nun einmal Sorge zu tragen und nicht dafür, wieviel Plastik sich damit verkaufen lässt oder wie hoch die Quoten beim größten Schwachsinn sind. Wer braucht Doku-Soaps im Kinderkanal? Ist die Fernsehlandschaft noch nicht ausreichend überflutet mit diesem inhaltslosen Dreck??
  • heldderarbeit schrieb via tvforen.de am 16.11.2009, 15.59 Uhr:
    lonely-goatherd schrieb:
    Ich finde schon, dass Maiwald recht hat. Es geht
    auch meines Eracjhtens nicht so sehr darum, dass
    sich die Sehgewoghnheiten dwer Kinder verändert
    haben, als dass sie verändert wurden. Das
    Programm bietet - bis auf wenige Ausnahmen (M;aus,
    Löwenzahn) kaum Sendungen mit Wirklichkeitsbezug
    und wie uch immer geartetem Lerneffekt, im
    fiktionalen Bereich ist diese Thematik (schon auf
    grund der Tatsache, dass man nicht-Comics mit der
    Lupe suchen kann) sowieso kaum präsent.

    Wissen macht Ah! fällt mir als weitere Ausnahme im nonfiktionalen Breich ein, ebenso Logo, Willi will's wissen, Kopfball, etc.
    Im fiktionalen Bereich gibt's natürlich auch Sendungen mit Lerneffekt, auch beim Zeichentrick. "Little Amadeus", z.B., und da gibt's noch eine andere liebevoll gestaltete Trickserie zum Fördern des musikalischen Verständnisses, dessen Titel mir gerade nicht einfällt. "Blue & Clue - Blau und Schlau" für die Kleineren ist auch toll.
    Gibt also einige Perlen im aktuellen Kinder-Tv-Programm. Natürlich auch viel Schrott. Blöd, dass es den Eltern übertlassen ist, zu filtern. ;)
  • bettyblue68 schrieb via tvforen.de am 16.11.2009, 15.34 Uhr:
    Logan5 schrieb:
                                  http://www.smilies.4-user.de/include/Girls/smilie_girl_020.gif (http://www.smilies.4-user.de)
    [...] Hier werden keine kritischen,
    mündigen Bürger mehr erzogen, wie zu Zeiten der
    "Rappelkiste", sondern angepasste, phantasielose
    Spießer. Im RTL2-Programm geht es dagegen
    vorwiegend um den Verkauf von Spielzeug, also um
    die Erziehung zum kritiklosen Konsumenten. Man
    sollte nämlich immer im Auge behalten, welche
    Werte, Normen und Anregungen ein Kinderprogramm
    transportiert. In den 70ern ging es um
    Eigenbestimmung, Sozialverhalten,
    Gesellschaftskritik. [...]
    Ein ganz hervorragendes Posting, wie ich es besser nicht hätte schreiben können ... ;-)
    Vielen Dank, Logan5 - dem gibt es imho nichts, aber auch gar nichts hinzuzufügen.
  • tr33 schrieb via tvforen.de am 16.11.2009, 14.02 Uhr:
    Zu jeder zeit gab es Schrott im Fernsehen, aber auch gute Sachen.
    Rückblickend sieht man in Nostalgischer Verklärung oftmals nur die guten sachen, die es damals gab, vergisst aber oft das da auch Mist gelaufen ist. Man sollte nicht immer nur das "früher war alles besser"-Argument bringen, sondern vieleicht auch mal daran denken, das Kinder und Jugendliche eben nicht die gleichen sachen wie vor 20 oder 30 Jahren sehen wollen, sondern oft mals modernere Serien.
    Ich denke mal die DVD-Boxen von vielen Kinderserien der 70er und 80er kaufen eher Erwachsene wegen ihrer Kindheitseinnerungen als die eigentliche Zielgruppe.
  • tr33 schrieb via tvforen.de am 16.11.2009, 09.28 Uhr:
    Vielleicht sollte auch mal sehen das sich die Kinder heute andere Sachen schauen wollen als wir früher. Ich habe auch andere Sendungen geschaut, andere Musik gehört und insgesamt andere Sachen interessant gefunden als die Generation vor mir.
