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BGH-Urteil: Deutsche Stimme von Johnny Depp erhält angemessene Gewinnbeteiligung

BGH-Urteil: Deutsche Stimme von Johnny Depp erhält angemessene Gewinnbeteiligung

10.04.2017, 15.54 Uhr - Ralf Döbele/TV Wunschliste in Vermischtes
Wegweisendes Urteil im Synchron-Verfahren gegen Walt Disney
Marcus Off (l.) war in den ersten drei "Fluch der Karibik"-Filmen die deutsche Stimme von Johnny Depp alias Captain Jack Sparrow
Bild: Kornelia Boje/Walt Disney Pictures
BGH-Urteil: Deutsche Stimme von Johnny Depp erhält angemessene Gewinnbeteiligung/Bild: Kornelia Boje/Walt Disney Pictures

Captain Jack Sparrow hätte wohl nicht so lange gefackelt, doch der Weg durchs deutsche Rechtssystem dauert nunmal etwas länger als ein Beutezug von Karibikpiraten. Seit über zehn Jahren lief das Verfahren des deutschen Synchronschauspielers Marcus Off gegen Walt Disney. Off war die deutsche Stimme von Johnny Depp alias Captain Jack Sparrow in den ersten drei "Fluch der Karibik"-Filmen und forderte eine angemessene Gewinnbeteiligung anstatt der sonst üblichen einmaligen Vergütung für seinen Leistung. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe gab Off nun recht.

Bereits im vergangenen Jahr war das Urteil des Kammergerichts Berlin für Marcus Off positiv ausgefallen. Demnach steht Off nach § 32a des Urheberrechtsgesetzes (UrhG) ein Nachvergütungsanspruch zu. Dieser Paragraph legt fest, dass ein Künstler eine Nachforderung geltend machen kann, wenn zwischen dem vereinbarten Lohn und den Erträgen aus der Nutzung eine auffällige Diskrepanz besteht.

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Walt Disney hatte gegen das Urteil eine Nichtzulassungsbeschwerde eingelegt, die nun vom BGH zurückgewiesen wurde. Damit ist für Disney die letzte Instanz ausgereizt und das Verfahren nach zehn Jahren beendet. Marcus Off erhält nun das Zehnfache seiner ursprünglich vereinbarten Gage.

Das Urteil ist sicher wegweisend für die gesamte Synchronbranche. So wurde auch der Prozess selbst vom InteressenVerband Synchronschauspieler e.V. (IVS) unterstützt und finanziert. Für IVS-Vorstand Till Völger offenbart das Verfahren eine große Problematik, da es keine einheitliche, rechtssichere Branchenlösung gebe: "Wir wollen gemeinsam mit den Produzenten und Verleihern zu Ergebnissen kommen, die für alle Beteiligten positive Effekte mit sich bringen". Aktuell laufen noch zwei weitere Nachvergütungsverfahren, die ebenfalls vom IVS finanziert werden.

