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"Fuller House"-Veteranin muss voraussichtlich ins Gefängnis
Lori Loughlin in der "Coal Valley Saga"
Hallmark
Bestechungs-Skandal: Lori Loughlin bekennt sich schuldig/Hallmark

Etwas mehr als ein Jahr, nachdem ihre Beteiligung in einem beispiellosen Bestechungs-Skandal zu ihrer Festnahme führte, hat sich Lori Loughlin am Freitag vor Gericht schuldig bekannt. Die aus  "Fuller House" und  "Die Coal Valley Saga" bekannte Schauspielerin gab damit zu, Hunderttausende von Dollar gezahlt zu haben, um für ihre Töchter die Aufnahme an einem Elite-College zu sichern.

Die Anhörung am United States District Court in Boston, Massachusetts fand in Corona-Zeiten per Videokonferenz statt. Zuvor hatten Loughlin und ihr Ehemann, der Modesigner Mossimo Giannulli, monatelang jede Schuld von sich gewiesen. Letztendlich wurde ihnen aber wohl doch klar, dass sie aufgrund erdrückender Beweise potentiell mit 50 Jahren Haft und einer millionenschweren Strafe zu rechnen hatten. So schlossen die Angeklagten am Donnerstag mit der Staatsanwaltschaft einen Deal, der ihnen durch das Schuldeingeständnis nun eine deutlich geringere Strafe in Aussicht stellt.

Lori Loughlin soll demnach zwei Monate ins Gefängnis, 150.000 Dollar Strafe zahlen und 100 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten. Nach Verbüßung ihrer Haftstrafe wird sie sich zudem zwei Jahre lang auf Bewährung befinden. Giannulli müsste fünf Monate in Haft, eine Strafe von 250.000 Dollar zahlen und 250 Stunden gemeinnützige Arbeit absolvieren. Auch er wäre zwei Jahre lang auf Bewährung. Ob der zuständige Richter dieser Empfehlung und damit dem von Staatsanwaltschaft und Strafverteidigern ausgehandelten Deal folgt, wird sich erst am 21. August zeigen, wenn das Strafmaß offiziell verkündet wird.

Die Strafe wäre zwar immer noch glimpflich, doch deutlich höher als die zwei Wochen, die  "Desperate Housewives"-Veteranin Felicity Huffman im Gefängnis zubringen musste. Huffman war ebenfalls in den Bestechungs-Skandal involviert und wurde im vergangenen Herbst verurteilt (TV Wunschliste berichtete).

Lori Loughlin stellte sich am 13. März 2019 den Ermittlungsbehörden, nachdem gegen sie Anklage erhoben worden war. Der Schauspielerin wurde gemeinsam mit rund 50 anderen Eltern, Trainern und Verwaltungsangestellten vorgeworfen, Teil eines ausgeklügelten Bestechungs-Netzwerks zu sein, dessen Ziel es war, den Kindern von Besserverdienern einen Studienplatz an Elite-Universitäten wie Yale und Georgetown zu verschaffen.

Loughlin zahlte demnach gemeinsam mit ihrem Ehemann Mossimo Giannulli rund 500.000 US-Dollar Schmiergeld, damit ihre Töchter in das Leichtathletik-Team der University of Southern California aufgenommen werden und so über ein entsprechendes Stipendium die begehrten Studienplätze erhalten - obwohl ihre Töchter den Sport nie ausgeübt haben.


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Leserkommentare

  • Kasimir schrieb via tvforen.de am 27.05.2020, 14.42 Uhr:
    Was für ein Zufall... Mit dieser Schauspielerin habe ich mir zuletzt den Film "Die Kids von Orlando" aus dem Jahr 1985 angesehen. Damals war sie selbst noch im Studierendenalter gewesen. ;-)
  • chrisquito schrieb via tvforen.de am 25.05.2020, 16.28 Uhr:
    omg, mein LRS, ich lese: Loriot bekennt sich schuldig ..
  • bmk schrieb via tvforen.de am 25.05.2020, 14.08 Uhr:
    Ich fasse nochmal ein paar Dinge für die Zusammenhänge zusammen:

    Die hier geahndete Straftat ist nicht der Betrug an den Unis gewesen (denn der richtete sich gegen eine "private" Einrichtung, die vermutlich zivilrechtlich klagen müsste), sondern weil für die Absprache des Betrugs das staatliche Fernmeldewesen verwendet wurde.