    Und auch ich finde das was heute im Kinderprogramm läuft größtenteils Mist, aber das wird ja nicht für mich (31) gesendet sonder für Kinder! Meinen Eltern hat auch nicht alles gefallen, was ich damals z.b. auf Tele 5 geschaut habe...
  • Logan5 schrieb via tvforen.de am 15.11.2009, 21.14 Uhr:
    Es ist einfach ein Unterschied, ob man zu einer Sendung diverse Merchandise-Artikel auf den Markt bringt, oder ob man, wie bei einigen japanischen Trickfilmserien, die Sendungen gleich so konzipiert, um darüber irgendwelche Kartenspiele und Actionfiguren zu verkaufen. Serien wie Yu-Gi-Oh, Pokemon, Beyblade, Gormiti etc. sind im Grunde nur Werbefilmchen für Spielzeug, die auch gleich 1:1 dazu anleiten, wie man mit dem ganzen Plastik zu spielen hat. Da ist jede Folge gleich, nur dass eben immer weitere Karten, Figuren oder Kreisel eingeführt werden, die man dann kaufen kann. Es lebe die Konsumkindheit!
  • orinoco schrieb via tvforen.de am 15.11.2009, 15.05 Uhr:
    Die Kritik am Kinder-Fernsehen in allen Ehren, aber Herr Maiwald sollte sich da aber auch mal an die eigene Nase fassen. Die "Sendung mit der Maus" ist auch zu 100% durchkommerzialisiert. Merchandising ohne Ende und wehe dem der sich an den Figuren daraus kreativ vergreift z.B. sie auf seiner Webseite verwendet. Nicht ohne Grund sagt man dem WDR nach er sei eine Juristenanstalt mit angeschlossenem Rundfunkbetrieb. Wirtschaftlich nehmen sich öffentlich-schrecklich und rabiate Programme schon lange nichts mehr. Das war Herrn Maiwald bei seinen eigenen Produktionen immer Recht (auch wenn er vor der Kamera immer so getan hat, als wäre die Sendung mit der Maus Teil der Zuschauerfamilie). Wenn sich nun auch die Programmqualität angleicht ist das nur folgerichtig. Die Geister die Herr Maiwald rief, die wird er nicht mehr los.
  • Brigitte schrieb via tvforen.de am 14.11.2009, 16.02 Uhr:
    Wie toll die Sendung mit der Maus ist, hab ich erst kürzlich gesehen, als ich nach Jahren zufällig reingeraten bin. Lustig und lehrreich zugleich.
    Wenn ich am Vormittag im ORF Teletext abrufen will, schreit mich entweder irgendein Monster ordinär an (ich hab tatsächlich erlebt, daß ich begrüßt wurde mit "verpiß dich!") oder es läuft eine dieser unerträglichen, schlecht gespielten Daily Soaps.
    Da hätte ich als Kind Alpträume. Sogar harmlose Zeichentrickgeschichten zeigen schreiende Personen mit riesigen offenen Mündern.
  • TV Wunschliste schrieb via tvforen.de am 13.11.2009, 19.13 Uhr:

    http://www.wunschliste.de/gfx/news/ard_logo.gif
    Dr. Gerhard Fuchs, ARD-Koordinator Kinder- und Familienprogramm, hat die von Armin Maiwald (http://www.wunschliste.de/person/1224/Armin_Maiwald) in teilweise drastischen Worten geäußerte Kritik am Programm des öffentlich-rechtlichen Kinderfernsehens (wunschliste.de berichtete (http://www.wunschliste.de/news/6052)) zurückgewiesen. Die verantwortlichen Kollegen stellten sich gern einer Kritik; diese müsse allerdings "im Sinne der Sache inhaltlich fundiert und in der Wortwahl angemessen sein".
    Armin Maiwald hatte in einem Interview mit der "Frankfurter Rundschau" u.a. die öffentlich-rechtlichen Sender als "bescheuert" bezeichnet und deren Kinderfernsehen ("schrill und schreiend bunt") eine fortschreitende Annäherung an das Privatfernsehen vorgeworfen.