Leserkommentare

  • Markus_Scheurer schrieb am 19.04.2017, 14.30 Uhr:
    Markus_ScheurerSind leider immer wieder die gleichen idiotischen, anonymen Nutzer, die mit ihrem Totschlag-Argument "Armes Deutschland" kommen und überzeugen wollen.
    Und damit ihre Pauschal-Klatsche, meist noch polemisch vorgebracht, teilweise noch mit Beleidigungen und Verunglimpfung gespickt, als "sachliche Kritik" verkaufen wollen, aber eigentlich nur als "Meckerer" ihre negative Grundeinstellung auf andere übertragen wollen.
    Dass es meist als Pseudo-Argument verwendet wird, um eine einzelne Meinung oder die einer Minderheit (im Sinn von Menge) größer und populärer wirken zu lassen, das die meisten anderen Menschen aber durchschauen, ist diesen Personen anscheinend nicht bewusst.
  • felix_becker98 schrieb am 18.04.2017, 00.06 Uhr:
    felix_becker98@User 613919 Die deutsche Jack Sparrow-Stimme wurde sehr gut von den Fans angenommen und auch geliebt, weil diese sehr gut in die Rolle passt. Nur weil sie der Meinung sind diese Synchron war schlecht heißt es nicht das wir ein armes Deutschland sind... Immerhin haben die beste Synchronarbeit
  • User 613919 schrieb am 15.04.2017, 11.23 Uhr:
    User 613919Das sind ja wunderbare Nachrichten! Die Menschen, die jeden Filmgenuss verhunzen, werden königlich entlohnt. Das ist so, als wenn man jemanden, der die Mona Lisa aufschlitzt und Tinte darüberkippt, auch noch auszeichnen und beschenken würde. Gerade die Johnny-Depp-Stimme in der Jack-Sparrow-Charakterisierung liegt so meilenweit neben dem Original, dass einem schlecht wird. Und dafür gibt es nun noch einen dicken Bonus! Armes Deutschland!
  • swanky schrieb am 14.04.2017, 19.05 Uhr:
    swankyHallo faxe61! Von wo kamst Du gewesen worden sein?
  • faxe61 schrieb via tvforen.de am 11.04.2017, 21.31 Uhr:
    faxe61Dustin Da kann ich nur da gegen halten, dass ich nicht jeder bin und Fans von Serien sollte man nicht unterschätzen. Das passt auch nur ein noch wenig zum Thema. Hier geht auch auch um eine angemessene Beteiligung der Darsteller und auch der Synchroschauspieler. Die Folge kann auch sein, dass diese Titel nicht so oft mehr im TV zu sehen sind. Da nenne ich mal Standardbeipiel, die Darsteller bei Robin Hood, die eine leichte Ausstrahlungsbeiligung bei der Wiedergabe der neue Serie "Robin Hood" (1983) oder "Robin of Sherwood" bekommen sollten. Die Beteiligten haben auch Recht bekommen und die Serie wurde nicht mehr über in UK gesendet. Das findet man als Bonusmaterial auf der DVD.
  • andreas_n schrieb via tvforen.de am 11.04.2017, 21.31 Uhr:
    andreas_nDu denkst also, dass das Prinzip der Standardstimme überbewertet wird.
  • Dustin schrieb via tvforen.de am 11.04.2017, 20.15 Uhr:
    DustinDer Wechsel hat ja schon bei Teil 4 stattgefunden und Johnny Depps Standardstimme in Deutschland ist sowieso David Nathan, von daher ... Geschimpft wird bei einem Wechsel immer, Einfluss auf den Erfolg scheint das aber nicht zu haben. Foren sind auch nicht repräsentativ für die breite Masse, wenn sich da beschwert wird, heißt das nicht das die Verantwortlichen ein Problem haben, in den allermeisten Fällen kann man das einfach ignorieren. Nach zwei Wochen hat sich sowieso fast jeder an die neue Stimme gewöhnt.
  • andreas_n schrieb via tvforen.de am 11.04.2017, 18.39 Uhr:
    andreas_nDas heißt, du sprichst dich für einen Sprechwechsel inmitten einer Filmreihe aus. Oh, wenn man sich in diversen Foren umsieht, ist der Unmut über diesen Wechsel gar nicht so gering.
  • Dustin schrieb via tvforen.de am 11.04.2017, 18.06 Uhr:
    DustinSchießt sich Marcus Off damit nicht selbst ins Knie? Ich würde ihn nicht mehr engagieren, Sprecher gibt es wie Sand am Meer, auch gute. Ich würde da eher einen nehmen der nicht klagt, vor allem wenn ich sein Argument nicht nachvollziehen kann. Ja, die Filme waren erfolgreich, aber doch nicht wegen Marcus Off, als ob weniger Leute ins Kino gerannt wären, hätte Captain Jack ne andere Stimme gehabt.
  • felix_becker98 schrieb am 11.04.2017, 10.49 Uhr:
    felix_becker98@invwar Richtig bekannt wurde Johnny Depp durch seine Rolle in Edward mit den Scherenhänden. Dort sprach ihn aber Florian Halm. Ab 1995 sprach dann Nathan den unglaublich Schauspielern. In fast allen bekannten Film wurde eben Depp von Nathan gesprochen und wurde auch mit seiner Stimme richtig bekannt. Die einzige Aussnahme war Makus Off. Er ist und war zwar die deutsche und sehr passende Stimme für Sparrow, aber die richtige Stimme von Depp ist Nathan (da Nathan ihn in fast allen Filmen sprach wie in From Hell, Donnie Brasco, Sleepy Hollow, Charlie und die Schokoladenfabrik, Das geheime Fenster, Wenn Träume fliegen lernen, usw. sprach . ) und allgemein wurd Depp höchstens durch seine Schauspielkunst so ein großer Schauspieler und nicht wegen einen Film.
  • invwar schrieb via tvforen.de am 11.04.2017, 09.44 Uhr:
    invwarMarcus Off war aber die deutsche Jack Sparrow Stimme und die Stimme mit der Johnny Depp wirklich bekannt wurde in Deutschland. Davor war er nur einer unter vielen. Ist aber schon witzig, dass Off nun Recht bekam, nachdem er ja Nathan in Teil 1 ersetzte, weil Disney eine Neusynchronisation mit Nathan (erste Takes seiner Interpretaton kamen nicht an bei den Verantwortlichen) zu teuer war. @linkin_park: Mag sein, dass das zu allgemein gesenkten Loehnen fuehrt, aber halt mit der Chance auf ordentliche Rendite, wenn der Film dann richtig erfolgreich wird. Zur Zeit leidet die Synchronbranche eh unter Dumpingloehnen und besonders auch unter Zeitdruck. Eine Beteiligung wuerde sicherlich nicht schaden, die Qualitaet zu steigern. Immerhin ist in D auch eine gute Synchronisation wichtig fuer den Filmerfolg. Dabei bekommen etablierte Synchronsprecher schon ordentlich Geld eigentlich, aber das gilt halt auch nur fuer etablierte, die dann fuer eine Seriensynchro (einige Wochen Arbeit) ein normales Jahresgehalt einstreichen. Wenn man dann sieht, was die Sender/Vertriebe damit einnehmen (Reingewinn) ist das aber schon arg wenig.
  • Waders schrieb via tvforen.de am 11.04.2017, 09.23 Uhr:
    WadersEr war für mich NIE die Stimme von Johnny Depp sondern das ist immer noch David Nathan. Gruß Waders
  • linkin_park schrieb via tvforen.de am 11.04.2017, 08.17 Uhr:
    linkin_parkWenn das "Risiko" besteht, eine Nachvergütung zu zahlen: Führt das nicht eher dazu, dass die Löhne für Synchronsprecher sinken? Liest sich so wie ein umgekehrtes Bosman-Urteil.