    Huffman hat 15.000 Dollar gezahlt, damit jemand einen standardisierten Test anstatt ihres Kindes ablegt. Loughlin und Ehemann haben 500.000 Dollar gezahlt und wohl auch einigen Aufwand betrieben, um ihren Töchtern falsche Sportkarrieren zu fabrizieren (inklusive gefälschter Bilder) - also einiges mehr an Aufwand.

    Die Ermittler hatten den Mann im Zentrum des Skandals (der die Kontakte zwischen den "Reichen" und denen, die beim Betrug helfen konnten, herstellte) als erstes im Visier und konnten ihn zur Kooperation "bringen" (halt auch durch Strafminderung): Dadurch konnte man wohl zahlreiche Gespräche inszenieren und aufzeichnen, bei denen die später Angeklagten wohl auch recht hieb- und stichfest eingestanden, was sie getan hatten. Die "Unschuldsbehauptung" seitens des Ehepaares ... na ja, überzeugend fand ich die nicht. So, wie das amerikanische Rechtssystem läuft (bei dem Staatsanwälte gewählt werden und große Fehlschläge sich negativ auf die Karriere wirken), würde es mich wundern, wenn bei der Aktion auch Leute angeklagt würden, gegen die es nur eine wacklige Beweislage gibt.

    Laut Wikipedia hat sich Herr Loughlin übrigens auch zweier vergehen Schuldig bekennen müssen, seine Frau nur eines - daher der "härtere" Deal.
  • Dustin schrieb via tvforen.de am 25.05.2020, 10.18 Uhr:
    Besserwisserin schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Klar: Es handelt sich hier ja auch um Verbrechen
    > von einer Schwere und Abscheulichkeit, wie sie in
    > der Geschichte der Menschheit ihres gleichen
    > suchen. Gefängnis ist da eigentlich noch zu
    > wenig. Auspeitschen, Rädern und Vierteilen wäre
    > angemessener - natürlich alles öffentlich, damit
    > auch gewisse Leute etwas davon haben.

    Das hat niemand behauptet, spar dir die Polemik. Aber nur nebenbei, für Bestechung kann man auch in Deutschland zu einer mehrjährigen Gefängnisstrafe verurteilt werden. Das ist keine Kleinigkeit.


    > Das muss man sich ja mal vorstellen: Da sollten
    > Mensch(inn)en einen Studienplatz bekommen, obwohl
    > sie die dafür notwendigen Leistungen im
    > Imkreislaufen, Überstöckchenspringen oder
    > Sachenindiegegendschmeißen gar nicht erbracht
    > hatten! Womit sie natürlich völlig
    > unqualifiziert gewesen wären, Natur- oder
    > Geisterwissenschaften zu studieren.
    >
    > Glücklicherweise spricht deshalb auch niemand
    > darüber, wie sinnvoll dieses
    > Studienplatzzuteilungssystem ist. Oder wie
    > hilfreich es ist, jemanden danach zu beurteilen,
    > ob er an dieser oder jener
    > Wichtig-wichtig-Universität gewesen ist.

    Über Sinn oder Unsinn der Studienplatzvergabe muss man nicht diskutieren, das spielt doch gar keine Rolle. Lori Loughlin und ihr Mann haben Bestechunsgelder gezahlt, das ist eine Straftat, das steht überhaupt nicht zur Debatte, es ist strafbar und es gab von Anfang an Beweise für ihre Schuld, aber dieses privilegierte und arrogante Paar dachte es steht über dem Gesetz und muss nur genug Geld für gute Anwälte ausgeben.