    "Die ARD-Koordination Kinder- und Familienprogramm anerkennt die großen Verdienste von Armin Maiwald für die Ausgestaltung und Profilierung des Kinderprogramms im Ersten Deutschen Fernsehen", so Fuchs in einer ARD-Stellungnahme. "Die Miterfindung des Kultformats 'Die Sendung mit der Maus' (http://www.wunschliste.de/3120) sowie weiterer beliebter Sendungen waren über Jahrzehnte richtungsweisend für viele Redakteurinnen und Redakteure in den Kinderprogramm-Redaktionen der Landesrundfunkanstalten. Armin Maiwalds sachlicher Ratschlag wurde und wird in der Branche allseits geschätzt. Umso erstaunlicher ist es, dass sich einer der 'Maus'-Väter im Interview mit der FR zu Pauschalurteilen und einer zum Teil unsachlichen Kritik über das aktuelle Profil des Kinderprogramms und den Kinderkanal von ARD und ZDF hinreißen lässt."
    Maiwalds Behauptung, "das Kinderfernsehen finde überwiegend nur mehr im Privatfernsehen statt und die Öffentlich-Rechtlichen würden 'die Kinder schlecht bedienen'" hielte einer Überprüfung anhand des Programmschemas nicht stand. Ein Blick auf das Vormittagsprogramm des Ersten am Wochenende etwa verdeutliche, "dass Das Erste auf eine große Vielfalt an Programminhalten für die jüngsten und jungen Zuschauer Wert legt und seinem Bildungs-, Informations- und Unterhaltungsauftrag gerecht wird".
    Das Angebot des Kinderfernsehens habe sich seit den 70er und 80er Jahren vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Entwicklungen und den daraus resultierenden Anforderungen an die Erwartungshaltung der jungen Zuschauer enorm vervielfacht: "Gab es in den 70er Jahren nicht mehr als rund zehn Stunden pro Woche und Ende der 80er über 60, so können Kinder jetzt aus über 400 Stunden Programm wöchentlich ihre Lieblingssendungen auswählen. Programmflächen für das Kinder- und Familienprogramm im öffentlich-rechtlichen System sind in den zurückliegenden Jahren keineswegs verschwunden, sie wurden mit Rücksicht auf andere Verpflichtungen bestenfalls verschoben."
    Das Programmangebot habe sich der Zeit angepasst: "Früher haben die Kinder mit der Modelleisenbahn gespielt und 'Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt' (http://www.wunschliste.de/0575)gesehen." Heute verbrächten sie ihre Freizeit auch am Computer, an der Spielkonsole und vor dem Fernseher. Das Ergebnis von Marktanalysen belege, dass Qualitätsprogramme wie "Die Sendung mit der Maus" und "Willi will's wissen" (http://www.wunschliste.de/6365), "Wissen macht Ah!" (http://www.wunschliste.de/7166), "Die Sendung mit dem Elefanten" (http://www.wunschliste.de/11143), der "Tigerenten Club" (http://www.wunschliste.de/7994), "Die Pfefferkörner" (http://www.wunschliste.de/2950), "Rennschwein Rudi Rüssel" (http://www.wunschliste.de/11762) oder das Kindernachrichtenmagazin "neuneinhalb" (http://www.wunschliste.de/11752) von Kindern gern und häufig gesehen würden.
    13.11.2009 - Jutta Zniva/wunschliste.de
    Quelle: ARD
    http://www.wunschliste.de/news/6080
  • Logan5 schrieb via tvforen.de am 12.11.2009, 14.39 Uhr:
    Myra schrieb:

    Bietet den die heutige Literatur solch einen
    Stoff? Warum muss man sich an Literaturadaptionen
    versuchen?

    Selbstverständlich bietet auch heutige Kinder- und Jugendliteratur entsprechende Stoffe. Wieso sollte sich das geändert haben?
    Und warum man so etwas versuchen sollte, lässt sich einfach beantworten. Man wird in etlichen Studien zur veränderten Kindheit nachlesen können, dass Kinder heute in vielen Fällen vor allem dann zu Literatur greifen, wenn sie an Fernsehsendungen anknüpft. Fernsehn ist nunmal - vor allem für Kinder - nach wie vor Leitmedium. Dadurch entsteht eine gewisse Verantwortung, ob die Sender nun wollen oder nicht.
