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US-Sender wird keine zweite Staffel mittragen
Luke Roberts als Eric Beaumont in "Ransom"
Bild: VOX / 2016 Ransom Television Productions Inc., Wildcats Productions and TF1. All rights reserved.
CBS steigt aus "Ransom" aus (Update: Oder doch nicht?)/Bild:  VOX / 2016 Ransom Television Productions Inc., Wildcats Productions and TF1. All rights reserved.

Update: Aktuell stellt sich die Lage um "Ransom" wieder verwirrend da. Fakt ist, dass CBS ein neues Programm verkündet hat, in dem "Ransom" nicht auftaucht. Unklar ist, ob die in der Regel durchaus verlässlichen US-Medien wie TV Line, die die Absetzung der Serie berichten, dies nur aus diesen Angaben gefolgert haben, oder ob sie direkte Informationen von CBS haben. Die britische Seite TV Wise nämlich berichtet, dass über Fortsetzung und Absetzung seitens CBS noch nicht entschieden sei und eine zweite Staffel, eventuell mit kreativen Veränderungen um die Quoten zu fördern, durchaus noch diskutiert werde - vermutlich eben auch mit den internationalen Produktionspartnern. Die Meldung erhält dadurch Glaubwürdigkeit, dass TV Wise in der Vergangenheit mehrfach einen guten Draht zur Produktionsfirma von "Ransom"-Schöpfer Frank Spotnitz bewiesen hat: Big Light Productions ist in London angesiedelt.

CBS hat in den USA die Serie "Ransom" abgesetzt. Unklar ist, ob das auch das endgültige Aus der internationalen Ko-Produktion bedeutet, an der neben der deutschen RTL-Gruppe auch der kanadische Sender Global und der französische Sender TF1 beteiligt sind. Angesichts der Tatsache, dass auch VOX nicht mit den Quoten zufrieden sein kann und das Format jüngst auf einen späteren Sendeplatz verbannt hat (TV Wunschliste berichtete), fällt es aber schwer, optimistisch zu sein.

CBS hatte mit der für den US-Sender verhältnismäßig günstigen Serie mal wieder versucht, auch den Samstag als Serientag zu beleben. Mit einem durchschnittlichen Rating von 0.4 in der in den USA werberelevanten Zielgruppe der 18- bis 49-jährigen beendete "Ransom" die Season auf den letzten Quotenrang (fiktionale Formate der vier großen Networks außer The CW). Den teilt es sich mit dem ebenfalls abgesetzten "American Crime". Wie TV by The Numbers berichtet, fährt CBS am Samstag in der Regel mit (ganz ohne Zusatzkosten möglichen) Wiederholungen anderer Krimiserien die gleichen Zuschauerwerte ein, so dass eine weitere Investition in "Ransom" wirtschaftlich keinen Sinn hätte.

Frank Spotnitz ("Akte X", "The Man in the High Castle") schuf die Serie "Ransom" ("Lösegeld"). Krisenmanager Eric Beaumont (Luke Roberts, "Black Sails") löst zusammen mit einem Team aus einer resoluten Anwältin, einem Hacker und einem Psychologen Entführungsfälle, die für internationale Krisen sorgen und bei denen die Polizei machtlos ist - egal, ob ein Lösegeld gefordert wird oder die Tat aus persönlichen Motiven erfolgte. Beaumonts einzige Waffe ist das Wort: Selbst wenn er mit den gefährlichsten Verbrechern der Welt konfrontiert wird, lehnt Eric den Einsatz von Gewalt strikt ab. Während ihn sein Talent zur Manipulation beruflich zu einem der besten Krisenmanager macht, leidet sein Familienleben und sein Freundeskreis oft unter dieser Gabe.

Inspiriert wurde "Ransom" durch das Leben des Franzosen Laurent Combalbert, der früher im Dienst des französischen Staats stand und mehr als 200 Einsätze vorweisen kann. Mittlerweile hat er sich selbstständig gemacht.

"Ransom" ist ein typisches Procedural, das heißt, die einzelnen Folgen sind in sich abgeschlossen. Als Showrunner fungiert neben Spotnitz auch David Vainola ("Diamonds"). Als Produzenten sind neben Spotnitz auch Jennifer Kawaja, Julia Sereny, Valerie Pechels und Odile McDonald tätig.


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