    Über den Unsinn langer Gefängisstrafen in den USA für vergleichsweise harmlose Verbrechen könnte ich mich stundenlang aufregen, das ist ein großes Problem da drüben. Ein noch größeres Problem ist aber das das US amerikanische Rechtssystem extrem rassistisch und unfair ist. Je weißer und wohlhabender jemand ist, desto geringer fallen in der Regel die Strafen aus.

    Aktuell sitzt un den USA eine arme, schwarze Mutter für Jahre im Gefängnis. Ihr Verbrechen, sie gab eine falsche Adresse an, damit ihr Kind im benachbarten Schulbezirk eine etwas bessere öffentliche Schule besuchen kann und dadurch vielleicht einen etwas besseren Start hat.
    Solche Geschichten muss man im Hinterkopf haben wenn man über den Loughlin Fall redet, ihrer Tochter stehen durch den Status und das Vermögen ihrer Eltern sowieso schon unzählige Türen offen. Von kleinauf gab es für sie bei Bedarf die besten Privatschulen, Tutoren, Kontakte zu Promis und anderen einflussreichen und wohlhabenden Menschen (und jeder weiß das wen du kennst oft wichtiger ist als was du kannst), aber all das hat nicht gereicht. Am Ende muss dann noch Geld fließen um einen Platz an einer Elite Uni zu ergaunern.

    Es wird Zeit solchen Leuten mal zu zeigen wo der Hammer hängt und ich bin dafür an Loughlin und ihrem Mann ein Exempel zu statuieren.
  • Dustin schrieb via tvforen.de am 25.05.2020, 09.40 Uhr:
    Spenser schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Felicity Huffmann ist ja sogar noch gimpflicher
    > davongekommen....

    Die hat aber wenigstens genug Anstand gehabt klein mit Hut ihre Schuld einzugestehen und sich zu entschuldigen, während Loughlin und ihr Mann über Minate getan haben als hätten sie nichts falsch gemacht, sie haben die Zeit des Gerichts und Geld dr Steuerzahler verschwendet.
  • Spenser schrieb via tvforen.de am 25.05.2020, 09.08 Uhr:
    Felicity Huffmann ist ja sogar noch gimpflicher davongekommen....
  • Besserwisserin schrieb via tvforen.de am 25.05.2020, 00.35 Uhr:
    Dustin schrieb:
    -------------------------------------------------------
    >
    > Hoffentlich wird der Deal abgelehnt und beide
    > wandern für Jahre in den Knast, die verdienen
    > nichts anderes.


    Klar: Es handelt sich hier ja auch um Verbrechen von einer Schwere und Abscheulichkeit, wie sie in der Geschichte der Menschheit ihres gleichen suchen. Gefängnis ist da eigentlich noch zu wenig. Auspeitschen, Rädern und Vierteilen wäre angemessener - natürlich alles öffentlich, damit auch gewisse Leute etwas davon haben.

    Das muss man sich ja mal vorstellen: Da sollten Mensch(inn)en einen Studienplatz bekommen, obwohl sie die dafür notwendigen Leistungen im Imkreislaufen, Überstöckchenspringen oder Sachenindiegegendschmeißen gar nicht erbracht hatten! Womit sie natürlich völlig unqualifiziert gewesen wären, Natur- oder Geisterwissenschaften zu studieren.