    Ich bin in den 70ern/80ern aufgewachsen und erinnere mich noch sehr gut, dass auch ich gerade durch Fernsehserien auf viele Bücher erst aufmerksam geworden bin. In meiner Kindheit hat das Fernsehn immens zu meiner Lesemotivation beigetragen und ich bin da sicher nicht der Einzige.
    Also bei aller Liebe: ich habe das alles als Kind
    gesehen, aber es hat mich zu keinem besseren oder
    schlechteren Menschen gemacht. Die
    Betrachtungsweise entsteht aus deiner
    Erwachsenensicht.

    Ob mich diese Serien letztendlich zu einem besseren Menschen gemacht hat, sei mal dahin gestellt, aber ich kann durchaus sagen, dass sie meine Sicht auf die Welt nicht unwesentlich beeinflusst haben und das war schließlich auch ihre erklärte Absicht. Es ist natürlich immer eine Frage, "wie" man sich etwas ansieht.
    Laaaaaaaaaangweilig...fand ich als Kind schon und
    ich kenn viele, die das genauso sehen. Das
    empfinde ich als wirklich total subjektiv, ob das
    wirklich so toll war, wenn Menschen mit Pistolen
    vor anderen hektisch rumgehopst sind.
    Und welche Geschichtlichkeit oder welche
    Kulturbewahrung? Die amerikanische? Warum?

    Ich fand das als Kind nicht langweilig und die vielen Kinder, mit denen ich regelmäßig auf dem Schulhof die Western von Gestern nachgespielt habe, schienen da mit mir durchaus einer Meinung zu sein. Über Charlie Caplin und "Dick und Doof" - von denen es nicht von ungefähr auch Comichefte und Trickfilmserien gab - haben wir zudem genauso sehr gelacht, wie über Bugs Bunny oder Tom und Jerry.
    Ältere Fernsehsendungen sind ein Teil der Kulturgeschichte, besonders in Zeiten, wo das Fernsehn zum Medium Nummer Eins geworden ist und in vielen Fällen das Lesen nahezu abgelöst hat. Man lernt - neben der Unterhaltung - gleichzeitig etwas über die Epoche aus der diese Sendungen stammen und realisiert, dass die Welt nicht schon immer genauso war, wie sie heute ist und es auch nicht bleiben wird. Die Erfahrung von Geschichtlichkeit halte ich für ein äußerst wichtiges Erziehungsziel.
    Besonders im Zug der Globalisierung darf man übrigens durchaus auch von einer Weltkultur ausgehen und die amerikanische Kultur ist nicht weniger wert, als alle anderen auch.
    Aber in 20 Jahren sind andere Serien Klassiker und
    viele der heutige Serien werden dann nicht besser
    oder schlechter sein als die damaligen.

    Für einen richtigen Klassikerstatus müssten besagte Sendungen 1.) aus dem Einheitsbei hervor ragen und 2.) so gut sein, dass man auch als Erwachsener noch Spaß dabei haben kann. Ich habe ernste Zweifel daran, ob sich heutige Teenager nicht in 10 Jahren eher dafür schämen, dass sie mal "Hannah Montana" toll fanden. Aber die Zeit wird es ja zeigen, oder ? ;)
  • Logan5 schrieb via tvforen.de am 12.11.2009, 14.39 Uhr:
    Doppelpost. Sorry. :)
  • amsp20000 schrieb via tvforen.de am 12.11.2009, 00.03 Uhr:
    Myra schrieb:
    Wenn man
    ein Kindervollprogramm wie den KIKA mit etwas
    vergleichen möchte, dann mit einem anderen
    Sender, der ebenfalls den ganzen Tag
    Kinderfernsehen sendet.

    ... und da gibt es einige.
    Ki.Ka
    Nick
    SuperRTL (zumindest tagsüber)
    Disney Channel
    DisneyXD
    Playhouse Disney
    ToonDisney
    Nick Premium
    Nick Jr.
    Junior
    KidsCo
    yfe
    Hab ich noch einen vergessen? Jedenfalls kann man auf jedem gute Sendungen finden. Es könnten durchaus noch mehr dazu kommen, wenn PayTV ein Erfolg wird. In den USA fordert man inzwischen sogar ein Nick Classic (wobei das Nickelodeon der 90er gemeint ist).