    Glücklicherweise spricht deshalb auch niemand darüber, wie sinnvoll dieses Studienplatzzuteilungssystem ist. Oder wie hilfreich es ist, jemanden danach zu beurteilen, ob er an dieser oder jener Wichtig-wichtig-Universität gewesen ist.
  • Sveta schrieb via tvforen.de am 24.05.2020, 15.10 Uhr:
    Wer seine Unschuld beteuert geht für 50 Jahre in den Knast und darf zusätzlich ein paar Millionen Strafe zahlen. Wegen was war sie noch mal angeklagt- Schmiergeldzahlung?
    Da sie aber gesteht was die Justiz hören will kommt sie mit 2 Monaten und gemeinnütziger Arbeit davon? Das Land ist bestimmt voller Geständiger... sofern man in der finanziellen und gesellschaftlichen Lage ist solche Deals abzuschließen.
  • Aymalin schrieb am 24.05.2020, 14.10 Uhr:
    @Fernsehschauer: Ist doch nur gerecht. Männer "verdienen" in unserer Gesellschaft üblicherweise nun mal mehr als Frauen. Was im Berufsleben bei gleicher Tätigkeit als normal angesehen wird, sollte folgerichtig dann eben auch bei einer Strafzumessung bei gleicher Schuld gelten. ;-)
  • orinoco schrieb via tvforen.de am 24.05.2020, 13.33 Uhr:
    @Fernsehschauer
    Erinnert mich an die Szene aus "Lucky Luke und der Psycho Doc"
    wo der Gefängnisdirektor die Gefangenen vorstellt:
    https://books.google.de/books/content?id=vq83CgAAQBAJ&hl=de&pg=PA10&img=1&zoom=3&ots=-cix5LQi4y&sig=ACfU3U3AIvKN2u_PKusavCixB4XVy-p9IQ
    "Ich lasse die Gefangenen im Hof antreten!
    Ben der Blutrünstige! Er hat die Schwiegermutter des Gouverneurs ermordet. Zum Tod durch den Strang verurteilt, dann vom Gouverneur zu sechs Monaten begnadigt.
    Max der Massenmörder! Er hat sich geweigert sein Essen zu bezahlen, weil nicht genug Salz dran war, und hat alle Gäste im Lokal umgebracht. Drei Monate wegen Zechprellerei!
    Kit der Killer! Er hat Wallys Town augelöscht. Zwölf Tote. Vier Monate wegen nächtlicher Ruhestörung!
    Ronald Weatherford! Er hat ein Pferd gestohlen! Lebenslänglich!"
    Lucky Luke: "Also? Können Sie mit denen was anfangen?"
    Psycho Doc: "Nicht unbedingt. Mich würden mehr ihre Richter interessieren."
  • Fernsehschauer schrieb am 24.05.2020, 12.26 Uhr:
    @Dustin: USA Rules:
    Manche kriegen für die grausamsten Morde nur eine geringe Strafe, und für nicht so schlimme Sachen aber gleich 50 Jahre. Ja ne ist klar.
    Die Amis haben eh nicht mehr alle Tassen im Schrank...
    Warum muss ihr Mann eigentlich länger in Knast/Strafe zahlen/gemeinnützige Stunden leisten?
  • Dustin schrieb via tvforen.de am 24.05.2020, 12.07 Uhr:
    TV Wunschliste schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Lori Loughlin soll demnach zwei Monate ins
    > Gefängnis, 150.000 Dollar Strafe zahlen und 100
    > Stunden gemeinnützige Arbeit leisten. Nach
    > Verbüßung ihrer Haftstrafe wird sie sich zudem
    > zwei Jahre lang auf Bewährung befinden. Giannulli
    > müsste fünf Monate in Haft, eine Strafe von
    > 250.000 Dollar zahlen und 250 Stunden
    > gemeinnützige Arbeit absolvieren. Auch er wäre
    > zwei Jahre lang auf Bewährung. Ob der zuständige
    > Richter dieser Empfehlung und damit dem von
    > Staatsanwaltschaft und Strafverteidigern
    > ausgehandelten Deal folgt, wird sich erst am 21.
    > August zeigen, wenn das Strafmaß offiziell
    > verkündet wird.

    Hoffentlich wird der Deal abgelehnt und beide wandern für Jahre in den Knast, die verdienen nichts anderes.

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