    Drehst
    du eine Serie oder ein Film wie damals die "Fünf
    Freunde" ist das heute zum Scheitern verurteilt,
    weil der Zuschauer etwas anderes von neuen
    Produktionen erwartet. Da sind Kinder auch nicht
    anders als Erwachsene.

    Das würde ich nicht sagen. Mit "Nancy Drew" ist durchaus ein schöner Film genau in dem Stil produziert worden, auch "Minor Details" kommt ohne technisches Feuerwerk aus. Ich denke man kann die alten Serien durchaus zeigen. Vielleicht muss man ein wenig Geschichtsunterricht geben, aber wenn die Story stimmt.
    Und
    so langsam trauen sich auch die europäischen
    Produzenten anscheinend wieder Live Action Formate
    anzubieten, weil die Quoten zeigen, das diese
    Formate inzwischen wieder angenommen werden.

    Das Format war nie weg.
  • xy schrieb via tvforen.de am 11.11.2009, 23.19 Uhr:
    Myra schrieb:
    Aber in 20 Jahren sind andere Serien Klassiker und
    viele der heutige Serien werden dann nicht besser
    oder schlechter sein als die damaligen.

    Ich nehme an, Du meinst damit vor allem moderne Zeichentrickserien, die auch schon seit mehreren Jahren laufen. Von den bei den öffentlich-rechtlichen Sendern gezeigten fallen mir vor allem folgende ein: "Oiski Poiski", "Sissi", "Jim Knopf", "SimsalaGrimm", "Timm Thaler", "Der Wunschpunsch", "Der kleine Bär", "Tabaluga", "Astrid Lindgrens Pippi Langstrumpf", "Flipper und Lopaka", "Franklin", "Emily Erdbeer (2002)", "Der Regenbogenfisch", "Momo", "Au Schwarte!".
    Aber ich glaube nicht, dass diese Serien jemals den Kultstatus von Wickie, Maja & Co. erreichen werden – schon deshalb nicht, weil es seit Anfang/Mitte der 90er aufgrund der zunehmenden Sendervielfalt immer schwerer geworden ist, eine ganze Generation von Zuschauern zu erreichen. Nicht einmal Disney-Serien wie "Die Gummibärenbande" oder "Chip und Chap" haben das bis heute wirklich geschafft, obwohl sie sich immerhin bis heute im Kinderprogramm behaupten können.
  • Logan5 schrieb via tvforen.de am 11.11.2009, 18.58 Uhr:
    Die Stellungnahme von RTL2 hat doch schon was von Realsatire, oder?
    Yu-Gi-Oh, Pokemon, Digimon, Beyblade etc.. sollen kein Schund sein, der nur darauf aus ist, Kindern Mist zu verkaufen, den sie nicht brauchen?
    Sicher, bei "Naruto" oder "Inuyasha" oder "Detektiv Conan" liegt die Sache ein wenig anders, allerdings handelt es sich hierbei um Serien, die der falschen Altersgruppe angeboten werden, denn sie sind nicht für Kindergartenkinder und Grundschüler gemacht - was sich auch daran zeigt, dass sie für ihre Ausstrahlungszeit alle geschnitten werden müssen. Das sind bestenfalls Jugendserien, die zu einem späteren Zeitpunkt gesendet werden sollten.
    Und der KIKA nähert sich mit Doku-Soap-Formaten und saublöden Spielshows nicht den Privaten an? Und Dauergrinse-Heileweltsserien wie Little Amadeus, Zigby das Zebra, Coco der Affe, Simsala Grimm und anderer Verniedlichungskitsch sind keine KiKa-Produktionen? Und die Zeichentrickvarianten von Timm Thaler, Jim Knopf oder Momo waren nicht so ästhetisch minderwertig, wie sie inhaltlich verwässert und entschärft waren?
    Es ist ja nicht so, dass Maiwald völlig undifferenziert urteilen würde und natürlich hat der KiKa auch Sendungen wie "Bernd, das Brot" oder "Logo" im Programm, aber mal ganz ehrlich, kann sich das KiKa - Programm ernsthaft mit dem Kinderprogramm der 70er und 80er messen? Ich denke nicht.
    Wo sind denn heute die richtigen Kinder-und Jugendliteraturadaptionen, wie "Die geheime Welt der Polly Flint", "Das Geheimnis des 7. Weges" oder "Die Mumins" oder "Die rote Zora"? Was ist mit sozialkritischen Serien wie "Die dreibeinigen Herrscher", abenteuerlich phantastischen Stoffen wie "Mandara" oder "Der Schatz im All" oder "Jack Holborn"? Wo wird im KiKa heute noch Sozialverhalten gefördert, wie bei den "Fraggles" oder "Hallo Spencer"? Wo wird das Lesen gefördert, wie bei "Lemmy und die Schmöker"? Wo wird "Historisches", wie die "Klamottenkiste", "Die 3 Stooges" oder "Western von Gestern" gezeigt, um eigene Geschichtlichkeit und Kuturbewahrung bewusst zu machen? Können sich RTL2-Serien mit der Biene Maja, Wickie oder Pinocchio messen?
    Was ich im privaten Kinderfernsehen sehe, ist größtenteils purer Kommerz und dabei inhaltlich bedeutungslos. Das KiKa-Programm ist nicht selten ästhetisch minderwertig und zudem absoluter Einheitsbrei, aus dem nichts Besonderes hervor ragt.
    Natürlich gibt es auch Ausnahmen. "Die Drachenjäger" auf SuperRTL, "Sponge Bob" oder "Bernd", aber von der innovativen Vielfalt der 70er und frühen 80er sind wir doch heute meilenweit entfernt.
    Hier mal das komplette Interview mit Armin Maiwald:
    http://www.fr-online.de/in_und_ausland/panorama/?em_cnt=2069818&em_cnt_page=1
  • Nachdenker schrieb via tvforen.de am 11.11.2009, 18.07 Uhr:
    Also ich bin Jahrgang 1963 und ich hatte nie einen eigenen Fernseher.Wir hatten nicht mal ein Zweitgerät.
    Man war also gezwungen gemeinsam in die Röhre zu schauen.Das ging nicht immer konfliktfrei ab.
    Vati wollte Sport---Mutti war es egal setzte sich aber für Kind ein und schon gab es Streit.
    Ich erinner mich das es in der ARD immer um 17.00 Uhr Kinderfernsehen gab.(Plumpaquatsch,Spatz vom Wallrafplatz, Dr. Snuggels u.s.w.)
    Für unser Kind Jahrgang 1982 gab es Fernsehen wirklich nur in ganz kleiner Dosierung.Wir haben noch sehr viel Platten und Kasetten gehört .
    Die Fernbedienung war für ihn bis er in die Schule kam absolutes tabu.
    Eigentlich ist man doch heute auch auf das was im Fernsehen gesendet wird nicht mehr angewiesen.
    Wozu gibt es DVD und Hörbücher von richtigen Büchern möchte ich gar nicht anfangen.
    Eltern haben es also selbst in der Hand.
    Nachdenker
    PS.Natürlich finde ich es auch ärgerlich, dass mit unseren Gebühren teilweise so ein Mist über den Sender läuft-
  • Anonymer Teilnehmer schrieb via tvforen.de am 11.11.2009, 14.33 Uhr:
    Wenn ich zappe dann heißt es nicht das ich nicht wahrnehme was da geschieht, ganz im gegenteil, ich nehme sehr bewußt wahr was ich im vorangegangenen Posting erwähnte und kann es hiermit abermals unterstreichen, das hat nichts mit "draufhauen" zu tun, so nehme ich das heutige "Kinderentertainment" wahr. (wobei die persönliche wahrnemung natürlich eine subjektive Geschichte ist)
    Gruss/Huk
  • Anonymer Teilnehmer schrieb via tvforen.de am 11.11.2009, 13.56 Uhr:
    Schön und gut was die da so sagen, tatsache ist aber, wenn ich hin und wieder durch´s Kinderprogramm zappe, kommt mir der Kaffee hoch, es ist schon sehr "grenzwertig" womit die Kleinsten viele Stunden am Tag berieselt werden, blabla hin und blabla her, dass läßt sich nicht wegdiskutieren!
    Gruss/Huk
  • Myra schrieb via tvforen.de am 11.11.2009, 13.46 Uhr:
    Und hier kommt die andere Seite zu Wort:
    http://www.dwdl.de/story/23437/kikartl_ii_erstaunt_bis_emprt_ber_mauserfinder/
  • Darkness schrieb via tvforen.de am 11.11.2009, 12.02 Uhr:
    früher gabst morgen Schulfernsehn (dritte Programme) und Nachtmittags 1-2 Stunden Kinderfernsehn - so sollte es auch wieder in der ARD/ZDF sein.Statt den Kika Kanal könnte es ja ein Sender geben wo 24 Stunden Soaps,Serien laufen...
  • Anonymer Teilnehmer schrieb via tvforen.de am 11.11.2009, 07.05 Uhr:
    Der gute Armin, natürlich hat er recht und für das was er der "Kinderwelt " als Unterhaltung kreiert hat sollte er eine hohe Auszeichnung bekommen (falls er die nicht schon hat ?), ich bin ihm sehr dankbar für die Sendungen die mich durch meine Kindheit begleitet haben.
    Gruss/Huk
  • TVDriller schrieb via tvforen.de am 10.11.2009, 18.55 Uhr:
    Dann müsste der KIKA ganz verschwinden. Halte ich auch für überflüssig. Ich hatte mit 8 meine ersten eigenen Fernseher und gab's sowas auch nicht. Trotzdem fühlte ich mich nicht vom Fernsehen benachteiligt
  • TVDriller schrieb via tvforen.de am 10.11.2009, 18.37 Uhr:
    Ein Tag hat aber 24 Stunden!
  • TVDriller schrieb via tvforen.de am 10.11.2009, 18.35 Uhr:
    Da hat er vollkommen recht. Aber eigentlich ist es letzendlich auf die zulassung des Privatfernsehens zurückzuführen, was niemals hätte sein dürfen!
  • heinz wäscher schrieb via tvforen.de am 10.11.2009, 18.23 Uhr:
    Er hat sicherlich mit einigem Recht, ich kann ihm überwiegend zustimmen.
    Eine Frage stellt sich mir aber: Warum braucht es in den Programmen wie WDR, ARD etc. ein Kinderprogramm, wenn der Kinderkanal das auch leisten kann/könnte? Was der KIKA draus macht, ist ein anderes Paar Schuhe. Aber eine Schiene im Vorabendprogramm halte ich für Quatsch.
  • bettyblue68 schrieb via tvforen.de am 10.11.2009, 18.16 Uhr:
    Ach Armin ... wie froh und glücklich ich mich schätzen kann, quasi seit der Geburtsstunde der "Maus" mit dabei zu sein.
    Was wäre mir entgangen.
    Ich liebe die Maus und noch mehr den kleinen, blauen Elefanten.
    Und das hier:"Das Programm des Kinderkanals sei "schrill und schreiend bunt, das nähert sich immer mehr dem Privatfernsehen an". Dominiert werde es von "Spielshows und Serien mit einer beständigen aufgesetzten Dauerfröhlichkeit in einer Lautstärke und einer Sprach-Frequenz, die fast schon wehtun". Gutes Kinderfernsehen dagegen müsse die Kinder ernst nehmen, sie neugierig machen und "dazu anregen, hinauszugehen und sich die Welt genauer anzuschauen". Inzwischen finde Kinderfernsehen überwiegend bei den Privatsendern statt, dort gehe es aber nur darum, "den Kindern etwas zu verkaufen, also sie dazu zu verleiten, von ihren Eltern gewisse Dinge zu verlangen". möchte ich doppelt und dreifach unterstreichen, denn ich empfinde es ganz genau so!
    Ich frage mich, wo all die klugen Männer und Frauen meiner Generation sind? Obwohl - die gibt es ganz sicher, nur leider sind die nicht in der Kinder-TV-Branche oder haben dort etwas zu sagen.
    *seufz*
    http://www.muenster.de/~tomtom/Elauf1.gif
  • Fox Mulder schrieb via tvforen.de am 10.11.2009, 17.40 Uhr:
    Er spricht mir aus der Seele!
  • Darkness schrieb via tvforen.de am 10.11.2009, 17.33 Uhr:
    ja der Mann hat rechts - es lebe der Kommerz.
  • Logan5 schrieb via tvforen.de am 10.11.2009, 17.32 Uhr:
    Und Recht hat er. Mehr kann kann man dazu kaum noch sagen. Der Mann bringt es genau auf den Punkt!